Wirsing ein müffeliges Wintergemüse, nach dem die Wohnung noch tagelang nach Kohl riecht? Das muss nicht sein. Wir haben auf mankannsessen.de schon der öfteren gezeigt, dass es auch anders geht (z.B. hier, hier oder hier). Dieses Gericht aus dem Buch Currys ist ein weiteres Beispiel. Hier heißt es "Wirsing goes Thailand". Das Curry ist nicht nur sehr köstlich, sondern auch noch eine willkommene Abwechslung nach den fetten Feiertagen.
Dieses Gericht ist eins meiner liebsten Thai-Rezepte, da es so herrlich einfach und schnell zuzubereiten ist, immer gelingt und extrem köstlich schmeckt. Daher soll es seit Längerem mal wieder als Beitrag von mankannsessen bei Cucina rapida dabeisein. Die Zutaten dafür bekommt man heutzutage zum Glück in fast allen einigermaßen sortierten Lebensmittelläden. Eine kleine Herausforderung ist dabei das Thai-Basilikum mit seinem exotischen Lakritz-Aroma, aber damit muss man halt kreativ umgehen.
Zugegeben, ein großer Teil unserer Rezepte ist italienisch inspiriert, die asiatische Küche fristet bei mankannsessen.de eher ein Nischendasein. Dabei bin zumindest ich ein großer Fan von Currys aller Art. Hier ist also mal wieder eins, ein thailändischer Klassiker.
Nur etwa 5% der thailändischen Gesamtbevölkerung sind Muslime, sie leben vor allem im Süden des Landes in der Grenzregion zu Malaysia. Dort ist ein spezielles Currygericht zuhause, das Massaman Curry (oder Matsaman Curry, in transkribiertem Thai kaeng matsaman, wie auch Frau Lotta neulich schon wusste). Im deutschsprachigen Raum nannte man die Muslime früher Muselmanen, was recht ähnlich klingt.
Diese Eigenkreation ist eigentlich mit dem Ziel eines sommerlichen Fischgerichtes vor Augen entstanden. Am Ende kam dabei eine farbenfrohe Schöpfung heraus, die damit für Rock the kitchen!'s Blogevent Farbenfrohe Gerichte qualifiziert ist.
Aber das Gericht ist nicht nur schön bunt, sondern schmeckt auch noch richtig gut. Das Marinieren in Limettensaft gibt dem Lachs auf der Außenseite einen schönen säuerlich-frischen Geschmack. Ich empfehle nachdrücklich Limetten, da sie etwas süßlich sind - Zitronensaft wäre vermutlich etwas zu bitter. Das Ganze geht natürlich auch mit weißen Fischfilets, aber dann wäre es nicht mehr so schön bunt.
Der Paprika-Couscous ist dazu eine leichte Beilage. Wer frischen Koriander nicht mag, kann ihn z.B. durch glatte Petersilie ersetzen. Der Fisch kann anstatt in einer Grillpfanne natürlich auch auf dem Gartengrill zubereiten werden.
Fast schon mediterran mutet dieses Gericht an. Wären da nicht rote Currypaste und Fischsauce auf der Zutatenliste. Tatsächlich ist es aus dem Buch Thai-Currys: 120 Rezepte von Vatcharin Bhumichtir. Das darin enthaltene Rezept für "Pfannengerührte würzige Meeresfrüchte" habe ich kurzerhand auf eine Meeresfrucht reduziert, nämlich Oktopus. Auch diese reduzierte Variante funktioniert gut und ist zusammen mit Kokos-Limetten-Reis eine echte Köstlichkeit.
Die frische Ananas schrie förmlich nach einem asiatischen Rezept. Gelegenheit, mal wieder ein lange nicht verwendetes Kochbuch zum Einsatz zu bringen.
Dieses Mal habe ich nach langer Zeit Küchen der Welt - Thailand zur Hand genommen. Ein Buch, dass ich schätzungsweise seit Mitte der 90er besitze und unverständlicherweise kaum benutzt habe. Es enthält wie alle Bücher der Küchen-der-Welt-Reihe von GU zu Beginn ein großes Kapitel über Land und Leute, das Hintergründe und Besonderheiten vermittelt.
