Pfingsten scheint nicht nur das Fest der aufgehobenen Sprachverwirrung, sondern auch der Kreativitätsschübe zu sein. Das Resultat eines solchen ist dieses Gericht. Die Kombination aus Pilzen und grünem Spargel ist natürlich nicht gerade neu. Seinen Kick bekommt das Gericht aber durch den Parmesanschaum (eine aufgeschäumte Sauce aus Weißwein, Sahne und Parmesan). Frische Morcheln würden sich sicher auch gut darin machen. Die Variante mit den braunen Champignons schmeckt aber ebenfalls sehr gut und ist deutlich schonender für den Geldbeutel ;-)
Zugegeben, der Titel ist irreführend. Aber keine Sorge, in diesem Gericht gibt es weder Schwermetalle noch Hepatitis-A-Erreger. Bei den Muscheln im Titel handelt es sich nämlich nicht um solche aus dem Meer, sondern vielmehr um Conchiglie rigate, Pasta in Muschelform, die sich sehr gut zum Füllen eignet. Gefüllt wird sie hier mit Ratatouille und Mozzarella. Das ganze wird dann im Ofen überbacken. Köstlich!
Entdeckt habe ich das Rezept bei Deichrunner's Küche. Im Original stammt es aus dem Buch unserer Bloggerkollegin Nicole Stich.
Die meisten kennen sicher den Rattenkoch Remy aus dem putzigen Pixar-Animationsfilm Ratatouille. Unvergessen die Szene, wo der gefürchtete, ewig mäklige Restaurant-Kritiker Anton Ego, nach seinem Essenswunsch gefragt, etwas "frische, klare, gut gewürzte Perspektive" verlangt und darauf Remys Spezialität, Confit Byaldi, vorgesetzt bekommt, eine Gourmet-Version von Ratatouille. Er kriegt daraufhin einen Flashback in seine Kindheit, ist verzückt vor Begeisterung und kommt ab sofort jeden Tag, um dieses Gericht zu essen - oder so ähnlich ...
Seit ich diesen Film gesehen habe, wollte ich das Confit Byaldi immer nachkochen. Neulich war es endlich soweit. Die Herausforderung dabei war weniger, das Original-Rezept zu finden - das Internet ist voll davon, eine Version findet man beispielsweise hier. Sondern vielmehr, das Gemüse in genau gleich große Scheiben zu schneiden.
Nach der Rote-Bete-Suppe mit geräucherter Forelle hier das zweite aus Gordon Ramsay's Schneller Sterneküche nachgekochte Gericht. Aus Blumenkohl und Brokkoli ein Curry zuzubereiten finde ich ziemlich ungewöhnlich, anderseits muss ich zugeben, dass dieses Gericht schon ziemlich gut ist. Warum Gordon Ramsay allerdings weder Ingwer, noch Kokosmilch noch Fisch- oder Sojasauce, dafür aber griechischen Joghurt (!) verwendet, habe ich nicht verstanden und mich daher an dieser Stelle - bis auf den Joghurt, der zufällig im Haus war - über das Originalrezept hinweggesetzt. Was nun wirklich für den guten Geschmack des Gerichtes verantwortlich ist - ob die von mir übernommenen oder die veränderten Bestandteile des Originalrezeptes - keine Ahnung. Aber ist das wirklich wichtig?
Tarte provençale ist eins von den vielen Gerichten, die nur in Frankreich so schmecken, wie sie schmecken sollten. Ich habe schon öfter versucht, sie nachzukochen, aber sie hat nie so geschmeckt wie an den Imbisstheken der französischen Supermärkte, von denen ich sie mir bei meinen Shopping-Fahrten immer mitgebracht habe. Jetzt habe ich endlich ein original französisches Rezept gefunden, und mir war klar, was ich immer falsch gemacht habe. Für den Mmmmh-lecker!-Faktor reicht natürlich kein Achtel Sahne, da gehört ordentlich Crème fraîche dran.
