Scharfe, gebackene Hähnchenkeulen (Masaledar murghi)

Scharfe, gebackene Hähnchenkeulen (Masaledar murghi)

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent "Some like it HOT".

Ich bin mal wieder bei Madhur Jaffrey gelandet. Dieses Mal gibt es Hähnchenkeulen, die mit einer höllisch scharfen Paste mariniert sind. Das schreit natürlich nach neutralisierenden Beilagen. Dies sind Reis mit grünen Erbsen (Tahiri) und der Minzjoghurt mit Gurke von hier. Gerade der Joghurt ist wegen der darin enthaltenen Gurkenwürfel und der Minze sehr schön frisch und passt bestens zu den scharfen Keulen.

Das eigentlich scharfe bei diesem Gericht sind nicht so sehr die Keulen, sondern der Bratensatz. Darin hat sich die scharfe Paste gesammelt, die im Backofen von den Keulen herunter geflossen ist.

Zutaten

(für 2 Personen)

Hähnchenkeulen

  • 4 Hähnchenkeulen
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 1/2 TL Cayenne-Pfeffer
  • 1 EL gemahlenes Kurkuma
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 TL Salz
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Saft einer Zitrone (etwa 6 EL)
  • Etwas Pflanzenöl

Reis mit Erbsen

  • 1 Tasse Langkornreis
  • Etwas Öl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 Zwiebeln
  • 150 g TK-Erbsen
  • Salz
  • 2 Tassen Hühnerfond

Zubereitung

Hähnchenkeulen

Die Hähnchenkeulen gründlich waschen und trocken tupfen.Den Knoblauch schälen und fein hacken. Dann zusammen mit dem Kreuzkümmel, Parika, Cayenne-Pfeffer, Kurkuma, Pfeffer, Salz und Zitronensaft in eine kleine Schüssel geben und gut mischen.

Die Hähnchenkeulen gründlich damit einreiben, in eine Schüssel legen, abdecken und an einem kühlen Ort für ca. 6 Stunden marinieren lassen.

Zum Backen der Keulen den Backofen auf 200 °C vorheizen. Eine ofenfeste, flache Auflaufform mit etwas Öl ausreiben und die Hähnkeulen mit der Hautseite nach oben nebeneinander hineinlegen. Die in der Schüssel zurückgebliebene Marinade daübergeben und alles für ca. 45 Minuten in den Ofen geben.

Reis mit Erbsen

In einer Pfanne ohne Öl die Kreuzkümmelsamen bei mittlere Hitze rösten bis sie leicht dunkel werden. Dann beiseite stellen.Die Zwiebeln schälen, fein hacken und in einem Topf bei mittlerer Hitze in etwas Öl anbraten bis sie beginnen braun zu werden. Dann den Kreuzkümmel, die Erbsen, den Reis und etwas Salz hinzufügen und umrühren, bis alles mit Öl bedeckt ist. Nun den Fond zugeben und zugedeckt aufkochen lassen. Dann die Hitze auf die kleinstmögliche Stufe reduzieren und den Reis garziehen lassen.

Zum *in die Keule

Zum *in die Keule hineinbeissen*...aber vorsichtig. ;-)

Mjam, das sieht lecker aus.

Mjam, das sieht lecker aus. Ich liebe den Kontrast scharfe Hähnchen und frischer Minz-Joghurt!

schön scharf

Sieht lecker aus! Und mir gefällt die Kategorie "nicht-vegetarisch"

Ich wollte doch auch mal

Ich wollte doch auch mal wieder was mit Hähnchen machen ... murgh heißt das glaube ich auf Indisch. Ein vermurhgstes Essen also. ;-)

Hmmm, mit Zitrone mariniert, also so zart, dass man es löffeln kann? Nur Reis mit Erbsen ist mein Ding nicht, wohl irgendein Kindheitstrauma.

Wieso bin ich eigentlich jedesmal hungrig, wenn ich hier war?

...

@Dandu: Das fand ich auch, zumal die Haut sehr schön kross war.

@Petra: Ja, das ist eine klassische Kombination.

@Sebastian: Danke. Die Kategorie habe ich eingeführt, da man als Nicht-Vegetarier ja doch auch mal etwas Nicht-Vegetarisches sucht ;-)

@Martina: Ja, es war sehr zart, löffeln konnte man es aber nicht gerade. Man hat durchaus noch etwas Widerstand beim Reinbeißen gespürt (siehe Dandu).
Warum Du hier immer hungrig wirst? - Weil meine Fotos ihren Zweck erfüllen? ;-)

Das sieht ja echt voll

Das sieht ja echt voll Lecker aus, mal sehen vieleicht werde ich das gleich heute Abend mal ausprobieren. Aber ich werde vieleicht nur eine Zwiebel nehmen

Die Keulen ...

... sollten schon einige Stunden marinieren. Bin mal auf Dein Feedback gespannt.

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