Nachgekocht: Lapin aux pruneaux et vin rouge - Kaninchen mit Pflaumen und Rotwein

Kaninchen mit Pflaumen und Rotwein

Winterzeit ist Schmorgerichtzeit. Und irgendwie hat es immer etwas Magisches, wenn sich die verschiedenen Zutaten in einer oft mehrstündigen Kochzeit zu einem köstlichen, harmonischen Ganzen verbinden. Robert könnte uns vermutlich die Chemie dahinter erklären ;-)

Lapin aux pruneaux et vin rouge von Aurélie ist solch ein winterliches Schmorgericht. Es steht schon länger auf meiner Nachkochliste, und als ich beim Metzger vor kurzem Kaninchenkeulen ergattern konnte, habe ich es endlich realisiert.

Wie durch Zauberhand haben sich auch hier die Zutaten zu einer aromatischen Mélange verbunden. Die Trockenpflaumen geben dem Gericht eine tolle Süße, und die Nelken und Lorbeerblätter eine schöne Würze. Beilagentipp sind in Butter geschwenkte Pappardelle.

Mit solchen Gerichten kommt man gut durch die dunkle Jahreszeit.

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 20 g Steinpilze
  • 1 Zwiebel
  • 4 Nelken
  • 4 Karotten
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Trockenpflaumen
  • 3 Kaninchenkeulen
  • Mehl
  • Olivenöl
  • Butter
  • 500 ml trockener Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 300 g Pappardelle
  • 1/2 Bund glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung

Die Steinpilze in warmem Wasser für mindestens 45 Minuten einweichen. Dann das Einweichwasser filtern und beiseite stellen. Die Steinpilze gründlich unter fließendem Wasser abspülen, abtropfen lassen und ebenfalls beiseite stellen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und mit den Nelken hinein stechen. Die Karotten, die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Pflaumen grob in Strefen hacken.

Die Kaninchenkeulen abspülen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würden und mehlieren.

In einem Schmortopf etwas Olivenöl und etwas Butter erhitzen. Die Keulen darin von allen Seiten scharf anbraten. Dann den Wein und 250 ml des Einweichwassers der Steinpilze angießen. Lorbeerblätter, Thymian, Karotten, Schalotten, Knoblauch, Pflaumen, Steinpilze und die Zwiebel mit den Nelken zugeben. Alles verrühren und bei niedriger Hitze ca. 1,5 Stunden schmoren.

Kurz vor Ende der Schmorzeit die Pappardelle in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen und etwas Butter untermengen. Beiseite stellen.

Die Keulen aus der Sauce nehmen und warm stellen. Sollte die Sauce zu dünnflüssig sein, etwas einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Keulen zurück in die Sauce geben. Dann zusammen mit den Pappardelle und der Petersilie servieren.

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Das hört sich nicht nur

Das hört sich nicht nur köstlich an, sondern sieht auch so aus. Ich koche auch sehr gern Schmorgerichte, dabei bekomme ich immer so ein heimeliges Gefühl. So geht es mir auch bei Eintöpfen.

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Sehr schön - könnt ich mir

Sehr schön - könnt ich mir auch gut am Hl. Abend vorstellen.

Daheim brauche ich den guten

Daheim brauche ich den guten Schmortopf überhaupt nicht mehr in den großen Schrank räumen, da ich auch ständigen am schmurgeln bin, ob Hase, Fasan, Perlhuhn... ist eben die Zeit dafür und einfach gut.

einfach geniessen, das

einfach geniessen, das braucht keine Erklärung !

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