Die Rezepte sind übersichtlich nach Gängen sortiert, und nicht nach Regionen wie in manch anderem Länderkochbuch. Die ansprechenden Fotos machen schon beim bloßen Anschauen Appetit. Durch die leicht nachzukochenden Rezepte eignet sich das Buch ideal für Thaikücheneinsteiger.
Da ich mich zwischen zwei Rezepten nicht entscheiden konnte, habe ich sie einfach kombiniert. Herausgekommen ist ein schönes leichtes Gericht, das die verschiedenen Aromen wie Frucht und Schärfe hervorragend kombiniert. Die perfekte Verwertung für die frische Ananas!
Hier ist mal wieder ein Gericht nachgekocht aus dem sehr empfehlenswertern Buch Thai-Currys: 120 Rezepte von Vatcharin Bhumichtir. Die frische Note bekommt das Curry von den Kaffirlimettenblättern und den Limettenhälften. Bei dieser grimmigen Kälte kommt die Extraportion Vitamin C gerade recht ;-)
Passend zur kalten Jahreszeit in Deutschland eine meiner Lieblingssuppen (ja, ich bin ein bekennender Suppenfan :-)). Diese Suppe ist eigentlich eine Thaisuppe, die ich vor einigen Jahren in Thailand 'entdeckt' habe. Die Suppe durfte ich mir schmecken lassen während einer Pause zwischen Tauchgängen in der Andaman Sea (Tauchgebiete wie z.B. Raya Noi, Phi Phi, etc.) auf Deck unseres Schiffes. Das war zur Stärkung zwischen den Tauchgängen genau das richtige. Obwohl diese Tauchgebiete eigentlich recht warm sind, kühlt man beim Tauchen doch ziemlich ab und da es unter Wasser soviel zu bestaunen gibt (z.B. Clownfische bekannt aus dem Film Nemo oder den wirklich hübschen aber giftigen Rotfeuerfisch und nicht zu vergessen den Mantarochen, der nahezu schwerelos und majestätisch durch die Tiefen schwebt) merkt man das nicht. Nach dem Auftauchen dann umso mehr, wenn man am ganzen Körper zittert vor Kälte. Dann ist eine warme Suppe zum Aufwärmen genau das Richtige.
Damals habe ich mir leider das Rezept nicht geben lassen, aber manchmal kommt einem dann der Zufall zuhilfe - so in meinem Fall.
Nach langer Zeit gibt es in diesem Blog mal wieder etwas aus dem sehr guten Buch Thai-Currys: 120 Rezepte von Vatcharin Bhumichtir. Zugegebenermaßen ist die Kombination aus gegrillten Rindfleischstreifen und Feigen erstens ungewöhnlich und zweitens - zumindest nach meiner bescheidenen Kenntnis der thailändischen Küche - alles andere als typisch für Thailand. Davon sollte man sich aber nicht vom Nachkochen abhalten lassen. Es war exquisit.
Zu beachten gilt es allerdings, die Feigen nicht zu lange mitzukochen. Sie zerfallen sonst und sehen eher unappetitlich aus :-(
Die Urlaubssaison ist ja leider schon fast wieder vorbei. Eine der beliebteste Übungen heimkehrender Urlauber ist es, die daheimgebliebenen Freunde, Verwandten und Kollegen mit Urlaubsbildern und –videos zu nerven. Ich nehme mich da natürlich nicht aus, allerdings werde ich mich hier im Blog auf Fotos meiner Urlaubs-Kochrezepte beschränken. Und da mein lieber Co-Blogger Indian Summer gerade dabei ist, die Fusion-Küche hier salonfähig zu machen, springe ich auf diesen Trend auch gleich mit auf. Der erste Versuch ist ein Thai-Fischcurry mit baltischen Zutaten.
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