Damit übersteht man jede Hitzewelle: Pasta mit einer Sauce aus rohen Tomaten

Pasta mit einer Sauce aus rohen Tomaten

Bei uns im Kurpfälzischen ist heute die 40°C-Marke geknackt worden. Das schreit nach hitzewellen-kompatiblem Essen. Wie gut, dass ich vor kurzem in dem empfehlenswerten Buch Der perfekte Freund von Martin Suter auf dieses wunderbar einfache, schmackhafte und erfrischende Pastagericht gestoßen bin. Der perfekte Freund bei dieser Hitzewelle ;-)

Zutaten

(für 2 hungrige Personen)

  • 800 - 1000 g frische, aromatischeTomaten (z.B. Ochsenherzen)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • Chilipulver
  • Salz, Pfeffer
  • 400 g lange, getrocknete Pasta - z.B. Linguine

Zubereitung

Den Stielansatz der Tomaten herausschneiden, und auf der gegenüberliegenden Seite die Haut kreuzweise einschneiden. Dann die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten darin ruhen lassen. Mit einem Esslöffel aus dem Wasser heben, die Haut abziehen (das sollte nun sehr leicht gehen. Die Tomaten vierteln, Kerne entfernen, und das Fruchtfleisch fein würfeln und in eine große Schüssel geben.

Die Schalotte und die Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Zu den Tomatenwürfeln geben. Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Zusammen mit etwas Olivenöl, etwas Chilipulver sowie Salz und Pfeffer zu den Tomaten in die Schüssel geben, und alles gut vermengen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsvorschrift garen, abgießen und wieder in den Topf zurückgeben. Die herrlich kalte Tomatensauce darüber geben und alles gut vermengen. Sofort servieren.

Die Pasta liest sich lecker,

Die Pasta liest sich lecker, aber alleine die Vorstellung, den Herd anzumachen, war gruselig. Das strahlt total ab, da wir auch noch eine offene Küche haben, ist die Hitze immer sofort im Wohnzimmer, was ohnehin der wärmste Ort der Wohnung ist...

Ganz ohne Herd

... geht es leider nicht. Die Pasta muss ja gekocht werden :-(

Das ist der einzige Nachteil

Das ist der einzige Nachteil an einer offenen Küche. In meiner alten Wohnung konnte die warm werden und ich habe einfach die Tür zugemacht. Das geht jetzt leider nicht mehr. Das Rezept aber ist superlecker!! Ich hoffe ja, dass es nach dem Umzug im Sommer nicht mehr ganz so heiß in der Wohnung wird (hier trotz Altbau fast 30° im Zimmer nach Süden). Dann kann ich im Sommer endlich auch so etwas kochen. Sonst gibt es hier halt Kaltschalen, aber die mögen meine Kinder nicht, mit deiner Pasta aber könnte ich sie begeistern!

Stimmt. Einfach ein Nachteil

Stimmt. Einfach ein Nachteil an einer offenen Küche in einer Wohnung, in der das Wohnzimmer (samt Küche) auch noch nach Süden geht und ohnehin immer der wärmste Ort an Hitzetagen ist, da helfen auch die Rollos nicht mehr viel... Wird in der neuen Wohnung hoffentlich besser! Denn Lust hätte ich auf Deine Pasta

Draußen Grillen

... oder man verlagert die Essenzubereitung an solchen heißen Tagen einfach nach draußen, indem man grillt. Dann bleibt die Wohnung schön kühl ;-)

Kochen in der offenen Küche...

kommt mir sehr bekannt vor. Habe eine Küche mit Durchreiche und Tür zum Flur. Kein Dunstabzug oder Fenster nach draußen. Wenn ich während des Kochens das Fenster öffne und lüfte, dann geht das meistens.

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