Vegetarische Raffinesse: Auberginentatar

Auberginentatar

Man sollte viel öfter vegetarisch essen. Das ist nicht nur gesund, sondern abseits von gummiartigem, aromalosem Tofu oder irgendwelcher pappigen Bratlinge gibt es richtig leckere vegetarische Gerichte. Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen Ein Kochbuch, welches zeigt, dass fleischlose Küche und kulinarischer Genuss keine Gegensätze sind, ist Unser Kochbuch - Alternativen zu Fisch und Fleisch von Alfred Biolek und Eckart Witzigmann. Es enthält raffinierte, nicht allzu komplizierte Rezepte, die auch uns Fleischessern richtig gut schmecken. Umso unverständlicher ist, dass ich viel zu selten etwas daraus koche.

Dieses Auberginentatar ist ein typisches Gericht aus dem Buch: Raffiniert und extrem lecker. Bei dem Tatar sorgen Honig und Aceto Balsamico für ein köstliches Wechselspiel zwischen süßen und säuerlichen Aromen. Auf geröstetem Schwarzbrot zum Apéritif serviert ist es ein wahrer Genuss. Das ist mein diesmonatiger Beitrag zu Foodfreaks Blogevent Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen.

Zutaten

(für 4 - 6 Personen)

  • 500 g Auberginen
  • 1 EL Kapern
  • 15 g grüne Oliven mit oder ohne Kern
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 Basilikumblätter
  • 5 EL Aceto Balsamico
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL milder Honig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Auberginen waschen und längs vierteln. Die Kerne entfernen. Die Auberginen ungeschält in große Stücke schneiden. Die Kapern hacken, die Oliven ggf. entkernen und hacken. Den Knoblauch schälen und fein hacken.

Auberginen, Kapern, Knoblauch, Oliven, Basilikum, Essig, Öl und Honig in eine flache Auflaufform geben und alls gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Form mit Alufolie abdecken und für eine Stunde in den Ofen stellen. Dann herausnehmen, abkühlen lassen, alles fein hacken und nochmal abschmecken.

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DKduW – März 2010

Neulich in der ZDF Küchenschlacht wurde eine der Teilnehmerinnen zu ihren Kochbüchern befragt, und sagte sinngemäß, ohja sie haben superviele Kochbücher, bestimmt so um die 50 – das fand ich irgendwie allerliebst. Ich selbst bin mit meinen rund 2...

die aromatischen Beigaben

die aromatischen Beigaben machen daraus weit mehr, als man vom üblichen Auberginenkaviar kennt. Muss ich probieren.

Ist es Absicht, dass per RSS

Ist es Absicht, dass per RSS immer der halbe Text fehlt?

Hier ist «Das ist mein diesmonatiger Beitrag zu Foodfreaks Blogevent Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen.» der letzte Satz.

RSS

Ja, das ist Absicht, denn der Sinn und Zweck von RSS-Feeds ist, mit Schlagzeilen oder kurzen Textanrissen über Änderungen auf Websites (z.B. Blogs) zu informieren. Siehe dazu auch den Artikel über RSS auf Wikipedia.

Gelungenes Foto!

Und ein mindestens genau so feines Rezept. Kann ich mir auch gut als Grillbeilage vorstellen, auch wenn's dann nicht mehr rein vegetarisch ist ;)

sowas liebe ich!

sowas liebe ich!

Lecker

Das Essen war Lecker und auch wirklich einfach in der Zubereitung !
Habe mir etwas weniger an Essig notiert aber sonst war es schon Klasse !

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[...] ging mir schon so bei Franz oder Mipi oder auch Robert und zuletzt zu vorletzt jetzt bei SchnickSchnackSchnuck. Das letzte Buch, worauf [...]

Tatar von der Aubergine...

... kannte ich bisher so noch nicht. Ich habe ihn in Spanien mal als Auberginen-Kaviar gegessen. Das war aber eher ein Püree der mit sehr viel Knoblauch und Olivenöl angemacht wird und ohne die Schale der Aubergine. So oder so - wirklich ein vegetarischer Hochgenuss!
:-)

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