Ohne Fleisch, aber mit viel Geschmack: Nudelauflauf mit Gemüse und Schafskäse

Nudelauflauf mit Gemüse und Schafskäse

Dieser Auflauf ist eines unserer Lieblingsrezepte für unter der Woche, da er wenig Arbeit macht, leicht zuzubereiten ist und leicht im Magen liegt. Durch den Schafskäse und den Chili ist es dennoch herzhaft, sodass man kein Fleisch darin vermisst. Es ist ein Gericht für das ganze Jahr, saisongemäß tun wir noch etwas grünen Spargel dazu.

Endlich wieder Spargel! Spargel-Lachs-Quiche

Spargel-Lachs-Quiche

Im Süden Deutschlands gibt es schon seit zwei Wochen Spargel, da wird es langsam Zeit für das erste Spargelrezept. Diesmal habe ich mich im Rezeptteil der Mai-Ausgabe der Gartenzeitung Mein schöner Garten bedient. Wenn ich diesen Monat nicht schon ein Rezept bei Cucina rapida nominiert hätte, wäre es dieses hier geworden: Einfach, schnell, köstlich.

Zu Neuem und altem Wein: Lauch-Champignon-Quiche

Lauch-Champignon-Quiche

Es hilft nichts, man muss den Realitäten ins Auge sehen: Es wird langsam Frühherbst. Da dürfen deftige Gerichte nicht fehlen, die speziell im Südwesten traditionell zu Neuem Wein (vulgo "Federweißer") genossen werden. Dabei ist typischerweise Zwiebelkuchen der Klassiker.

Hier gibt es heute eine etwas verdauungsfreundlichere Alternative. Das Rezept stammt aus dem genialen Backbuch Backvergnügen wie noch nie von Christian Teubner und Annette Wolter. Es ist das Fundamentalwerk fürs Backen überhaupt, und seit 1984 nahezu unverändert auf dem Markt. Dort wird liebevoll erklärt, wie man einen Hefe- oder einen Mürbteig macht, aber genauso in die gehobene Backkunst mit Sachertorte & Co. eingeführt. Von den klassischen Rezepten ist von Apfel- bis Zwiebelkuchen alles vertreten.

Ein Hauch Italien: Schweinefilet alla Saltimbocca mit Pfifferling-Risotto

Schweinefilet-Saltimbocca mit Pfifferling-Risotto

Der Sommer verlangt nach italienischer Küche, gerade wenn er eher zurückhaltend ausfällt. Dann kann man sich wenigstens am Esstisch sommerlich fühlen. Die heute vorgestellte Eigenkreation versucht, zwei italienische Klassiker zusammenzuführen, nämlich das Saltimbocca und den Risotto. Die regionale Note erhält das Gericht durch Schweinefilet (wer es ganz edel mag, kann auch Kalbsfilet nehmen) und die saisonal angesagten Pfifferlinge (österr. Eierschwammerl).

Leichte Küche, die leicht gelingt: Paprika-Lauch-Quiche

Paprika-Lauch-Quiche

Über manche Rezepte stolpert man regelrecht, ich z.B. über dieses hier. Es stammt aus dem Büchlein Die besten Käsekuchen aus der Buchserie Meine Familie und ich, an der Kasse bei REWE erhältlich. Das Rezept und alle anderen aus diesen Zeitschriften und Büchern findet man auch auf der Seite daskochrezept.de

Gefüllte Paprikaschoten mit Couscous und Rosinen

Gefüllte Paprikaschoten mit Couscous und Rosinen

Und noch ein geschenktes Kochbuch, das seiner Würdigung in diesem Blog harrt. Diesmal das derzeit sehr populäre Buch der beiden ebenfalls sehr populären Koch-Titanen Mälzer & Witzigmann. Da ich von beiden bereits Kochbücher besitze, habe ich mich auf dieses Crossover-Werk sehr gefreut.

Etwas unerwartet war für mich, dass die beiden nicht etwa gemeinsam Rezepte entworfen und vorgestellt haben, sondern jeder abwechselnd. Was von wem ist, erkennt man an den kleinen Symbolen am unteren Seitenrand, der Bulle steht natürlich für Mälzer. Die Mälzer-Rezepte sind denn auch so, wie man es aus seinen Büchern kennt: Originell, unorthodox und manchmal etwas schräg. Auf die Idee zum Beispiel, Zucchinicremesuppe mit Birnen und Gorgonzola zu servieren, muss man erst mal kommen, Details demnächst in diesem Theater.

Witzigmann kocht normalerweise in einer Sphäre, die mir völlig entrückt ist, allein die Zutatenlisten in seinem Buch Witzigmann Highlights sind oft von Respekt einflößender Länge. In dieser Koproduktion beherrscht er sich ein wenig, was der Genialität der Rezepte aber keinen Abbruch tut.

Die hier vorgestellte Kreation reiht sich da nahtlos ein. Wer kann sich schon vorstellen, wie es schmeckt, wenn man ein eindeutig orientalisch angehauchtes Gericht wie dieses mit Gewürzen wie Lorbeer und Thymian aufpeppt?

