Zandergeschnetzeltes asiatisch-schweizerisch

Zandergeschnetzeltes asiatisch-schweizerisch

"Asiatisch-schweizerisch" das klingt nach einer abenteuerlichen Mischung. Manch einer denkt dabei vielleicht mit Graus an so etwas wie Käsefondue mit Kokosmilch oder Pekingente überbacken mit Tobleronesauce.

Weit gefehlt: Dieses sehr köstliche Gericht bekommt den asiatischen Einschlag von 5-Gewürz-Pulver, Sesamöl und Sojasprossen. Der schweizerische Beitrag ist - neben der Tatsache, dass das Fischfleisch geschnetzelt wird - die Beilage: Das sind nämlich Rösti.

Dazu muss man allerdings wissen, dass Rösti für mich in der Küche das sind, was man im Fußball einen Angstgegner nennt (ich habe sie noch nie selbstgemacht hinbekommen). Daher habe ich mich dazu entschieden (leider), für dieses Gericht TK-Rösti zu verwenden. Ich warte aber immer noch auf ein Rezept für Gourmet-Rösti auf lamiacucina, denn dann würde ich mich doch glatt nochmal daran versuchen ;-)

Anstatt Zander kann man jeden Fisch verwenden, der ein festes, weißes Fleisch besitzt. Zuletzt habe ich z.B. Kingklip verwendet (siehe Foto), welcher mir sogar besser gefallen hat als Zander, weil sein Fleisch saftiger ist.

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 600 g Zanderfilet (oder ein anderer Fisch mit festem, weißem Fleisch - z.B. Kingklip)
  • 50 g Sojasprossen
  • 1 Minisalatgurke
  • 1 EL Kapern
  • 3 Schalotten
  • Etwas chinesisches Fünf-Gewürzpulver
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Stange Porree
  • 200 ml Crème fraîche
  • 400 ml Kalbsfond
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Noilly Prat
  • 50 ml Sesamöl
  • Etwas Butter
  • Etwas neutrales Öl
  • Salz und Pfeffer
  • Etwas Zitronensaft
  • 750g TK-Rösti

Zubereitung

Das Weiße des Porree und die Schalotten fein hacken. Den Porree und die Hälfte der Schalotten in Butter und etwas Öl anschwitzen. Die andere Hälfte der Schalotten für den Fisch zur Seite stellen. Den Poree und die Schalotten mit Weißwein und dem Noilly Prat ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen.

Den Kalbsfond und die Crème fraîche zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und erneut auf die Hälfte einkochen. Kurz vor dem Servieren das Sesamöl zugeben und pürieren. Dann mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

In der Zwischenzeit die Rösti gemäß Packungsanweisung zubereiten.

Während die Rösti backen und die Sauce einkocht, den Fisch zubereiten:
Den Fisch waschen, abtrocknen, verbliebene Gräten entfernen und in 1 cm dicke Streifen schneiden. Mit Salz und dem Fünf-Gewürzpulver marinieren.

Die Kapern feinhacken, die Sojasprossen grob hacken. Die Gurke schälen, Kerne ausschaben, und die Gurke in feine Würfel schneiden. Den Schnittlauch hacken.

In einer Pfanne die Kapern, die Sojasprossen, die Gurkenwürfel und die restlichen Schalotten in Butterschmalz anschwitzen. Die Fischstreifen zugeben und sautieren bis der Fisch gar aber noch saftig ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Servieren ein oder mehrere Rösti auf die Teller geben. Dann Sauce außen um die Rösti geben. Nun das Fischgeschnetzelte darüber geben und mit dem Schnittlauch bestreuen.

Quelle: Nach einem Rezept aus dem Buch "Europas Meisterköche bitten zu Tisch".

Rösti

die Rösti habe ich natürlich längst verbloggt.

Pekingente überbacken mit

Pekingente überbacken mit Greyerzer an Tobleronesauce - hihi...

Aber im Ernst, der Zander oder Kingklip oder was auch immer klingt gut, mit Rösti ist das mal was anderes als immer nur langweilig mit Reis! :-)

Mit den Rösti geht mir das auch meistens so...

ich lande bei der TK-Ware. An die selbstgemachten kommen die natürlich nicht ran, aber sie sind ganz brauchbar.

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