Beim näheren Hinsehen kam mir dann einiges doch nicht ganz geheuer vor: Ein provençalisches Gericht ohne Olivenöl und Knoblauch? Konnte ich mir nicht vorstellen. Also die Zucchinischeiben in Olivenöl angebraten statt blanchieren und eine in Salz zerdrückte Knoblauchzehe unter die Tomaten gerührt, außerdem noch gebratene, marinierte rote Paprika dazu. Ja, aus dem Glas, ich geb's zu. Zumindest die türkischen Konserven schmecken wirklich gut, finde ich. Dito die Tomaten, die Mühe mit dem Brühen, Abziehen und Entkernen mache ich mir schon lange nicht mehr.
Wie würde man eine herbstliche Lasagne zubereiten? Natürlich mit Pilzen und Kürbis. Die Rolle der Bechamel übernimmt dabei die Kürbissauce. Dadurch ist diese vegetarische Lasagne eher leicht und nicht so kalorienreich. Sehr gut hat uns die Kombination mit der Balsamico-Portwein-Reduktion gefallen. Denn obwohl die Kürbissauce mit Zitronensaft und Chili pikant abgeschmeckt war, wäre die Lasagne ohne die Reduktion wohl etwas langweilig gewesen. Mit der Reduktion aber war es großartig.
Auberginengerichte sind zur Zeit sehr beliebt, wie wir bereits bei Barbara, Bolli und Robert sehen konnten. Hier ist nun mein Beitrag: Auberginenauflauf nach Marcella Hazan, eines unserer Lieblingsgerichte - köstlich an einem lauen Sommerabend auf dem Balkon oder der Terasse mit einem kühlen Rosé (gerne auch aus dem Weinschlauch). Hoffen wir also, dass das Wetter mal wieder etwas besser wird.
Dieses Gericht lässt sich schnell zubereiten und ist dennoch sehr köstlich. Somit ist es auch für den kulinarisch anspruchsvollen Berufstätigen geeignet. Inspiriert wurde es aus Gordon Ramsays Buch Schnelle Sterneküche. Den darin enthaltenen Schalotten-Pilz-Toast fand ich zwar sehr anregend, aber auch verbesserungswürdig. Und so habe ich statt Weißbrot ein kräftiges Dinkel-Vollkornbrot verwendet, und unter den Pilzen befindet sich nun ein Brotaufstrich aus getrockneten Tomaten, was etwas mehr Pikanterie hineinbringt.
Und da Champignons ein Hauptbestandteil des Rezeptes sind, beschert mir dieses Gericht meine erste Teilnahme am Garten-Koch-Event.
Nachdem ich bei Chili und Ciabatta die Empfehlung des Buches In Love with Ginger von Eva-Maria Panzer gelesen habe, habe ich mir das Buch glatt gekauft, und ich muss sagen, die darin enthaltenen Ideen zu Rezepten mit Ingwer sind überaus anregend. Sie sind sogar so anregend, dass mir spontan diese thailändisch inspirierte Sauce zu Linguine eingefallen ist.
Sie enthält fast ausschließlich Zutaten, die man entweder gut zu Hause vorrätig haben oder bei einem kurzen Besuch im Supermarkt frisch beschaffen kann. Damit ist dieses Gericht für die schnelle Feierabendküche qualifiziert und kommt in die Kategorie Pasta rapida.
Übrigens schmeckt die Sauce auch noch richtig gut. Demnächst werde ich dann auch mal nachgekochte Rezepte aus In Love with Ginger verbloggen ;-)
In unserer 4-männerigen Studenten-WG war "Kochen. Die junge Schule" das erste Kochbuch. Mit diesem Buch, das es heute leider nicht mehr zu geben scheint, haben wir unsere ersten Selbstkochversuche gemacht.
Eines der damals beliebtesten Gerichte aus der "jungen Schule" war Marinierte Auberginen mit Röstbrot. Dieses sehr schöne, mediterrane und vegetarische Sommergericht hat für mich daher einen gewissen nostalgischen Wert, auch wenn ich es heute etwas anders zubereite als im Buch beschrieben.
Die "junge Schule" habe ich für dieses Gericht nach sehr langer Zeit mal wieder zur Hand genommen, von daher ist es also durchaus gerechtfertigt, dieses Rezept bei DKduW einzureichen.
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