Pasta rapida II: Linguine mit Tomaten, Oliven und Basilikum

Pasta rapida II: Linguine mit Tomaten, Oliven und Basilikum

Nach den Linguine mit Tomaten und Rucola ist dieses Gericht der zweite Teil in der kleinen Reihe Pasta rapida - Nudelgerichte für wenig-Zeit-habende-aber-dennoch-gut-essen-wollende Berufstätige.

Auch dieses Gericht eignet sich wunderbar dazu, nach seiner schnellen Zubereitung bei einem Glas guten Rotweins auf dem Balkon, in der untergehenden Sonne verzehrt zu werden.

A Tribute to lamiacucina: Erdbeeren und Rhabarber im Glas

A Tribute to lamiacucina: Erdbeeren und Rhabarber im Glas

Gestern hat die Fußball-Europameisterschaft begonnen, und heute vor genau einer Woche (ich habe gerade noch einmal nachgeschaut) ist Robert von lamiacucina vor dem ganzen Trubel ins selbstgewählte Exil geflüchtet. Seit einer Woche wird die Rezept-Blogosphäre also nicht mehr mit seinen Rezepten versorgt - ein echter Verlust (auch wenn er zum Glück zeitlich begrenzt ist).

Da wir also noch geraume Zeit ohne neue Rezepte von lamiacucina auskommen müssen: Warum nicht einfach etwas von ihm nachkochen? Da es zur Zeit gerade sehr gute, frische Erdbeeren und Rhabarber gibt, habe ich mich für Verrines mit Erdbeeren und Rhabarber entschieden.

Mein Feedback: Klasse Dessert - sehr lecker. Bis auf das Einfüllen der Mascarponemasse in die Gläser (man sieht die Spuren noch auf dem Foto) lässt sich das Ganze auch schnell und einfach zubereiten.

Pasta rapida I: Linguine mit Tomaten und Rucola

Pasta rapida I: Linguine mit Tomaten und Rucola

Kennen wir die Situation nicht alle: Nach einem langen Arbeitstag hat man abends Lust auf ein leichtes Essen. Da man nicht ewig in der Küche stehen möchte, sollte es sich schnell zubereiten lassen. Zudem sollte es der Jahreszeit angepasst sein (in diesem Fall - Mitte Mai, 25-30 °C, Sonnenschein - also sommerlich).

Was liegt näher als ein nettes Pastagericht zu machen? Pasta (Linguine), Olivenöl, Parmesan, Salz und Pfeffer sind ohnehin im Haus. Da das alleine aber etwas eintönig ist, springt man auf der Heimfahrt noch schnell in den Supermarkt und besorgt frische Tomaten und Rucola.
Zu Hause angekommen, alles schnell zubereiten und dann in aller Ruhe zusammen mit einem Glas Rotwein auf dem Balkon in der abendlichen Sonne genießen. Kann es einen schöneren Feierabend geben?

Der Gipfel der Genüsse: Amarena-Pralinen

Der Gipfel der Genüsse: Amarena-Pralinen

Mit Zucker bedeckte Berge aus Schokolade soweit das Auge reicht, gefüllt mit einer leckeren Ganache und riesigen Amarenakirschen. So müssen die Alpen des Schlaraffenlandes aussehen. Der Gipfel der Genüsse!

Seit wir das Buch "Feinste Pralinen selbst gemacht" vom Pralinenclub besitzen, werde ich zu Hause immer häufiger mit extrem leckeren Pralinenkreationen versorgt. Der letzte Knaller war der Amarena-Traum. Die Pralinenmeisterin hat mir dankenswerterweise erlaubt, das Rezept zu verbloggen.

Tipp: Selbstgemachte Pralinen kommen auch als Geschenk sehr gut an.

Kartoffeln mit Salzkruste an grüner Mojo-Sauce

Kartoffeln mit Salzkruste an grüner Mojo-Sauce

"[...] got a black cat bone, got a mojo too, I got 'john the conqueror' root, I'm gonna mess with you [...]" sang einst Muddy Waters in dem Song Hoochie Coochie Man, der mir spontan einfiel, als ich zum ersten Mal etwas über kanarische grüne Mojo-Sauce gelesen habe.

Ich glaube nicht, dass der dort besungene Mojo irgendetwas mit der Sauce aus diesem Gericht zu tun hat. Und wenn doch, würde es dieses Rezept durchaus zur Teilnahme am Blog-Event XXXIII - Aphrodisische Gaumenfreuden berechtigen, wenn der Einsendeschluss nicht schon abgelaufen wäre.

Diese sehr würzige Sauce, die es auch in rot und weiß gibt, kann ich mir auch sehr gut zu anderen Gemüsen oder gar zu Fisch oder Fleisch vorstellen.

Auf dem Foto kommt leider nur ansatzweise heraus, dass die Kartoffeln (auch papas arrugadas genannt), eine salzige Kruste haben sollen. Sie waren jedoch tatsächlich sehr (aber nicht zu) salzig, was in häufigeren Griffen zur Wasserflasche resultierte.

Ein schönes, leichtes Gericht, wiederum von Schrot & Korn. Es eignet sich sowohl als Vorspeise als auch - evtl. mit anderen Beilagen kombiniert - als vegetarisches Hauptgericht.

