Völkerverständigung: Türkisches Tsatsiki

Völkerverständigung: Türkisches Tsatsiki

In diesem Gericht, das bei uns seit vielen Jahren eine Standardbeilage zu Gegrilltem ist, harren griechischer Joghurt und türkische Spitzpaprika in trauter Eintrag ihres Verzehrs. Insofern ist es unser Beitrag zur Völkerverständigung.

Aber um ehrlich zu sein, ein Gericht unter dem Namen Türkisches Tsatsiki existiert nicht wirklich. Vielmehr war es ein Tipp, den wir einmal von einer Türkin bekommen haben. Leider haben wir den offiziellen Namen des Gerichtes vergessen, und so heißt es bei uns nur Türkisches Tsatsiki.

Zusammen mit Fladenbrot ist es ein Highlight für die Grillsaison.

Marinierte Auberginen mit Röstbrot

Marinierte  Auberginen mit Röstbrot

In unserer 4-männerigen Studenten-WG war "Kochen. Die junge Schule" das erste Kochbuch. Mit diesem Buch, das es heute leider nicht mehr zu geben scheint, haben wir unsere ersten Selbstkochversuche gemacht.

Dein Kochbuch, das unbekannte WesenEines der damals beliebtesten Gerichte aus der "jungen Schule" war Marinierte Auberginen mit Röstbrot. Dieses sehr schöne, mediterrane und vegetarische Sommergericht hat für mich daher einen gewissen nostalgischen Wert, auch wenn ich es heute etwas anders zubereite als im Buch beschrieben.

Die "junge Schule" habe ich für dieses Gericht nach sehr langer Zeit mal wieder zur Hand genommen, von daher ist es also durchaus gerechtfertigt, dieses Rezept bei DKduW einzureichen.

Spargelauflauf

Spargelauflauf

Zum Ende der Spargelsaison hier ein leckerer Spargelauflauf. Am Wochenende ist bei uns im Ort Spargelmarkt. Da gibt es dann die Dinge für die Hardcore-Spargel-Fans: Spargelschnaps, Spargeleis etc.

Kartoffeln mit Salzkruste an grüner Mojo-Sauce

Kartoffeln mit Salzkruste an grüner Mojo-Sauce

"[...] got a black cat bone, got a mojo too, I got 'john the conqueror' root, I'm gonna mess with you [...]" sang einst Muddy Waters in dem Song Hoochie Coochie Man, der mir spontan einfiel, als ich zum ersten Mal etwas über kanarische grüne Mojo-Sauce gelesen habe.

Ich glaube nicht, dass der dort besungene Mojo irgendetwas mit der Sauce aus diesem Gericht zu tun hat. Und wenn doch, würde es dieses Rezept durchaus zur Teilnahme am Blog-Event XXXIII - Aphrodisische Gaumenfreuden berechtigen, wenn der Einsendeschluss nicht schon abgelaufen wäre.

Diese sehr würzige Sauce, die es auch in rot und weiß gibt, kann ich mir auch sehr gut zu anderen Gemüsen oder gar zu Fisch oder Fleisch vorstellen.

Auf dem Foto kommt leider nur ansatzweise heraus, dass die Kartoffeln (auch papas arrugadas genannt), eine salzige Kruste haben sollen. Sie waren jedoch tatsächlich sehr (aber nicht zu) salzig, was in häufigeren Griffen zur Wasserflasche resultierte.

Ein schönes, leichtes Gericht, wiederum von Schrot & Korn. Es eignet sich sowohl als Vorspeise als auch - evtl. mit anderen Beilagen kombiniert - als vegetarisches Hauptgericht.

Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten

Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten

Zweifellos gehören Rosmarinkartoffeln zu den Klassikern der europäischen Küche, und wie es bei richtigen Klassikerrezepten der Fall ist, gibt es auch für Rosmarinkartoffeln verschiedene Ansichten über die einzig richtige Zubereitungsart.
Es scheint - ähnlich wie bei Rösti oder Bratkartoffeln - im Wesentlichen zwei Denkschulen zu geben: Die einen geben die rohen, mit Rosmarin gewürzten Kartoffeln in den Backofen und backen sie dort. Die anderen kochen die Kartoffeln zunächst und geben sie dann zum Bräunen entweder auch in den Backofen oder in eine Bratpfanne.

