Lieblingsessen: Griechisches Hähnchen

Griechisches Hähnchen

Lieblingsrezepte sind in gewisser Hinsicht nichts für Foodblogger, denn deren Blog lebt davon, dass stets neue Kreationen erfunden bzw. nachgekocht und veröffentlicht werden. Lieblingsrezepte hingegen werden über Jahre kultiviert, immer wieder gekocht und dabei behutsam verfeinert, bis schießlich das - natürlich subjektive - Optimum erreicht ist.

Dieses hier ist eines unserer Lieblingsrezepte. Eine Freundin hatte es einmal für uns unter dem Namen Griechisches Hähnchen zubereitet. Aus dieser Ursprungsform haben wir es über die Jahre stetig weiterentwickelt, und seit geraumer Zeit ist es - zumindest für uns - perfekt.

Griechisches Hähnchen ist herrlich einfach, denn die Beilagen und die Sauce werden zusammen mit den Hähnchenkeulen im Backofen zubereiten. Allerdings muss man Knoblauch mögen, denn es wird gleich eine ganze Knolle verwendet. Dabei bleiben die Zehen ganz. Sie werden im Backofen weich und saugen sich mit der köstlichen Sauce voll.

Die getrockneten schwarzen Oliven karamelisieren während des Backvorganges. Das gibt ihnen eine tolle süßliche Kruste.

Entenbrust mit Kaffeesauce: Erfahrungsbericht und ein paar barbarische Methoden

Eine gute Sauce macht das halbe Essen, das wusste schon meine Oma. Und in der Tat war die Kaffeesauce ein wichtiger Aspekt, die mich dazu inspiriert hat, dieses Gericht nachzukochen. Ich mag nämlich ungewöhnliche Rezepte. Der andere war, dass das Gericht perfekt zu meiner ersten Weinvorstellung passt, wie man hier nachlesen kann.

Eins vorweg: Dafür, dass mipi solche Erinnerungslücken hatte, ist die Sauce fantastisch geworden.

Zeugnis der Vergesslichkeit: Gebratene Entenbrust mit Kaffeesauce

Gebratene Entenbrust mit Kaffeesauce

Davon, wie ich zu diesem Gericht inspiriert wurde, habe ich fast alles vergessen. Aber ich erzähle es trotzdem ...

Teriyaki-Hähnchen mit Mango-Limetten-Sauce

Teriyaki-Hähnchen mit Mango-Limetten-Sauce

Hier ist nun endlich Teil 2 der Mangoverwertung.

Wir erinnern uns: Vor einiger Zeit brachte mir ein Kollege einen ganzen Sack voller frischer Mangos aus Indien mit. Das hieß, ein ganzes Wochenende lang Mangos verwerten. Dieser Herausforderung habe ich mich natürlich sehr gerne gestellt.

Die japanische und die thailändische Küche hat inspirierend zu diesem Gericht beigetragen. Durch die Marinade mit Teriyaki-Sauce ist die Haut der Hähnchenkeulen sehr schön würzig und kross. Die Mango-Sauce trägt dazu Frische, Frucht und Schärfe bei. Köstlich!

Dazu passt sehr gut Kokos-Limetten-Reis.

Poulet aux gousses d'ail

Poulet aux gousses d'ail

Auch wenn die französische Mannschaft leider schon in der Vorrunde der EM ausgeschieden ist, schaffe ich es mit einem Gericht aus ihrer Heimat doch noch, auf den letzten Drücker einen Beitrag für den Kochevent "Europa-Küche - Kochen statt Fußball" einzureichen.
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Poulet aux gousses d'ail könnte man auf deutsch auch lapidar als Knoblauchhuhn bezeichnet. Wer sich die Zutatenliste anschaut, weiß warum.

Mehr gibt es auch gar nicht dazu zu sagen, außer vielleicht, dass es eines dieser Gerichte ist, die man vermutlich auch nach Jahrzehnten immer wieder gerne kocht und isst. Somit: Ein Klassiker!>

Und übrigens: Die krosse, würzige Haut des Vogels ist der Hit.

Ein Muss dazu (zumindest meiner Meinung nach) sind Mediterrane Stampfkartoffeln. Alternative: Einfach ein Baguette.

Scharfe, gebackene Hähnchenkeulen (Masaledar murghi)

Scharfe, gebackene Hähnchenkeulen (Masaledar murghi)

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent "Some like it HOT".

Ich bin mal wieder bei Madhur Jaffrey gelandet. Dieses Mal gibt es Hähnchenkeulen, die mit einer höllisch scharfen Paste mariniert sind. Das schreit natürlich nach neutralisierenden Beilagen. Dies sind Reis mit grünen Erbsen (Tahiri) und der Minzjoghurt mit Gurke von hier. Gerade der Joghurt ist wegen der darin enthaltenen Gurkenwürfel und der Minze sehr schön frisch und passt bestens zu den scharfen Keulen.

Das eigentlich scharfe bei diesem Gericht sind nicht so sehr die Keulen, sondern der Bratensatz. Darin hat sich die scharfe Paste gesammelt, die im Backofen von den Keulen herunter geflossen ist.

Thailändisches Hähnchen mit grünem Spargel und Kokos-Limetten-Reis

Thailändisches Hähnchen mit grünem Spargel und Kokos-Limetten-Reis

In der letzten Zeit habe ich in der Rezeptbloggosphäre verstärkt asiatische Gerichte gesehen (insbesondere bei der Kollegin Lotta). So bekam ich Lust, meinen Wok auch mal wieder anzuheizen.

Am Wochenende hatte ich endlich Gelegenheit dazu. Mein Metzger hatte sehr schöne Hähnchenbrust, und außerdem habe ich gemäß Saison grünen Spargel erworben. Dann kurzerhand ein Rezept für Hähnchen mit grünen Bohnen an die herrschenden Realitäten (sprich: Spargel anstatt Bohnen) angepasst und das Woken konnte losgehen.

Als Beilage gab es Kokos-Limetten-Reis, welcher geschmacklich sehr gut gepasst hat.

Die roten Chilischoten, die ich verwendet habe, waren eher von der milden Sorte. Ansonsten hätte dieses Gericht durchaus ein Beitrag für den Blogevent XXXV sein können.

Involtini con spinaci e salsa di Marsala

Involtini con spinaci e salsa di Marsala

Meine ersten Rouladen (pardon: Involtini).

Das Rezept habe ich einem Buch von Lea Linster entnommen und etwas abgewandelt. Es enthält zwei Füllungen:

  • Tapenade und getrocknete Tomaten
  • Senf und Zwiebeln

Keine der Füllungen war gegenüber der anderen so gut oder so schlecht, dass wir einen Favoriten hätten küren können. Sie sind einfach beide sehr lecker. Auf dem Foto sieht man nur die Involtini mit Oliven-Tomatenfüllung, da die Involtini mit Senf-Zwiebelfüllung etwas monochrom waren.

Spinat als Beilage passt auch sehr gut. Hier ist allerdings aus meiner Sicht etwas Knoblauch ein Muss. Auf Muskat, den Frau Linster verwendet, kann ich dann verzichten. Zu Lea Linsters Rezept ergänzt habe ich noch die Marsala-Sauce.

Wer einen Saucenträger benötigt: Die einzig wahren Rosmarinkartoffeln passen gut.

Pikante Hühnerspieße mit Gemüse-Vanille-Sauce

Ja, ganz recht, an diese Sauce kommt Vanille, und es schmeckt hervorragend.
Als Beilage passt zu diesem Gericht sehr gut Reis mit Zwiebeln und Geflügelbrühe.

Putengulasch mit Estragonreis