Selbstversuch über das Schließen der Muscheln

In der von mir sehr geschätzten Rubrik "Stimmt's?" der Zeit wurde jüngst ein auch für uns Hobbyköche sehr interessanter Sachverhalt untersucht. Es ging um die Frage, ob Muscheln, die nach dem Kochen noch geschlossen sind, wirklich ungenießbar sind. Und natürlich sind sie genießbar! Das hat ein australischer Meeresbiologe und Muschelliebhaber in einem aufopferungsvollen Selbstversuch durch den Verzehr von 30 (!) Chargen Muscheln herausgefunden.

Immerhin, diese Erkenntnis wird sicher auch in den heimischen Hobbyküchen den Muschelausschuss reduzieren, und das spart Geld. Wir haben schließlich Krise ...

P.S: Welcher Menge an Muscheln eine Charge entspricht, konnte ich allerdings bisher nicht herausfinden.

Es waren sogar 33 Chargen,

Es waren sogar 33 Chargen, gemeint sind Muschelproben aus unterschiedlichen Regionen. Jede Charge enthielt zwischen 50 und 100 Muscheln, die der Mann im Dienste der Wissenschaft gemeinsam mit seiner Frau verzehrte. Aber außerhalb der offiziellen Testreihen "we ate a hell of a lot more than that. That's one of the benefits of my line of work … I've never been scared of being the guinea pig." :-)
(Quelle)

Ab jetzt also immer mit

Ab jetzt also immer mit Werkzeug zum Muschelessen gehen! Nun, so wie manche der mutmaßlich guten (=offenen) Muscheln schmecken, habe ich mich schon immer gefragt, ob sie nicht einfach kleine, gemeine Lügner sind. Mindestens eine ist ja immer dabei, die einen zum Abschwören von zukünftigem Muschelgenuss treiben kann.

In Erinnerung der riesigen

In Erinnerung der riesigen Portion Austern, ein Berg auf einer grossen Platte, die ich vor Jahren in Auckland NZ in einem Restaurant an der Wharf erhielt, hätte ich auch auf 50 bis 100 Muscheln für 2 getippt.
Frage 1: Wie merken wir nun, wo die Regel nicht mehr gilt, welche Muscheln schlecht sind?
Frage 2: Was mache ich, wenn eine schwierigere Mathe-Frage gestellt wird?

Ich bleib dennoch bei der

Ich bleib dennoch bei der "alten" Methode, und werfe die geschlossenen Muscheln weg.......Okay, vielleicht hat's auch mit Faulheit zu tun, denn die Dinger aufzubrechen ( bei praires oder palourdes...) ist wirklich Schweissarbeit!

super Rezepte

Hi,
bin durch die Weitendes Bloggerlandes geflogen und urplötzlich auf deinem mmmmhhhh.....blog gelandet......werde mir jetzt öfters hier ...was...abholen...
LG barbara

...

@Hedonistin: Danke für die Ergänzung. Witziges Zitat! :-)
@Martina: Diese Erfahrung fehlt mir zum Glück noch.
@Houdini: Es bleibt spannend ;-)
@Bolli: Ich habe mich auch gefragt, wie man die geschlossenen Muscheln auf bekommt.
@Barbara: Herzlich willkommen!

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