Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten

Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten

Zweifellos gehören Rosmarinkartoffeln zu den Klassikern der europäischen Küche, und wie es bei richtigen Klassikerrezepten der Fall ist, gibt es auch für Rosmarinkartoffeln verschiedene Ansichten über die einzig richtige Zubereitungsart.
Es scheint - ähnlich wie bei Rösti oder Bratkartoffeln - im Wesentlichen zwei Denkschulen zu geben: Die einen geben die rohen, mit Rosmarin gewürzten Kartoffeln in den Backofen und backen sie dort. Die anderen kochen die Kartoffeln zunächst und geben sie dann zum Bräunen entweder auch in den Backofen oder in eine Bratpfanne.

Ich persönlich finde, dass Letzteres die einzig richtige Art ist, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten. Kartoffeln, die zunächst in der Schale gekocht und dann vor der Weiterverarbeitung abgekühlt sind, haben ein viel besseres, "kartoffeligeres" Aroma. Dadurch, dass die abgekühlten Kartoffeln dann langsam in der Pfanne gebraten werden, bekommt man aus meiner Sicht eine gleichmäßigere Bräunung hin.

Das Wichtigste bei der Zubereitung von Rosmarinkartoffeln ist, Geschmack - insbesondere
natürlich Rosmaringeschmack - an die relativ neutralen Kartoffeln zu bekommen. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, bereits beim Kochen der Kartoffeln 1-2 Rosmarinzweige mit ins Wasser zu geben.

Auch die Kartoffelsorte spielt natürlich eine Rolle. Meine Favoriten sind La Ratte, Bamberger Hörnchen oder Moorsieglinde.

Alternativen zu meinem Rezept habe ich u.a. bei Winnegirl, genial lecker und Fool for Food gefunden.

Zandergeschnetzeltes asiatisch-schweizerisch

Zandergeschnetzeltes asiatisch-schweizerisch

"Asiatisch-schweizerisch" das klingt nach einer abenteuerlichen Mischung. Manch einer denkt dabei vielleicht mit Graus an so etwas wie Käsefondue mit Kokosmilch oder Pekingente überbacken mit Tobleronesauce.

Weit gefehlt: Dieses sehr köstliche Gericht bekommt den asiatischen Einschlag von 5-Gewürz-Pulver, Sesamöl und Sojasprossen. Der schweizerische Beitrag ist - neben der Tatsache, dass das Fischfleisch geschnetzelt wird - die Beilage: Das sind nämlich Rösti.

Dazu muss man allerdings wissen, dass Rösti für mich in der Küche das sind, was man im Fußball einen Angstgegner nennt (ich habe sie noch nie selbstgemacht hinbekommen). Daher habe ich mich dazu entschieden (leider), für dieses Gericht TK-Rösti zu verwenden. Ich warte aber immer noch auf ein Rezept für Gourmet-Rösti auf lamiacucina, denn dann würde ich mich doch glatt nochmal daran versuchen ;-)

Anstatt Zander kann man jeden Fisch verwenden, der ein festes, weißes Fleisch besitzt. Zuletzt habe ich z.B. Kingklip verwendet (siehe Foto), welcher mir sogar besser gefallen hat als Zander, weil sein Fleisch saftiger ist.

Mandeltorte mit Zitronen

Mandeltorte mit Zitronen

Ein Kuchen, den ich nicht unbedingt mit Spanien verbinde, er stand aber in der Zeitschrift Schrot & Korn unter der Rubrik "Spanische Küche".

Wie dem auch sei, er ist biologisch wertvoll und außerdem sehr lecker (ging beim Osterbrunch weg wie geschnitten Brot).

Kaninchenkeulen in Noilly Prat

Kaninchenkeulen in Noilly Prat

Ostern ist rezeptmäßig dieses Jahr echt ergiebig. Das folgende Rezept habe ich aus dem wunderbaren Buch Südfrankreich - Küche & Kultur von Cornelia Schinharl und Jörg Zipprick. Es ist sommerlich leicht und bringt die Sonne Südfrankreichs ins Haus, was man bei diesem sehr bescheidenen Osterwetter bitter nötig hat.

Die mitgekochten Zitronen (natürlich unbehandelt!) kann man übrigens mitessen.

Als Beilage empfehle ich Kartoffel-Oliven-Püree.

Kartoffel-Oliven-Püree

Kartoffel-Oliven-Püree

Eine sommerliche, kalorienmäßig leichte Kartoffelpüreevariante. Passt u.a. sehr gut zu gebratenem Fisch, aber auch zu Schmorgerichten wie Kaninchen in Noilly Prat.