Karotten-Ingwer-Pesto

Karotten-Ingwer-Pesto

In letzter Zeit scheint Pesto in Mode zu sein: Zuerst sehe ich bei genussmousse ein leckeres Bärlauchpesto, dann versucht lamiacucina mit einem Kürbiskernpesto den Brückenschlag zwischen Italien und Österreich, um anschließend mit einem Brunnenkressepesto nachzulegen.
Mein Beitrag zu diesem "Frühling der Pesti" ist ein Karotten-Ingwer-Pesto, welches sozusagen eine kulinarische Vereinigung Italiens und Asiens darstellt. Ob es aphrodisierende Wirkung hat? - Keine Ahnung. Da aber Ingwer darin enthalten ist, kann das sehr gut sein. Somit halte ich es für qualifiziert zur Teilnahme am Blog-Event XXXIII.

Blog-Event XXXIII -Aphrodisische Gaumenfreuden

Auf jeden Fall sollte man sicherstellen, dass das Objekt bzw. die Person der Begierde entweder immun gegen Knoblauchduft ist oder ebenfalls genug von der Duftknolle intus hat, um nichts mehr zu riechen, denn nach dem Genuss dieses Pestos braucht man sich vor Vampiren definitiv nicht mehr zu fürchten.

Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten

Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten

Zweifellos gehören Rosmarinkartoffeln zu den Klassikern der europäischen Küche, und wie es bei richtigen Klassikerrezepten der Fall ist, gibt es auch für Rosmarinkartoffeln verschiedene Ansichten über die einzig richtige Zubereitungsart.
Es scheint - ähnlich wie bei Rösti oder Bratkartoffeln - im Wesentlichen zwei Denkschulen zu geben: Die einen geben die rohen, mit Rosmarin gewürzten Kartoffeln in den Backofen und backen sie dort. Die anderen kochen die Kartoffeln zunächst und geben sie dann zum Bräunen entweder auch in den Backofen oder in eine Bratpfanne.

Ich persönlich finde, dass Letzteres die einzig richtige Art ist, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten. Kartoffeln, die zunächst in der Schale gekocht und dann vor der Weiterverarbeitung abgekühlt sind, haben ein viel besseres, "kartoffeligeres" Aroma. Dadurch, dass die abgekühlten Kartoffeln dann langsam in der Pfanne gebraten werden, bekommt man aus meiner Sicht eine gleichmäßigere Bräunung hin.

Das Wichtigste bei der Zubereitung von Rosmarinkartoffeln ist, Geschmack - insbesondere
natürlich Rosmaringeschmack - an die relativ neutralen Kartoffeln zu bekommen. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, bereits beim Kochen der Kartoffeln 1-2 Rosmarinzweige mit ins Wasser zu geben.

Auch die Kartoffelsorte spielt natürlich eine Rolle. Meine Favoriten sind La Ratte, Bamberger Hörnchen oder Moorsieglinde.

Alternativen zu meinem Rezept habe ich u.a. bei Winnegirl, genial lecker und Fool for Food gefunden.

Mandeltorte mit Zitronen

Mandeltorte mit Zitronen

Ein Kuchen, den ich nicht unbedingt mit Spanien verbinde, er stand aber in der Zeitschrift Schrot & Korn unter der Rubrik "Spanische Küche".

Wie dem auch sei, er ist biologisch wertvoll und außerdem sehr lecker (ging beim Osterbrunch weg wie geschnitten Brot).

Kartoffel-Oliven-Püree

Kartoffel-Oliven-Püree

Eine sommerliche, kalorienmäßig leichte Kartoffelpüreevariante. Passt u.a. sehr gut zu gebratenem Fisch, aber auch zu Schmorgerichten wie Kaninchen in Noilly Prat.

Laut meinem Rezept wird am Ende zwar frischer Lavendel untergemischt, man kann aber natürlich auch andere Kräuter wie z.B. Basilikum, Thymian oder Rosmarin verwenden. Mir persönlich gefällt Lavendel jedoch sehr gut. Da schmeckt man Südfrankreich.

Eine andere Variation ist, frischen Chili hinzuzufügen (siehe weiter unten).

Quelle: Südfrankreich - Küche und Kultur von Cornelia Schinharl und Jörg Zipprick.

Klassische Tomatensauce neu interpretiert

Klassische Tomatensauce neu interpretiert

In meinen Augen die Mutter aller tomatenbasierten Pastasaucen, ist sie seit vielen Jahren meine Lieblingssauce. Sie lässt sich sehr schnell zubereiten und man benötigt keine Zutaten, die man nicht sowieso zu Hause hat. (Ok, die Karotte muss man frisch kaufen; den Sellerie kann man jedoch tief gefroren lagern). Das Gericht eignet sich deshalb sehr gut für den kulinarischen Alltag von Berufstätigen.

Auch wenn es eigentlich eine stinknormale Tomatensauce ist, kann man bei diesem Gericht die Geschmacksrichtung sehr schön variieren: Mit Senf und Rotweinessig abgeschmeckt wird die Sauce säuerlich-pikant, mit getrockneten Orangenschalen oder mit Orangensaft wird sie frisch und fruchtig, und mit Limettensirup und süßer Chilisauce schmeckt sie fruchtig-scharf. Also einfach mal herumexperimentieren.

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die Idee für diese Sauce aus Alfred Bioleks erstem Kochbuch. Mir schmecken dazu am besten.