Hirschrückensteaks mit Lebkuchensauce

Hirschrückensteaks mit Lebkuchensauce

In den Besitz hervorragend aussehender Hirschrückensteaks gelangt, suchte ich nach einer adäquaten Sauce. Ich fand sie in dem Buch Das Teubner Handbuch Saucen: Von Aioli bis Zitronensauce, das ich schon seit einigen Jahren im Regal stehen habe, bisher aber nicht sehr oft verwendet habe. Die Wahl fiel auf Lebkuchensauce, die im Buch zu Wildschweinfrikadellen gereicht wird. Es zeigte sich, dass sie auch zusammen mit meinen Hirschrückensteaks eine gute Figur macht.

Zum Buch: Es ist ein großer Fundus sowohl an Standard- als auch an innovativen Saucen. Sehr zu empfehlen!

Als Beilagen passten sehr gut Kartoffelpüree mit Orange und Rotkraut.

Kalbssteaks mit Lakritzsauce und würzigem Kartoffelpüree

Kalbssteaks mit Lakritzsauce und würzigem Kartoffelpüree

Lakritz schmeckt nicht nur in Schneckenform, diese - zugegebenermaßen eher ungewöhnliche Sauce - tut es auch. Vor allen Dingen die Kombination mit Röstaromen wie etwa Kartoffelpüree mit gerösteten Zwiebeln ist sehr gut. Also keine Scheu vor ungewöhnlichen Zutaten, sondern einfach mal ausprobieren.

Kalbssteaks mit Calvados-Sauce und Rosmarin-Äpfeln

Kalbssteaks mit Calvados-Sauce und Rosmarin-Äpfeln

Angeregt durch einige Restäpfel im Kühlschrank und durch lamiacucina's Kalbssteaks an Calvadosrahmsauce lege ich hier nun meine Variante vor.

Die Äpfel werden mit frischem Rosmarin kombiniert und mit etwas Calvados flambiert (meine pyrotechnische Ader ist wieder mal durchgekommen). Sie sehen auf dem Foto zwar eher wie Kartoffeln aus, das mag aber daran liegen, dass ich sie eher kurz gegart habe, da mir wichtig war, dass sie noch etwas Biss haben.

Ein schönes, fruchtiges Herbstgericht. Dazu passt Reis mit Zwiebeln und Geflügelbrühe.

Boeuf Stroganoff

Boeuf Stroganoff

Nachdem es unlängst bei Cucina Casalinga einen Beitrag über Boeuf Stroganoff gab, habe ich diesen Klassiker der - wie Wikipedia weiß - russischen Küche auch mal wieder zubereitet.

Bei uns gibt es allerdings immer die Bioleksche Variante aus des Meisters allererstem Kochbuch. Darin sind - anders als bei Cucina Casalinga - auch Gewürzgurken und Tomaten enthalten. Als Beilage ist Kartoffelpüree sehr zu empfehlen.

Falls wider Erwarten doch etwas übrig bleiben sollte, kann man es am nächsten Tag aufwärmen und zusammen mit einem schönen Vollkornbrot genießen (siehe Bild).

Lammfilets mit zweierlei Püree

Lammfilets mit zweierlei Püree

Die beiden Pürees, mit denen die Lammfilets hier kombiniert werden, sind geschmacklich extrem unlangweilig: Das Karottenpüree geht eine fruchtig-würzige Liaison mit Orangensaft und Ingwer ein, und das Erbsenpüree findet sich mit Zitronensaft und Meerrettich zu einer pikant-frischen Melange zusammen. Der Gegenpol zu diesen beiden raffiniert-gemüsigen Versuchungen bildet die aromatische Sauce in Koalition mit den Röstaromen von Bratkartoffeln mit Zwiebeln.

Zusammen schmeckt das ganze sogar richtig gut. Einziger Kritikpunkt von Mitessern waren die Bratkartoffeln mit Zwiebeln, die - so die Anregung - in Zukunft besser durch die einzig wahren Rosmarinkaroffeln ersetzt werden sollten. Hmh, mal sehen, denn wie heißt es so schön: Never change a winning team!

Kalbsrouladen mit Tomaten-Sardellen-Mozzarella-Füllung

Kalbsrouladen mit Tomaten-Sardellen-Mozzarella-Füllung

Die Bücher von Marcella Hazan sind ein schier unerschöpfliches Reservoir italienischer Rezepte.

Nachdem ich bei meinem Metzger feine Schnitzel aus der Kalbshüfte bekommen habe, entschied ich mich für Involtine di vitello con fileti d'acciuga e mozzarella aus "Die klassische italienische Küche''. Die Rouladen waren wunderbar zart und die Füllung wegen der Sardellen schön würzig.