Ich persönlich finde, dass Letzteres die einzig richtige Art ist, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten. Kartoffeln, die zunächst in der Schale gekocht und dann vor der Weiterverarbeitung abgekühlt sind, haben ein viel besseres, "kartoffeligeres" Aroma. Dadurch, dass die abgekühlten Kartoffeln dann langsam in der Pfanne gebraten werden, bekommt man aus meiner Sicht eine gleichmäßigere Bräunung hin.

Das Wichtigste bei der Zubereitung von Rosmarinkartoffeln ist, Geschmack - insbesondere
natürlich Rosmaringeschmack - an die relativ neutralen Kartoffeln zu bekommen. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, bereits beim Kochen der Kartoffeln 1-2 Rosmarinzweige mit ins Wasser zu geben.

Auch die Kartoffelsorte spielt natürlich eine Rolle. Meine Favoriten sind La Ratte, Bamberger Hörnchen oder Moorsieglinde.

Alternativen zu meinem Rezept habe ich u.a. bei Winnegirl, genial lecker und Fool for Food gefunden.

Kartoffel-Oliven-Püree

Kartoffel-Oliven-Püree

Eine sommerliche, kalorienmäßig leichte Kartoffelpüreevariante. Passt u.a. sehr gut zu gebratenem Fisch, aber auch zu Schmorgerichten wie Kaninchen in Noilly Prat.

Laut meinem Rezept wird am Ende zwar frischer Lavendel untergemischt, man kann aber natürlich auch andere Kräuter wie z.B. Basilikum, Thymian oder Rosmarin verwenden. Mir persönlich gefällt Lavendel jedoch sehr gut. Da schmeckt man Südfrankreich.

Eine andere Variation ist, frischen Chili hinzuzufügen (siehe weiter unten).

Quelle: Südfrankreich - Küche und Kultur von Cornelia Schinharl und Jörg Zipprick.

Rosenkohl à l'Orange

Rosenkohl à l'Orange

Zum Ausklang der Rosenkohlzeit habe ich mich von einem Gericht von Sarah Wiener inspirieren lassen, das sie bei JBK gekocht hat. Bei ihrem Rosenkohlsalat müssen allerdings die Rosenkohlröschen komplett in ihre Blätter zerpflückt werden, und dazu war ich - ehrlich gesagt - zu faul.

Bei meiner Variante werden die ganzen Rosenkohlröschen verarbeitet. Nachdem sie blanchiert worden sind, werden sie in Orangensaft in einer Pfanne geschwenkt. Dabei bekommt der Rosenkohl - so wie hier - eine leichte Kruste, die aus karamelisiertem Orangensaft besteht. Sehr köstlich!

Mediterrane Stampfkartoffeln

Mediterrane Stampfkartoffeln

Mediterrane Stampfkartoffeln sind eine würzige und pikante Alternative zu Kartoffelpüree und passen sehr gut als Beilage zu kurz gebratenem Fleisch wie etwa Lammkoteletts, aber auch zu gebratenem Hähnchen.
Das Rezept stammt ursprünglich von Gabi Bauer.

Warmer Kartoffelsalat II

Dies ist ein warmer, puristischer Kartoffelsalat, der gut zu Wiener Würstchen passt, aber auch zu vielen Hauptgerichten gereicht werden kann.
Man kann ihn auch variieren (z.B. frischen, gehackten Chili unterrühren).

Kokos-Limetten-Reis

Kokos-Limetten-Reis

Diese Reisbeilage passt hervorragend zu scharfen und/oder fruchtigen asiatischen Gerichten. Die Kokosmilch gibt dem Reis eine Süße und "Rundheit". Das Zitronengras und die Limettenblätter steuern das frische Zitrusaroma bei.