Sorbetto di limone e basilico (Zitronen-Basilikum-Sorbet)

Zitronen-Basilikum-Sorbet

Es waren zwar nicht die Italiener, sondern die Chinesen, die das Speiseeis erfunden haben; der Venezianer Marco Polo hat das Rezept lediglich von seiner Asienreise mitgebracht und in Europa bekannt gemacht. Aber Eisrezepte klingen auf italienisch einfach schöner als auf chinesisch.

Grundlage für dieses Rezept ist das Sorbetto di limone von den Küchengöttern. Ich habe es mit etwas Basilikum veredelt. Eine weitere Besonderheit ist der Schuss Sahne, der dieses Halbgefrorene besonders rund macht und für ein tolles Mundgefühl sorgt. Im Original ist es Mascarpone, aber die verteilt sich nicht so schön.

Die Zubereitung gelingt auch ohne Eismaschine, erfordert allerdings etwas Präsenz.

Zutaten

  • 250 ml frisch gepresster Zitronensaft (von ca. 4 Zitronen)
  • Schalenabrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 250 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1/2 Becher Sahne
  • 1 Handvoll Basilikumblätter

Zubereitung

Ein flaches Gefäß, am besten aus Keramik, vorkühlen, damit die Masse später schneller fest wird. In einen Topf Zucker und Wasser zum Kochen bringen und den Zucker auflösen. Den Sirup etwas einkochen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Schale der unbehandelten Zitrone abreiben und die Zitronen auspressen. Die Basilikumblätter in Streifen schneiden. Schalenabrieb und Basilikum mit dem Zitronensaft und der Sahne in einem Standgefäß mit dem Zauberstab fein pürieren. Mit dem Zuckersirup verrühren und abschmecken. Das Sorbet sollte frisch-säuerlich schmecken mit einer leichten Süße.

Diese Mischung in das vorgekühlte Gefäß geben und in das Gefrierfach schieben. Nach eineinhalb Stunden mit einer Gabel durchrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden. Danach jede halbe Stunde, zuletzt jede Viertelstunde durchrühren. Die Gefrierzeit beträgt insgesamt 3 bis 4 Stunden.

Das Sorbet mit einem Kugelportionierer oder Esslöffel oder, wer es nicht ganz so fest mag, mit einem Servierring wie auf dem Foto portionieren. Als Verfeinerung kann man z. B. mit einem Basilikumblatt oder Zitronenschalenabrieb garnieren, einen Spritzer Limoncello oder Grand Marnier dazugeben oder, wenn man es besonders mondän mag, je eine Kugel in einem Glas Sekt oder Prosecco servieren.

Oke, die Chinesen mögen das

Oke, die Chinesen mögen das Eis und auch die Spaghetti erfunden haben. Aber die haben bereits seit 2000 Jahren einfach das schlechtere Marketing als die Italiener ;-)
Mein Basilikum war heuer leider nix. Das heisst, ich hab viermal gepflanzt, viermal haben die Schnecken alles zu Boden gemacht. Nun habe ich aufgegeben.
Aber zum Purzeltag wünsch ich mir eine Eismaschine und nächstes Jahr wird das hoffentlich mit dem Basilikum auch wieder was... und dann... :-)

wow - das hört sich richtig

wow - das hört sich richtig lecker an :) ....damit könnte ich meiner Freundin mal wieder eine Freude bereiten, dankeschön.

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