Kochen im Urlaub Teil 2: Makrele fusion baltisch-mediterran

Makrele fusion baltisch-mediterran

Zu Teil 2 meines Urlaubs-Kochblogs wurde ich genau genommen schon vor zwanzig Jahren inspiriert, als ich meinen Sommerurlaub in einer Privatpension nahe Dubrovnik im damaligen Jugoslawien (heute Kroatien) verbrachte. Vinco, unser Gastgeber, empfing uns damals mit einem Festmahl, das ausschließlich aus gegrillten Forellen bestand. Die Forellen betupfte er während des Grillens fortwährend mit einem in Knoblauchöl getauchten Kräuterzweig. Seitdem habe ich nie wieder ein ähnlich köstliches Fischgericht gegessen. Ich glaube, ich habe damals allein zwei ganze Forellen verdrückt. An diesem Tag hatte ich mir vorgenommen, so etwas einmal selbst hinzubekommen.

Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009

Warum das bisher trotz der offensichtlich eher banalen Zubereitungsart nie gelungen ist, mag wohl daran liegen, dass drei bestimmte Faktoren zusammenkommen müssen: Fangfrischer Fisch, die richtigen Gewürze, was in diesem Fall schlicht heißt: Kräuter und reichlich Knoblauch, und – last but not least – Urlaubsstimmung. Dieses Jahr war es endlich so weit. Das Ergebnis nenne ich mal kühn baltisch-mediterrane Fusion-Küche.

Sommerliche Beilage: Tabouleh

Tabouleh mit Feta

Und schon wieder habe ich ein Buch wieder entdeckt. Dieses Mal ist es Oriental Basics von Sebastian Dickhaut und Cornelia Schinharl. Ein Buch, aus dem ich tatsächlich noch nie irgendetwas gekocht habe. Im Nachhinein ist mir das absolut unverständlich, denn es enthält überaus gute und interessante Rezepte.

Dieses hier für Tabouleh zum Beispiel. Seit diesem Jahr ist das bei uns so etwas wie eine Standardbeilage zum Grillen geworden (dann allerdings ohne Feta - mit Feta essen wir es als Hauptgericht). Das Originalrezept aus Oriental Basics haben wir etwas abgewandelt, da wir auf Empfehlung unseres türkischen Gemüsehändlers die Zwiebeln mit der Chili und etwas Tomatenmark zunächst anbraten, bevor wir sie zum Bulgur geben. Das ist gut für den Geschmack und die Farbe. Wie auch immer, das Buch bekommt eine dicke Empfehlung.

Perfekt zum sommerlichen Grillevent: Mediterraner Kartoffelsalat

Mediterraner Kartoffelsalat

Lange Zeit fristete das Buch Unser Kochbuch. Alternativen zu Fisch und Fleisch von Alfred Biolek und Eckart Witzigmann sein Dasein unbenutzt in unserem Kochbuchregal.

Dabei ist es immer noch nicht so einfach wirklich gute und interessante vegetarische Gerichte zu finden. Wörter die "Bratling" im Rezepttitel oder Zutaten wie Tofu, Grünkern oder Buchweizen wirken auf mich ziemlich abschreckend. Bei den Rezepten in diesem Buch von Biolek und Witzigmann ist das anders. Sie haben diesen gewissen Kick, der Lust aufs Nachkochen macht. Sei es nun Sauerkrautauflauf, Winterlicher Salat mit Datteln, Süßkartoffelpuffer mit Mango-Senf-Crème oder Mangoldstiele gefüllt mit Tomaten-Rosinen-Dip.

Dieser mediterrane Kartoffelsalat nun ist ebenfalls aus diesem Kochbuch. Es ist ein köstlicher, leichter Salat, der bestens als Beilage zum Grillen geeignet ist.

Süßes Chili-Hähnchen vom Grill mit asiatischem Kartoffelsalat

Süßes Chili-Hähnchen vom Grill mit asiatischem Kartoffelsalat

Unser örtlicher Energieversorger beglückt uns in seiner Kundenzeitschrift nun auch mit Rezepten. Zur diesjährigen Grillsaison waren das unter anderem diese leckeren Hähnchenspieße, die uneingeschränkt zu empfehlen sind.