Großes Kino: Confit Byaldi (na ja, fast ...)

Confit Byaldi

Die meisten kennen sicher den Rattenkoch Remy aus dem putzigen Pixar-Animationsfilm Ratatouille. Unvergessen die Szene, wo der gefürchtete, ewig mäklige Restaurant-Kritiker Anton Ego, nach seinem Essenswunsch gefragt, etwas "frische, klare, gut gewürzte Perspektive" verlangt und darauf Remys Spezialität, Confit Byaldi, vorgesetzt bekommt, eine Gourmet-Version von Ratatouille. Er kriegt daraufhin einen Flashback in seine Kindheit, ist verzückt vor Begeisterung und kommt ab sofort jeden Tag, um dieses Gericht zu essen - oder so ähnlich ...

Seit ich diesen Film gesehen habe, wollte ich das Confit Byaldi immer nachkochen. Neulich war es endlich soweit. Die Herausforderung dabei war weniger, das Original-Rezept zu finden - das Internet ist voll davon, eine Version findet man beispielsweise hier. Sondern vielmehr, das Gemüse in genau gleich große Scheiben zu schneiden.

Kochen im Urlaub Teil 2: Makrele fusion baltisch-mediterran

Makrele fusion baltisch-mediterran

Zu Teil 2 meines Urlaubs-Kochblogs wurde ich genau genommen schon vor zwanzig Jahren inspiriert, als ich meinen Sommerurlaub in einer Privatpension nahe Dubrovnik im damaligen Jugoslawien (heute Kroatien) verbrachte. Vinco, unser Gastgeber, empfing uns damals mit einem Festmahl, das ausschließlich aus gegrillten Forellen bestand. Die Forellen betupfte er während des Grillens fortwährend mit einem in Knoblauchöl getauchten Kräuterzweig. Seitdem habe ich nie wieder ein ähnlich köstliches Fischgericht gegessen. Ich glaube, ich habe damals allein zwei ganze Forellen verdrückt. An diesem Tag hatte ich mir vorgenommen, so etwas einmal selbst hinzubekommen.

Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009

Warum das bisher trotz der offensichtlich eher banalen Zubereitungsart nie gelungen ist, mag wohl daran liegen, dass drei bestimmte Faktoren zusammenkommen müssen: Fangfrischer Fisch, die richtigen Gewürze, was in diesem Fall schlicht heißt: Kräuter und reichlich Knoblauch, und – last but not least – Urlaubsstimmung. Dieses Jahr war es endlich so weit. Das Ergebnis nenne ich mal kühn baltisch-mediterrane Fusion-Küche.

Sommerliche Beilage: Tabouleh

Tabouleh mit Feta

Und schon wieder habe ich ein Buch wieder entdeckt. Dieses Mal ist es Oriental Basics von Sebastian Dickhaut und Cornelia Schinharl. Ein Buch, aus dem ich tatsächlich noch nie irgendetwas gekocht habe. Im Nachhinein ist mir das absolut unverständlich, denn es enthält überaus gute und interessante Rezepte.

Dieses hier für Tabouleh zum Beispiel. Seit diesem Jahr ist das bei uns so etwas wie eine Standardbeilage zum Grillen geworden (dann allerdings ohne Feta - mit Feta essen wir es als Hauptgericht). Das Originalrezept aus Oriental Basics haben wir etwas abgewandelt, da wir auf Empfehlung unseres türkischen Gemüsehändlers die Zwiebeln mit der Chili und etwas Tomatenmark zunächst anbraten, bevor wir sie zum Bulgur geben. Das ist gut für den Geschmack und die Farbe. Wie auch immer, das Buch bekommt eine dicke Empfehlung.

Perfekt zum sommerlichen Grillevent: Mediterraner Kartoffelsalat

Mediterraner Kartoffelsalat

Lange Zeit fristete das Buch Unser Kochbuch. Alternativen zu Fisch und Fleisch von Alfred Biolek und Eckart Witzigmann sein Dasein unbenutzt in unserem Kochbuchregal.

Dabei ist es immer noch nicht so einfach wirklich gute und interessante vegetarische Gerichte zu finden. Wörter die "Bratling" im Rezepttitel oder Zutaten wie Tofu, Grünkern oder Buchweizen wirken auf mich ziemlich abschreckend. Bei den Rezepten in diesem Buch von Biolek und Witzigmann ist das anders. Sie haben diesen gewissen Kick, der Lust aufs Nachkochen macht. Sei es nun Sauerkrautauflauf, Winterlicher Salat mit Datteln, Süßkartoffelpuffer mit Mango-Senf-Crème oder Mangoldstiele gefüllt mit Tomaten-Rosinen-Dip.

Dieser mediterrane Kartoffelsalat nun ist ebenfalls aus diesem Kochbuch. Es ist ein köstlicher, leichter Salat, der bestens als Beilage zum Grillen geeignet ist.

Nach dem Essen: Prickelnder Lesegenuss mit dem neuen Buch von Ann Westphal