Tunnu Auruduci: Süßsaure Tunfischsteaks

Süßsaure Tunfischsteaks

Wieder einmal habe ich ein Kochbuch entdeckt, das viel zu lange sein unbenutztes Dasein im Regal fristete und aus dem ich in Zukunft öfter etwas kochen sollte. Dieses Mal ist es David Ruggerio's Italienische Küche zwischen Palermo und Neapel. Neben den darin enthalten sehr schönen, süditalienischen Rezepten beschreibt Ruggerio darin Land und Leute, sowie Geschichten und Begebenheiten aus seiner Familie. Er selbst ist im New Yorker Stadtteil Little Italy aufgewachsen, seine Eltern stammen jedoch aus Sizilien bzw. Neapel.

Tunnu auruduci ist sizilianisch und steht für das italienische Tonno agro-dolci, also süßsaurer Tunfisch. Seine süßsaure Note bekommt das Gericht durch Rotweinessig und Zucker. Die Zwiebeln bringen dazu eine würzige Schärfe. Vielleicht kommen hier arabische Einflüsse durch. Als Beilage gab es, ganz mediterran, Stampfkartoffeln mit Olivenöl.

Zutaten

(für 2 Personen)

  • 4 mittelgroße Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 400 g Tunfischsteaks
  • 100 ml Rotweinessig
  • 100 ml Weißwein
  • 2 EL Mehl
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL glatte, gehackte Petersilie
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Olivenöl in einer Pfanne bei kleiner Hitze erwärmen und die Ringe hineingeben und andünsten bis sie zusammengefallen sind. Dann die Hitze erhöhen und die Zwiebelringe braun braten. Anschließend die Zwiebelringe aus der Pfanne nehmen.

Die Tunfischsteaks gründlich spülen, trocknen, salzen und pfeffern und dünn mit Mehl einreiben. Erneut Olivenöl in die Pfanne geben und die Steaks auf hoher Stufe ca. 2-3 Minuten anbraten. Anschließend aus der Pfanne nehmen.

Hitze auf mittlerer Stufe reduzieren und die Zwiebeln zurück in die Pfanne geben. Rotweinessig, Weißwein und Zucker zufügen und reduzieren lassen, bis die Sauce gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Dann die Steaks zurück in die Pfanne geben und noch 2 Minuten schmoren lassen.

Zum Servieren die Petersilie fein hacken. Die Steaks zusammen mit der Sauce servieren und mit Petersilie bestreuen. Dazu passt frisches Baguette, aber auch Kartoffelpüree mit Olivenöl und Chili.

das Rezept macht auf mich

das Rezept macht auf mich einen sehr authentischen Eindruck. Erstaunlich, welche Schätze man im Büchergestell hüten kann, ohne davon zu wissen.

Tolle Zusammenstellung. So

Tolle Zusammenstellung. So muss der Thunfisch ausschauen, so ess ich ihn auch gern. :) legger. :)

Das liest sich wirklich ganz

Das liest sich wirklich ganz famos. Den Kartoffelstampf habe ich noch nie ausprobiert, der ist sicher fantastisch. Das Foto ist wirklich genial.

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@lamiacucina: Auch die anderen Rezepte aus dem Buch wirken authentisch. Mit den unentdeckten Schätzen das ist eben so, wenn man mehr Bücher kauft als man Zeit zum Kochen hat.
@gourmet: Das fanden wir auch.
@Buntköchin: Er ist nicht nur fantastisch, sondern auch einfach: Einfach die gekochten Kartoffel stampfen, salzen und pfeffern und soviel Olivenöl unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Evtl. noch mit etwas Zitronensaft abschmecken.

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