La vie en rose: Rotbarben mit Rosen-Couscous und Salsa rosa

Rotbarben mit Rosen-Couscous und Salsa rosa

Schon immer wollte ich mal ein Rezept mit Rotbarben, diesem besonders feinen, zarten Fisch, zubereiten und hatte mir eine entsprechende Portion ins Gefrierfach gelegt. Jetzt endlich stieß ich auf ein Rezept, das mir für diesen Edelfisch würdig erschien, und zwar einmal mehr in meinem neuesten und aktuellen Lieblingskochbuch von Tanja Grandits: Aroma pur. Meine fröhliche Weltküche. Grandits liebt es, mit puristischen Aromen und Farben zu spielen, das Buch enthält denn auch ein eigenes Kapitel mit Rezepten, in denen Rosenaromen zur Anwendung kommen. Wenn das mal keine Herausforderung für einen ambitionierten Hobbykoch ist...

Praktischerweise ist das Rezept in etwa 20 min. zubereitet, also eigentlich echte Cucina rapida. Und das Beste: Es ist idiotensicher, man kann wirklich nichts falsch machen, außer vielleicht den Fisch zu lange in der Pfanne zu lassen.

Das Ergebnis ist ein Rausch für die Sinne. Die zarten Rotbarbenfilets werden dezent flankiert von ebenso zurückhaltenden wie kongenialen Aromen. Das Rosenwasser wird dabei vollständig eingebunden, einzig den Sushi-Ingwer kann man etwas vorsichtiger dosieren als im Rezept angegeben.

Zutaten

für 2 Personen

  • 250 g Rotbarbenfilets
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

für den Couscous:

  • 100 g feinen Couscous
  • 100 ml Wasser
  • 80 ml Rote-Bete-Saft
  • 1 EL Rosenwasser

für die Salsa rosa:

  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Rote-Bete-Saft
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 TL rote Chili, fein gewürfelt
  • 2 EL Himbeeressig
  • 1 EL rote Zwiebel oder Schalotte, fein gewürfelt
  • 2 EL feine Radieschenwürfel
  • 1 EL rosa Sushi-Ingwer, fein gewürfelt
  • 1 EL Rosenwasser
  • Rosenblätter oder getrocknete Cranberries für die Garnitur

Zubereitung

Die Fischfilets mit Salz und Pfeffer (rosa, wenn vorhanden) würzen. Den Couscous in eine Schüssel geben und mit dem Wasser und dem Rote-Bete-Saft übergießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und 10 min. quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern und das Rosenwasser und das Olivenöl darunterrühren.

Für die Salsa rosa den Zucker mit Rote-Bete-Saft, Fischsauce, Chili und Essig erwärmen und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen und mit den restlichen Zutaten mischen.

Das Öl erhitzen und die Fischfilets darin zuerst auf der Hautseite 1 (in Worten: eine!) Minute braten, wenden, die Hitze ausschalten und auf der anderen Seite nur noch sehr kurz braten. Mit dem Couscous und der Salsa rosa anrichten und, soweit vorhanden, mit Rosenblättern und/oder getrocketen Cranberries garnieren.

Dazu passt...

...ein Rosé natürlich :-). Scherz beiseite: Einen trockenen, nicht zu schweren Bordeaux-Rosé könnte ich mir durchaus dazu vorstellen. Farblich würde wohl der Aroma Frambuesa Syrah Rosé von Estelle Dauré am besten passen, aber der dürfte die Rotbarben ziemlich plattmachen. Ein filigraner Wein wie der Sauvignon blanc 2011 Spätlese von Menges passt hervorragend, die frischen Fruchtaromen harmonieren prächtig mit dem leicht exotischen Touch und dem Rosenduft des Gerichts.

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Hi,

vielen Dank für die viele Arbeit und die leckeren Rezepte. Kann es sein, dass der RSS Feed schon seit geraumer Zeit nicht mehr aktualisiert wird? Der letzte Eintrag ist von August 2012 ...

Bis dann,
Thomas

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