Als Beilage passte ein selbst erfundener asiatisch angehauchter Kartoffelsalat sehr gut. Für eine fettreduziertere Version kann man sicherlich die Mayonnaise durch Joghurt ersetzen. Auch etwas Ingwer würde sich sicherlich gut daran machen, und auch ein Schuss Kokosmilch wäre eine Möglichkeit. Mit dem Wasabi muss man etwas aufpassen, damit das ganze nicht so scharf wird, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Die Menge (1 kg Kartoffeln) ist für 2 Personen etwas reichlich. Wenn es beim Grill-Event noch weitere Beilagen (z.B. Salate, Brot) gibt, reicht das sicher auch für 4 Personen.

Weißer Spargel unorthodox

Spargel einmal anders

Es ist Spargelzeit, deshalb möchte ich heute eine weniger bekannte Zubereitungsart für weißen Spargel vorstellen. Für grünen Spargel hat es sich längst eingebürgert, ihn in Öl in der Pfanne zu braten, vgl. z.B. hier. Bei weißem Spargel dagegen gilt nach wie vor das stangenweise Garen in Wasser als Maß aller Dinge. Ich dagegen finde, dass der Spargel dabei ausgelaugt wird und viel von seinem edlen Aroma einbüßt. Daher bevorzuge ich seit jeher, den Spargel in Stücken in Butter anzubraten und im eigenen Saft zu garen. Freunde der klassischen Spargelzubereitung mögen dies barbarisch finden, aber bisher haben sich alle, die diese Methode ausprobiert haben, bekehren lassen.

Vietnamesisches Mangoldgemüse

Vietnamesisches Mangoldgemüse

Dieser Tage feiert Chili & Ciabatta sein 5-jähriges Bestehen. Von hier aus herzlichen Glückwunsch, denn Chili & Ciabatta gehört von den ersten Tagen meines Foodblogger-Daseins an zu meinen Lieblingsblogs. Neben vielen anderen Anregungen, bin ich durch Chili & Ciabatta auf das Buch Vietnam - Küche & Kultur von Susanna Bingemer und Hans Gerlach gestoßen.

"Vietnamesiches Mangoldgemüse" ist stark vom Rezept "Pfannengerührter Pak Choi" dieses Werkes inspiriert worden und eignet sich sehr gut als Gemüsebeilage zu asiatischen Fisch- oder Fleischgerichten.

Thailändisches Frühlingsgemüse mit grüner Currysauce

Thailändisches Frühlingsgemüse

Der Frühling hält Einzug. Da passt dieses thailändische Gemüse perfekt!

Gebratene Rosmarinpolenta

Gebratene Rosmarinpolenta

Vor kurzem habe ich diese Polentavariation ausprobiert. Sie hat sich als eine klasse Beilage zu Wildgerichten entpuppt. Vor dem Braten habe ich die erkaltete Polenta in Pommes-Frites-große Stifte geschnitten. Leider sind diese dann bei Braten ziemlich zerfallen. Der Geschmack war jedoch großartig. Nur eines darf man nicht machen: Mit Rosmarin sparen.

Bodenständig ins neue Jahr: Berliner Kartoffelsalat inspiriert von Johannes King

Berliner Kartoffelsalat nach Johannes King

Nach dem exklusiven Festtagsessen braucht man einfach mal wieder etwas Bodenständiges. Und nachdem vor kurzem die Zeit enthüllt hat, dass Johannes King an Weihnachten am liebsten Berliner Kartoffelsalat isst, habe ich mich davon inspirieren lassen und meine Variante zubereitet. Bei mir gehören natürlich Zwiebeln dazu, die in der Kingschen Variante allerdings weggelassen (oder vergessen?) wurden. Aber wahrscheinlich gibt es zu diesem Thema zig verschiedene Denkschulen.

Wie auch immer, dazu passen ganz stilecht Buletten.

Marinierte Rote Bete

Marinierte Rote Bete

Ich kann nicht verstehen, warum so viele Leute keine Rote Bete mögen. Viele sagen, sie schmecke dumpf und erdig. Vielleicht ist das eine Frage der Zubereitung.

In diesem Rezept wird Rote Bete mit einer frischen, fruchtigen Marinade zubereitet. Das schmeckt so lecker, dass vielleicht sogar Rote-Bete-Nicht-Möger schwach werden.