Köstliche Melange: Lammfleisch mit Wacholderbeeren, im eigenen Saft geschmort

Lammfleisch mit Wacholderbeeren, im eigenen Saft geschmort

Lamm ganz ohne Wolle ist das Thema des aktuellen Blogevents bei Kochtopf - 1x umrühren, durchgeführt von Aus meinem Kochtopf. Da passt dieses Rezept aus Marcella Hazans Klassiker Die klassische italienische Küche perfekt. Es ist ein altes lombardisches Gericht, das sich denkbar simpel zubereiten lässt: Alle Zutaten werden einfach in einen Schmortopf gegeben und 3 bis 4 Stunden bei niedriger Hitze gegart. Am Ende hat sich, so wie es sich für ein gutes Schmorgericht gehört, aus allen Zutaten eine köstliche Aromenmelange gebildet. Wunderbar!

Als Beilage empfiehlt sich Rosmarinpolenta von hier.

Blog-Event LXXVI - Lamm, ganz ohne Wolle (Einsendeschluss 15. April 2012)

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 500 g Lammkeule, in ca. 4 cm große Stücke geschnitten
  • 1 EL kleine Karottenwürfel
  • 2 EL gehackte Zwiebel
  • 1 EL gehackten Staudensellerie
  • 1/4 l trockener Weißwein
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und mit einem Messer zerdrückt
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 1/2 TL Wacholderbeeren, leicht zerdrückt
  • Salz, Pfeffer
  • Ggf. etwas Lammfond
  • Aceto Balsamico

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf den Lammfond und den Aceto Balsamico in einen ausreichend großen, gusseisernen Topf geben. Den Deckel auflegen und auf mittelschwache Hitze schalten und 3,5 bis 4 Stunden garen, dabei zweimal pro Stunde wenden.

Nach etwa 2 Stunden sollten die Zutaten eine beträchtliche Menge an Flüssigkeit abgegeben haben. Den Topfdeckel dann etwas schräg legen und die Temperatur ein wenig erhöhen. Das Fleisch von Zeit zu Zeit wenden. Nach weiteren 1,5 Stunden sollte sich das Lammfleisch sehr weich anfühlen, wenn man mit einer Gabel hineinsticht. Ist dann noch zuviel Flüssigkeit im Topf, den Deckel abnehmen, die Temperatur herausschalten und die Sauce reduzieren. Sollte sich hingegen zuwenig Flüssigkeit gebildet haben, etwas Lammfond hinzufügen.

Mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Aceto Balsamico abschmecken. Dann zusammen mit Rosmarinpolenta servieren.

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Fühlte sich bestimmt . . .

. . . so richtig sauwohl. Das Lamm.
Und dann noch die Rosmarinpolenta dazu. Da bekomme ich gleich Hunger!

Mit leckerem Gruß, Peter

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