Endspurt aus der Spargelsaison: Kalbssteak mit Spargelragout und Morcheln

Kalbssteak mit Spargelragout und Morcheln

Bald hat es sich für dieses Jahr ausgespargelt. Aber noch nicht ganz, denn noch bleiben knapp zwei Wochen bis zum Johannistag, dem traditionellen Ende der Spargelsaison. Also ist noch etwas Zeit, dem weißen bzw. grünen Gold zu frönen. Vielleicht mit diesem Gericht. Der Spargel wird hier zusammen mit Sahne zu einem Ragout verarbeitet, das mit Senf und Zitronensaft leicht pikant-säuerlich abgeschmeckt wird. Morcheln passen mit ihrem intensiv erdig-pilzigen Aroma herrlich dazu. Genau das Richtige, um die Spargelsaison ausklingen zu lassen.

Lammspieße "Morocco Style" auf Paprika-Couscous

Lammspieße 'Morocco Style' auf Paprika-Couscous

Straßenschlachten und Hausbesetzungen - das verbindet man mit Hamburgs berüchtigter Hafenstraße. Aber man kann dort auch gut essen, und zwar im Restaurant Schauermann. Eher nüchtern elegant eingerichtet, liegt das kleine Restaurant direkt an der Hafenstraße mit Blick auf die Elbe. Wer einen Platz am Fenster ergattert, bekommt einen schönen Blick auf das Dock 10 von Blohm und Voss. Claudia von Fool for Food, hat mir das Schauermann vor einigen Jahren empfohlen, und seitdem besuche ich es hin und wieder, wenn ich in Hamburg bin.

Mittlerweile hat es sogar Eingang in das Buch Butter bei die Fische: Hamburger Koch-Künstler. Ihre Rezepte. Ihre Restaurants. Ihre Ideen. gefunden, das ich bereits an anderer Stelle kurz vorgestellt habe. Auch das Schauermann ist darin mit einem 4-gängigen Menü vertreten. Ich habe mich zum Nachkochen für die Lammfiletspieße "Morocco Style" auf Paprika-Couscous entschieden. Ein mediterran-nordafrikanisch inspiriertes, eher leichtes Gericht. Das Lammfleisch (ich habe anstatt Filet Lammhüfte verwendet) ist durch das lange Marinieren wunderbar zart. Dafür sollte man sich unbedingt mal in die Hamburger Hafenstraße wagen ;-)

Asia meets Italia: Risotto von grünem Spargel, Garnelen und Hähnchenbrust mit Kokosmilch und Limetten

Risotto von grünem Spargel, Garnelen und Hähnchenbrust mit Kokosmilch und Limetten

Neulich wollte ich eigentlich einen von Mipis Spargel-Klassikern zubereiten, das Thailändische Hähnchen mit grünem Spargel und Kokos-Limetten-Reis. Aber wie es der Teufel wollte, mein Basmati-Reis war alle, nur Milchreis war noch da. Da letzterer sich erfahrungsgemäß ohne Weiteres für Risotto eignet, habe ich mal eben umdisponiert und ganz mutig einen thailändisch inspirierten Risotto gebastelt. Das Ergebnis war bei aller Bescheidenheit so raffiniert, dass ich es hier als Variante präsentiere. Es lebe die Fusion-Küche!

Nachgekocht: Saibling mit St. Clements Sauce und grünem Ofenspargel

Saibling mit St. Clements Sauce und grünem Ofenspargel

Endlich gibt es die klassische Kombination aus Orange und grünem Spargel auch bei mankannsessen.de. Hier in einer Variante von Chili und Ciabatta. Köstlich! Selbst gefangene Forellen wie bei Petra hatte ich leider nicht zur Hand, daher kam Saibling zum Einsatz. Schön fand ich die Idee, den Spargel im Ofen zuzubereiten. Das klappt hervorragend. Wer von Spargel mit Sauce Hollandaise mittlerweile genug hat, sollte dieses Gericht unbedingt ausprobieren.

Klassiker zweier Länder, vereinigt Euch: Spargel-Pizza

Spargel-Pizza

Wenn zwei Klassiker sich zusammentun, kommt oft etwas ganz Besonderes dabei heraus. Das beste Beispiel sind vielleicht Goethe und Schiller, deren gebündelte Schaffenskraft vor gut 200 Jahren in Weimar den Höhepunkt der deutschen Klassik markierte, manche sehen sie gar als Gründer derselben.

Auch bei Kochrezepten kann die Kombination klassischer Rezepturen Neues von eigenem Wert hervorbringen. In diesem Fall ist es die Kombination des königlichen Gemüses aus Deutschland, genannt Spargel, mit dem italienischen Klassiker, der Pizza margherita. Der gern mit dem Spargel zusammen gegessene Schinken ist ebenfalls dabei, wobei es in diesem Fall gern der aus Parma sein darf, ebenso die italienischen Zutaten Parmesan und Rucola. Und das Ergebnis? Bravo!

