Wenn der Metzger feine Kalbssteaks hat, muss man zugeschlagen. In einer Grillpfanne zubereitet und mit Zitronenrisotto und Ofentomaten von Guido's Kochbuch serviert, war das ein leckeres, sommerliches Essen.
Hätte Italien jemals zum Osmanischem Reich gehört, wäre dieses Gericht dort vielleicht längst ein Klassiker. Aber die Türken standen zwar zweimal vor Wien, jedoch niemals vor Rom. Und daher gab es dieses Gericht bisher nicht (zumindest kennt Google es in dieser Kombination bisher nicht).
Der italienische Beitrag - die Cannelloni - werden mit Lammfleisch gefüllt, welches u.a. mit frischer Minze und Kreuzkümmel gewürzt wird und somit geschmacklich in die türkische Richtung geht.
Ohne den Kreuzkümmel hätte dieses Gerichtes auch unter dem Motto Italy goes UK laufen können, denn die Kombination Lammfleisch mit Minze wird ja auch in England verwendet. Aber auch die Inder reklamieren diese Kombination als ihre Erfindung.
Wie auch immer, auf jeden Fall ist dieses Gericht ein echtes Highlight.
Ich bin froh, dass wir in der Foodblogger-Szene mit so etwas bisher keine Probleme haben. Hoffen wir, dass das so bleibt.
Die Rahmenbedingungen waren klar vorgegeben: Die Pralinenmeisterin hatte frischen Koriander ergattern können, den sie verwertet wissen wollte. Ich hatte ein schönes Schweinefilet gekauft.
Die Wahl fiel auf ein leicht zuzubereitendes thailändisches Wok-Gericht mit knackigem Gemüse und einer leckeren Sauce. Dazu passte sehr gut einfacher Basmatireis.
Wir haben es genossen.
In diesem Gericht, das bei uns seit vielen Jahren eine Standardbeilage zu Gegrilltem ist, harren griechischer Joghurt und türkische Spitzpaprika in trauter Eintrag ihres Verzehrs. Insofern ist es unser Beitrag zur Völkerverständigung.
Aber um ehrlich zu sein, ein Gericht unter dem Namen Türkisches Tsatsiki existiert nicht wirklich. Vielmehr war es ein Tipp, den wir einmal von einer Türkin bekommen haben. Leider haben wir den offiziellen Namen des Gerichtes vergessen, und so heißt es bei uns nur Türkisches Tsatsiki.
Zusammen mit Fladenbrot ist es ein Highlight für die Grillsaison.
Wie einige Besucher leider mitbekommen mussten, gab es in den vergangenen zwei Tagen diverse Probleme mit meiner Website. Dies ist nun zum Glück in Zusammenarbeit mit dem Provider gelöst worden. Der Fortführung des Blogs steht nun also nichts mehr im Wege. Es geht weiter mit einem Rezept zur Völkerverständigung.
Mittlerweile ist die Mangosaison in Indien längst zu Ende. Es wird also langsam Zeit, dass ich mit der Veröffentlichung des vierten und letzten Teils der Mangoverwertung nachkomme.
Zuguterletzt habe ich mich an ein Mango-Dessert herangewagt. Vorlage dazu war das Rezept zu Tiramisu al Frutto. Leicht variiert (z.B. ging der Mascarpone eine Liaison mit Joghurt ein, und das Fruchtpüree trat im Duett mit frischer Minze auf) passte es wunderbar für die Mangoverwertung.
In unserer 4-männerigen Studenten-WG war "Kochen. Die junge Schule" das erste Kochbuch. Mit diesem Buch, das es heute leider nicht mehr zu geben scheint, haben wir unsere ersten Selbstkochversuche gemacht.
Eines der damals beliebtesten Gerichte aus der "jungen Schule" war Marinierte Auberginen mit Röstbrot. Dieses sehr schöne, mediterrane und vegetarische Sommergericht hat für mich daher einen gewissen nostalgischen Wert, auch wenn ich es heute etwas anders zubereite als im Buch beschrieben.
Die "junge Schule" habe ich für dieses Gericht nach sehr langer Zeit mal wieder zur Hand genommen, von daher ist es also durchaus gerechtfertigt, dieses Rezept bei DKduW einzureichen.
"Polemisch, rechthaberisch, machtlos", so beschreibt der Spiegel die deutsche Blogosphäre.
Das ist eine sehr pauschalisierende, verengte Sicht auf die Szene. Es mag ja sein, dass das auf die politisch orientierten Blogs Deutschlands zutrifft, auf die mir bekannten Rezept-Blogs trifft dies jedoch mitnichten zu. Hier finde ich weder Polemik, noch Rechthaberei, sondern sehr interessante, anregende und konstruktive Beiträge.
Die Macht, Dinge zu verändern, haben Rezept-Blogs sicher nicht. Wollen sie aber auch nicht. Höchstens die Macht, innovative Rezepte und Kochideen unter die Leute zu bringen. Und das gelingt ja mitunter durchaus. Dass dies den Ansprüchen eines Blattes wie dem Spiegel nicht gerecht werden dürfte, ist sekundär.
Vor kurzem ist mir das Buch "Hensslers Küche" von Steffen Henssler in die Hände gefallen. Mir gefiel, wie er japanische Einflüsse in seine Küche einbringt, und schließlich habe ich es gekauft.
In diesem Gericht wird sein Rezept für Wasabi-Gurken verwendet. Die Makrelen sehen zwar auf dem Foto ganz annehmbar aus. Aber das Grillen dieses Fisches, der ein eher weiches, fettiges Fleisch hat, war kein Vergnügen, sondern - im Gegenteil - eher nahe einem Desaster: Beim Wenden sind die Filets ziemlich zerfallen. In Zukunft werde ich für dieses Gericht wohl eher einen Fisch mit festerem Fleisch verwenden.
Nichtsdestotrotz war die Kombination aus gegrillten Fisch, dem Chili-Kartoffelsalat und den Wasabi-Gurken geschmacklich ein echtes Highlight (dies war zumindest das Feedback zu Hause, welches normalerweise brutal ehrlich und alles andere als zimperlich ist).
Vor kurzem ist mir das Buch "Hensslers Küche" von Steffen Henssler in die Hände gefallen. Mir gefiel, wie er japanische Einflüsse in seine Küche einbringt, und schließlich habe ich es gekauft.
In diesem Gericht wird sein Rezept für Wasabi-Gurken verwendet. Die Makrelen sehen zwar auf dem Foto ganz annehmbar aus. Aber das Grillen dieses Fisches, der ein eher weiches, fettiges Fleisch hat, war kein Vergnügen, sondern - im Gegenteil - eher nahe einem Desaster: Beim Wenden sind die Filets ziemlich zerfallen. In Zukunft werde ich für dieses Gericht wohl eher einen Fisch mit festerem Fleisch verwenden.
Nichtsdestotrotz war die Kombination aus gegrillten Fisch, dem Chili-Kartoffelsalat und den Wasabi-Gurken geschmacklich ein echtes Highlight (dies war zumindest das Feedback zu Hause, welches normalerweise brutal ehrlich und alles andere als zimperlich ist).
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