Marinierte Lammhüfte mit grünem Spargel und Balsamico-Portwein-Reduktion

Marinierte Lammhüfte mit grünem Spargel und Balsamico-Portwein-Reduktion

Der Zufall stand Pate bei diesem Gericht. Und zwar habe ich beim Metzger meines Vertrauens einen Freund und treuen Leser von mankannsessen.de getroffen. Wir begannen, über die Zubereitung von Lammhüfte zu fachsimpeln, und er erzählte, dass er das Fleisch gerne einige Stunden in Rotwein mariniert und dann grillt. Eine - wie ich fand - sehr gute Idee (danke, Alex!).

Als Gemüsebeilage bot sich - saisongemäß - grüner Spargel an. Und eine Balsamico-Portwein-Reduktion passt mit ihrem intensiven Aroma nicht nur sehr gut zu Lamm, sondern ist auch noch kinderleicht herzustellen.

Die Lammhüfte bekommt durch das Marinieren einen schönen Thymiangeschmack. Durch das Rückwärts-Braten ist sie innen schön saftig und außen kross. Auch wenn es manchem Leser ungewöhnlich erscheinen mag, passt als "Saucenträger" warmer Kartoffelsalat.

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 3 Stück Lammhüfte (insgesamt ca. 500 g)
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll frische Thymianzweige
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 150 ml Aceto Balsamico
  • 150 ml roter Portwein
  • 1 kg grüner Spargel

Zubereitung

Die Lammhüfte unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und grob hacken. Die Thymianzweige grob hacken. Die Lammhüfte zusammen mit dem Wein, den Schalotten, dem Knoblauch und dem Thymian in einen Gefrierbeutel geben, alles gut vermischen, den Beutel verschließen und für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank marinieren. Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Backofen auf 60 °C vorheizen. Die Lammhüfte aus der Marinade nehmen und Zwiebel-, Knoblauchstücke oder Thymianzweige vom Fleischg abstreichen. Das Lamm pfeffern, mit Olivenöl einreiben und nebeneinander in eine flache Form oder auf einen großen Teller legen. Dann für mindestens eine Stunde in den Backofen stellen.

In der Zwischenzeit Aceto Balsamico und roten Portwein zusammen in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze reduzieren lassen bis eine sämige Konsistenz entstanden ist.

Vom Spargel die holzigen Enden entfernen und die Stangen bissfest dämpfen (oder kochen).

Parallel dazu das Fleisch in einer Pfanne auf hoher Stufe von allen Seiten einige Minuten scharf anbraten, so dass eine braune Kruste entsteht. Dabei salzen und ggf. nochmals pfeffern.

Dann zusammen mit dem Spargel und der Balsamico-Portwein-Reduktion servieren.

Wahnsinn!

Diese Zubereitung klingt unglaublich toll. Und das Fleisch schaut natürlich auch fantastisch aus.
Nun muss ich nur mehr herausfinden, wie dieses Fleischteil in Österreich genannt wird, dann mach ich mich ans Nachkochen.

Habe Heute das Gericht, sagen

Habe Heute das Gericht, sagen wir mal als ambitionierte Kochanfängerin, nachgekocht;
leider habe ich den richtigen Zeitpunkt bei der Reduktion verpasst und sie ist zu sehr eingedickt... mit Improvisation und Portwein habe ich die Kurve dann auch nicht gekriegt ^^
Mir hat das Fleisch ansonsten gut geschmeckt, meinem Mitesser war es mit der zähen Soße zu trocken.
Das Essen wurde dennoch von den Heidelbeer-Verrins, die hier vor Ewigkeiten gepostet wurden, gerettet.

Vielen Dank für beide Rezepte!

Dicke Reduktion

Mir ist es auch schon einmal passiert, dass die Reduktion zu sehr eindickt. Man muss da sehr aufpassen. Für dieses Gericht habe ich sie recht flüssig gelassen.

Aber schön, dass es Dir trotz des kleinen Missgeschicks geschmeckt hat.

Die Heidelbeer-Verrines sind in der Tat ein Knaller. Ich muss sie demnächst auch unbedingt mal wieder machen.

super Rezept

ein sehr schönes Rezept, werde ich demnächst mal probieren und bin schon gespannt, ob es auch so gut gelingt

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Diese Frage dient dazu festzustellen, ob Sie ein Mensch sind und um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.