Laut meinem Rezept wird am Ende zwar frischer Lavendel untergemischt, man kann aber natürlich auch andere Kräuter wie z.B. Basilikum, Thymian oder Rosmarin verwenden. Mir persönlich gefällt Lavendel jedoch sehr gut. Da schmeckt man Südfrankreich.

Eine andere Variation ist, frischen Chili hinzuzufügen (siehe weiter unten).

Quelle: Südfrankreich - Küche und Kultur von Cornelia Schinharl und Jörg Zipprick.

Portweinrisotto

Portweinrisotto

Vor einiger Zeit hat Cornelia Poletto bei Kerner kocht! ein Risotto mit Venere-Reis zubereitet.

Da ich keine Ahnung habe, wo ich Venere-Reis bekommen kann, musste das Risotto leicht abgeändert werden. Normaler Arborio-Reis tut es auch voll und ganz.

Obwohl es mit rotem Portwein und Rotwein gekocht wird, passt das Rísotto mit seinem würzigen Geschmack wunderbar zu Fisch.

Klassische Tomatensauce neu interpretiert

Klassische Tomatensauce neu interpretiert

In meinen Augen die Mutter aller tomatenbasierten Pastasaucen, ist sie seit vielen Jahren meine Lieblingssauce. Sie lässt sich sehr schnell zubereiten und man benötigt keine Zutaten, die man nicht sowieso zu Hause hat. (Ok, die Karotte muss man frisch kaufen; den Sellerie kann man jedoch tief gefroren lagern). Das Gericht eignet sich deshalb sehr gut für den kulinarischen Alltag von Berufstätigen.

Auch wenn es eigentlich eine stinknormale Tomatensauce ist, kann man bei diesem Gericht die Geschmacksrichtung sehr schön variieren: Mit Senf und Rotweinessig abgeschmeckt wird die Sauce säuerlich-pikant, mit getrockneten Orangenschalen oder mit Orangensaft wird sie frisch und fruchtig, und mit Limettensirup und süßer Chilisauce schmeckt sie fruchtig-scharf. Also einfach mal herumexperimentieren.

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die Idee für diese Sauce aus Alfred Bioleks erstem Kochbuch. Mir schmecken dazu am besten.

Rote-Bete-Risotto

Ich bin Risotto-Fan, weil es sich mit sehr vielen Zutaten kombinieren und verfeinern und sich somit extrem flexibel einsetzen lässt. Außerdem können die meisten Risotti (ich hoffe mal, dass das der korrekte Plural ist) sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage gereicht werden.

Die Kombination Rote Bete und Risotto kannte ich bisher nicht. Ich bin darauf durch ein Rezept von Sarah Wiener gestoßen, das sie bei JBK gekocht hat (und zwar ist es dasselbe, dass auch die Inspirationsquelle von Rosenkohl à l'Orange war). Allerdings war auch ich hier schöpferisch tätig, da ich es an meinen Geschmack (und Geldbeutel - an das Originalgericht gehören Trüffel) angepasst habe. Im WWW bin ich dann noch bei genial-lecker.de auf dieses Rezept von Tim Mälzer gestoßen.

Rosenkohl à l'Orange

Rosenkohl à l'Orange

Zum Ausklang der Rosenkohlzeit habe ich mich von einem Gericht von Sarah Wiener inspirieren lassen, das sie bei JBK gekocht hat. Bei ihrem Rosenkohlsalat müssen allerdings die Rosenkohlröschen komplett in ihre Blätter zerpflückt werden, und dazu war ich - ehrlich gesagt - zu faul.

Bei meiner Variante werden die ganzen Rosenkohlröschen verarbeitet. Nachdem sie blanchiert worden sind, werden sie in Orangensaft in einer Pfanne geschwenkt. Dabei bekommt der Rosenkohl - so wie hier - eine leichte Kruste, die aus karamelisiertem Orangensaft besteht. Sehr köstlich!

Man kann's essen! - Neueröffnung

Als Website-Betreiber möchte man natürlich auf er Höhe der Zeit sein. Das bedeutet aktuell die Nutzung von "social software".

In vergangenen Zeitaltern knallte der Betreiber einer Site den Besuchern seinen Inhalt vor den Latz, den sie dann konsumieren oder es sein lassen konnten. In der neuen Welt des elektronischen Miteinanders gestaltet der Besucher den Inhalt weitestgehend selbst.

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