Als Beilage passte dazu sehr gut das vor kurzem verbloggte Tomaten-Sardellen-Risotto.

Wenn man - obwohl das Essen wirklich sehr köstlich ist - doch einige Rouladen übrig behält, kann man sie am nächsten Tag sehr gut kalt essen (siehe Foto).

Kalbssteaks mit Zitronenrisotto und Ofentomaten

Kalbssteaks mit Zitronenrisotto und Ofentomaten

Wenn der Metzger feine Kalbssteaks hat, muss man zugeschlagen. In einer Grillpfanne zubereitet und mit Zitronenrisotto und Ofentomaten von Guido's Kochbuch serviert, war das ein leckeres, sommerliches Essen.

Thailändisches Schweinefleisch mit Gemüse

Thailändisches Schweinefleisch mit Gemüse

Die Rahmenbedingungen waren klar vorgegeben: Die Pralinenmeisterin hatte frischen Koriander ergattern können, den sie verwertet wissen wollte. Ich hatte ein schönes Schweinefilet gekauft.

Die Wahl fiel auf ein leicht zuzubereitendes thailändisches Wok-Gericht mit knackigem Gemüse und einer leckeren Sauce. Dazu passte sehr gut einfacher Basmatireis.

Wir haben es genossen.

Schweinskoteletts mit Kartoffelsalat

Schweinskoteletts mit Kartoffelsalat

Dies ist mein Beitrag zum "Blog-Event XXXVI - sau-gut". Vom Namen der Website des Ausrichters inspiriert, habe ich mich der Hausmannskost zugewendet. Hausmannskost - sofern sie gut gemacht ist (was keineswegs so einfach ist) - finde ich saugut. In gut gemachte Bratkartoffeln könnte ich mich hineinlegen.

Ich habe ich von den Schweineprodukten leiten lassen, die mein Metzger gerade frisch da hatte, und das waren Koteletts. Sie wurden mariniert, gegrillt und zusammen mit Kartoffelsalat serviert. Eben Hausmannskost - aber ein sauguter Genuss!

Rindfleisch mit Spinat (Dilli ka saag gosht - jedenfalls beinahe)

Rindfleisch mit Spinat (Dilli ka saag gosht - jedenfalls beinahe)

Dieses Gericht ist aus dem Buch "Indian Cookery" der indischen Autorin Madhur Jaffrey. Ich habe das Buch vor einigen Jahren während eines Aufenthaltes in Bangalore (Südindien) gekauft. Damals wollte ich unbedingt ein möglichst authentisches indisches Kochbuch haben, und dieses Buch war das einzige im Buchladen, das - obwohl in englischer Sprache geschrieben - zumindest die Mengenangaben in kontinentaleuropäischen Einheiten enthielt. Bücher, die lediglich britische Mengeneinheiten enthalten, sind nichts für mich, da ich als Mann nur eines von beiden gleichzeitig kann: Entweder kochen oder zwischen Mengeneinheiten umrechnen. dkduw.jpg

Nachdem ich es gekauft hatte, habe ich es aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen ungelesen zu Hause ins Regal gestellt. Dort stand es dann jahrelang ungenutzt. Unlängst nahm ich es wieder zur Hand, und habe festgestellt, dass es wirklich eine Menge sehr schöner Gerichte enthält. Die Zutaten sind nicht so exotisch als das man sie hier nicht bekäme, und zu jedem Gericht werden die passenden Beilagen empfohlen. Das ist gerade für Nichtexperten der indischen Küche hilfreich.

Ich bin von diesem Buch so angetan, dass ich hier in Zukunft sicher immer mal wieder einige Rezepte daraus veröffentlichen werde. Den Anfang macht "Rindfleisch mit Spinat". Eigentlich ist dieses Gericht für Lamm konzipiert (dann heißt es "Dilli ka saag gosht"). Laut Buch ist die Ersetzung des Lammfleisches durch Rind aber durchaus zulässig.

Das Gericht ist ein typisches indisches Schmorgericht mit einer Menge Zwiebeln und typisch indischen Gewürzen. Hinzu kommt frischer Spinat, der mitgeschmort wird. Das Essen ist scharf (aber nicht zu scharf). Als Beilage gab es würzigen Reis und Minzjoghurt mit Gurke. Der Joghurt bringt Frische hinzu und nimmt etwas Schärfe vom Fleisch weg.

Dies ist also mal wieder ein typischer Fall für DKduW.