Achtung Suchtgefahr: Maulwurf-Kuchen

Maulwurfkuchen

Was gibt es an einem Winternachmittag Schöneres als eine Tasse Kaffee oder Tee und ein Stück selbstgemachten Kuchen? Das heute vorgestellte Rezept passt besonders gut in die Vorweihnachtszeit, aber ehrlich gesagt ist er bei uns in allen vier Jahreszeiten der Renner. Kein Wunder, wenn Schokolade und Nüsse im Spiel sind.

Warum "Maulwurfkuchen"? Nun, das Besondere an diesem Kuchen ist, dass er in der Mitte ausgehöhlt wird, diese Kuchenkrümel werden sodann mit geschlagener Sahne vermischt und wieder in den Kuchen gefüllt. Dabei ergibt sich der typische Maulwurfshügel. Warum man das auf dem Foto nicht sieht? Dort ist die Mini-Variante für drei Personen zu sehen, der Hügel ist aus ästhetischen Gründen "planiert".

Wie bei vielen guten Dingen ist alles schon mal dagewesen, auch für Maulwurfkuchen gibt es zahlreiche Rezepte im Netz, allerdings mit großer Varianz. Die hier vorgestellte Version ist vergleichsweise puristisch und einfach herzustellen, hat aber dennoch Suchtpotenzial. Aus der Herstellung meiner Lieblings-Bäckermeisterin ist sie definitiv einer meiner Lieblingskuchen.

Zutaten

Die Mengenangaben beziehen sich auf eine 28er Springform, für die Mini-Variante die Mengenangaben halbieren.

für den Teig:

  • 200 g warme Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 7 Eier
  • 100 g geriebene Blockschokolade
  • 100 g Mehl Type 405
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 g gemahlene Haselnüsse

für die Füllung:

  • 1,5 Becher Sahne
  • 1 EL Kakao
  • 2-3 EL Puderzucker

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und gut verrühren. Die geriebene Schokolade, Mehl, Backpulver und Haselnüsse gut vermischen und unter den Teig rühren. Die Masse in eine Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. eine Stunde backen.

Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, dann mit einem Esslöffel vorsichtig aushöhlen, dabei ca. je 2 cm Rand und Boden stehen lassen. Die Sahne steif schlagen. Den herausgekratzten Teig mit einem Löffel zerkrümeln und den Kakao unterrühren.

Ab hier gibt es zwei Varianten: Wer die Original-Maulwurfshügel-Optik möchte, legt ca. 4-5 EL Krümel für die Deko beiseite und verrührt den Rest mit der Schlagsahne. Dann die Krümel-Sahne-Mischung wieder in den Kuchen füllen, dabei etwas anhäufeln, und zum Schluss die restlichen Krümel darüber streuen.

Die Fans der glatten Ästhetik rühren die kompletten Krümel unter die Sahne und streichen die Mischung glatt wie auf dem Foto.

Zum krönenden Abschluss über den Rand etwas Puderzucker sieben.

Dazu passt ...

Ein Café latte.

Den kann man doch ganz

Den kann man doch ganz wunderbar das ganze Jahr über essen. Ich mag solche Kuchen sehr.

Pingback

[...] den Beitrag weiterlesen: Achtung Suchtgefahr: Maulwurf-Kuchen | Rezept | Rezepte mit … Tags:essen, maulwurfsh, mit-dem, variante, rezepte, [...]

tolles bild

genau jetzt hätte ich gerne ein stück. mit einer latte macchiato von unserer verwaltungschefin. *schwelg*

Lecker...

schaut er aus. Und was es nicht alles gibt. Maulwurfskuchen habe ich bisher auch noch noch gekannt. Aber ich glaube da habe ich was verpaßt ... ist hiermit auf der Nachbackliste...

Einen herzlichen Dank für diese Erinnerung

Als ich den Maulwurf-Kuchen hier entdeckte, kamen mir sogleich jede Menge Jugenderinnerungen in den Sinn, backte ich diesen Kuchen in meinen Teenie-Jahren doch regelmäßig für Freundinnen.
Seitdem geriet er irgendwie in Vergessenheit. Allerhöchste Zeit also, ihn mal wieder zu zubereiten.
Bei meiner Geburtstagsfeier stellte sich dann heraus, dass nicht nur ich ihn von früher kannte…

Gourmandise

PS:
Hier ein Link zu meinem Blog-Beitrag dazu:
http://gourmandise.wordpress.com/2013/02/23/kuchenbuffet-geburtstagsfeier/

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Diese Frage dient dazu festzustellen, ob Sie ein Mensch sind und um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.