Zwar nicht glamourös, aber saulecker: Spaghetti à la Sophia Loren

Spaghetti à la Sophia Loren

Bei einem Pastagericht, das den Namen einer Hollywood-Diva wie Sophia Loren trägt, erwartet man unweigerlich einen gewissen Glamour. Bei diesem Rezept allerdings, das Alfred Biolek einst bei alfredissimo! für Till Brönner gekocht hat, ist weder Glamour noch sonst ein überflüssiger Klimbim zu finden. Es ist total simpel herzustellen und einfach saulecker. Der besondere Kick ist eine Sardellenbutter, die unter die gegarten Spaghetti gerührt wird. Danach wird die Pasta mit einer leichten, schnell zubereiteten Tomatensauce vermengt. Die Butter lässt die Pasta in keinster Weise fischig schmecken. Vielmehr erzeugt sie einen leicht nussig-pikanten Geschmack.

Eigentlich ist dieses Gericht wie gemacht für Cucina rapida, wäre da nicht die Zeit, die die Butter im Kühlschrank benötigt, um fest zu werden. Trotzdem: Wenn man die Butter vorbereitet hat, ist dieses Gericht in nullkommanix zubereitet. Insofern ist es eine dicke Empfehlung für alle, die nicht viel Zeit zum Kochen haben.

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 8 in Öl eingelegte Sardellenfilets
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 800 ml Dosentomaten
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g Spaghetti

Zubereitung

Die Sardellenfilets abtropfen und fein hacken. Mit einer Gabel die Sardellen, die Butter, den Zitronensaft und etwas schwarzen Pfeffer vermengen. Die Masse zu einer Kugel formen und einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Stielansätze der Tomaten entfernen und die Frucht grob hacken. Die Petersilie fein hacken.

Etwas Öl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Knoblauch zugeben und anschmoren. Kurz bevor er beginnt, braun zu werden, die Tomaten samt Saft dazugeben, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und 10 bis 12 Minuten köcheln. Vom Herd nehmen und die Petersilie untermischen.

In der Zwischenzeit die Spaghetti al dente kochen und abgießen. Dann die Spaghetti zurück in den Topf geben und die Sardellenbutter unterrühren. Nun die Pasta in die Pfanne mit der Tomatensauce geben und alles gut vermengen. Dann zusammen mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

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Es muss ja nicht immer

Es muss ja nicht immer glamourös sein :)
Kommt auf die berühmte Nachkochliste, habe gerade alle Zutaten rumliegen und die Sardellen müssten mal weg...

Liest sich super lecker, das

Liest sich super lecker, das Rezept, genau mein Ding! Kommt auch bei mir auf den Nachkochstapel...
Liebe Grüsse
Susann

Sehr schön. Mit dem "nicht

Sehr schön. Mit dem "nicht fischig" nehm ich dich beim Wort. Wehe, datt schmeckt nach Sardellen ;-)

...

@Uwe: Na, dann passt's ja.
@Dolca Vita: Es lohnt sich. Das Gericht ist wirklich klasse.
@Claus: Die Sardellen werden hier als Würzmittel verwendet.

Super!

Ich mag es, wenn man für ein Rezept ohnehin alles im Haus hat. Ich mag auch 'einfache' Rezepte. Und ich finde, Glamour wird ohnehin überbewertet.
Drei gute Gründe als, das Rezept gleich zu probieren - und ich bin begeistert!
Ich konnte mir zugegebener Maßen nicht so recht vorstellen, wie sich die Sardellenbutter am Ende macht - einfach klasse! Werde ich sicherlich noch öfter kochen. :)

cheers
mene

Als Sardellenfan muss ich das

Als Sardellenfan muss ich das natürlich probieren! Wobei bei uns 500g Nudeln für 2 etwas überdimensioniert ist ;-)

@Petra

war ne Portion für Sophia, deshalb passt das mit den 250g pro Nase

Die habe ich letztens auch

Die habe ich letztens auch gerade ausprobiert, wirklich sehr, sehr lecker.
Die Sardellen sind wirklich gar nicht dominant, wenn man sie eh mag, kann man sogar noch ein wenig mehr in die Butter einarbeiten ;-)

Spaghetti à la Sophia Lore

In gewisser Weise finde ich es ja unerhört, dass ich dieses Rezept noch nicht kannte.
Immerhin esse ich seit mehr als 30 Jahren jeden Freitag (Ausnahmen bestätigen nur die Regel) Spaghetti.
Und natürlich gibt es eine Wiederholungsrate von etwa 9-10 Wochen in der die Rezepte rotieren. Da kann es nie schaden mal was anderes auszuprobieren.
:-)

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