Schaumig und luftig: Kalbssteak mit Rösti, grünem Spargel und Senf-Sabayon

Kalbssteak mit Rösti, grünem Spargel und Senf-Sabayon

"Schaumig und luftig" ist das Thema des aktuell von Zorra gehosteten Blogevents. Da kam mir sofort Sabayon (oder italienisch Zabaglione) in den Sinn. Zwar ist diese Sauce hauptsächlich aus der Dessertwelt bekannt (es gibt sogar ein gleichnamiges italienisches Dessert), ganz allgemein bezeichnet Sabayon aber eine Saucenart, die auf Basis von im Wasserbad aufgeschlagenem Eigelb mit Aromaten hergestellt wird. Die Aromaten können für Desserts süß sein, man kann aber auch herzhafte Zutaten nehmen.

Bei diesem Gericht wird eine säuerlich-pikante Senf-Sabayon mit gegrillten Kalbssteaks und Rösti kombiniert. Das passt hervorragend und ist mein Beitrag zum Event.

7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)

Gerechtigkeit für den Plattfisch: Seezunge in Gewürztraminer mit Sauce Hollandaise nach Wolfram Siebeck

Seezunge in Gewürztraminer mit Sauce Hollandaise

Seezunge ist langweilige Schonkost für magenkranke Manager? Regelmäßige Leser von mankannsessen.de wissen längst, dass das an Verleumdung grenzt (siehe hier, hier oder hier). Dennoch sieht sich Wolfram Siebecks bemüßigt, mit diesem Rezept dem Ruf des edlen Plattfisch abermals Gerechtigkeit widerfahren lassen. Und das gelingt ihm voll und ganz. Er beschreibt es treffend und etwas poetisch in seinem leider vergriffenem Buch Alle meine Rezepte: "Es [das Gericht] ist die wunderbare Vermählung der nordischen Seezunge mit alemannischen Nudeln, eine Liaison, die jeden Feinschmecker entzücken muss." Dem ist nichts hinzuzufügen.

Am besten eignen sich ganze Fische, da man aus den Häuten, Gräten und Abschnitten einen schmackhaften Fischfond kochen kann. Wer sich den Fisch vom Fischhändler filetieren lässt, sollte sich die "Abfälle" also umbedingt mitgeben lassen.

Spargel goes Italia: Kalbsschnitzel mit Spargel und Fontina-Käse nach Marcella Hazan

Kalbsschnitzel mit Spargel und Fontina-Käse

Mittlerweile habe ich gefühlte zwei Drittel der Rezepte aus Marcella Hazans Buch Die klassische italienische Küche nachgekocht. Für mich ist es immer noch eines der besten italienischen Kochbücher. Und zwar gerade weil das Buch seinen Fokus nicht auf Hochglanz-Foodfotografie legt, sondern lieber mit einer Fülle hervorragender Gerichte und wertvoller Informationen über Kochtechniken und Warenkunde protzt. Da kann man sehr gut verschmerzen, dass es in dem Buch kaum Bilder gibt, und wenn, dann sind dies Zeichnungen um Kochtechniken o.ä. zu erklären.

Dieses Gericht daraus fand ich auf den ersten Blick gänzlich unitalienisch. Es wirkt auf mich fast wie eine etwas feinere Variante der deutschen Spargelröllchen. Auf den zweiten Blick offenbart es aber deutliche italienische Einflüsse: Kalbsschnitzel werden mit Spargel und Fontina-Käse überbacken. Dazu gibt es ein kleines Marsala-Sößchen und frisches Baguette. - Spargel goes Italia: Köstlich!

Endlich wieder Spargel! Spargel-Lachs-Quiche

Spargel-Lachs-Quiche

Im Süden Deutschlands gibt es schon seit zwei Wochen Spargel, da wird es langsam Zeit für das erste Spargelrezept. Diesmal habe ich mich im Rezeptteil der Mai-Ausgabe der Gartenzeitung Mein schöner Garten bedient. Wenn ich diesen Monat nicht schon ein Rezept bei Cucina rapida nominiert hätte, wäre es dieses hier geworden: Einfach, schnell, köstlich.

Köstliche Melange: Lammfleisch mit Wacholderbeeren, im eigenen Saft geschmort

Lammfleisch mit Wacholderbeeren, im eigenen Saft geschmort

Lamm ganz ohne Wolle ist das Thema des aktuellen Blogevents bei Kochtopf - 1x umrühren, durchgeführt von Aus meinem Kochtopf. Da passt dieses Rezept aus Marcella Hazans Klassiker Die klassische italienische Küche perfekt. Es ist ein altes lombardisches Gericht, das sich denkbar simpel zubereiten lässt: Alle Zutaten werden einfach in einen Schmortopf gegeben und 3 bis 4 Stunden bei niedriger Hitze gegart. Am Ende hat sich, so wie es sich für ein gutes Schmorgericht gehört, aus allen Zutaten eine köstliche Aromenmelange gebildet. Wunderbar!

Als Beilage empfiehlt sich Rosmarinpolenta von hier.

Blog-Event LXXVI - Lamm, ganz ohne Wolle (Einsendeschluss 15. April 2012)