Perfekt zu Ostern: Lammcarrée mariniert in Kaffee und Kardamom mit Aprikosenrisotto und Portwein-Balsamico-Reduktion

Lammcarrée mariniert in Kaffee und Kardamom mit Aprikosenrisotto und Portwein-Balsamico-Reduktion

Na, steht das Ostermenü schon? Falls nicht, möchte ich dem noch suchenden Leser dieses Lammcarrée ans Herz legen. Ungewöhnliche Aromen, die jedoch perfekt miteinander harmonieren. - Und allzu aufwändig ist es auch nicht. Da bleibt also noch genug Zeit zum Ostereier-Suchen ;-)

Winterausklang: Kabeljau auf Rösti und Ingwer-Wirsing

Kabeljau auf Rösti und Ingwer-Wirsing

Zum Ende des Winters, der keiner war, kommt hier noch ein Wirsinggericht. Experimentel, mit Ingwer und Pistanzienkernen, aber dennoch sehr lecker. Man kann's essen! :-)

Skrei mit Orangen-Sabayon und Portweinrisotto

Skrei mit Orangen-Sabayon und Portweinrisotto

Fast wäre die Skrei-Saison in diesem Jahr an mir vorbeigeschwappt, hätte der Fischhändler den Winterkabeljau nicht in seinem Angebot gehabt. Da habe ich natürlich zugegriffen.

Aus dem Wunsch nach kräftigen und fruchtigen Aromen ist die Kombination mit Orangen-Sabayon und Portweinrisotto entstanden. Das ist zwar nicht unbedingt Standard (à la "zu Fisch gehört Weißwein") aber dennoch ziemlich lecker.

Royaler Genuss: Kalbssteak Balmoral

Kalbssteak Balmoral

Keine Sorge, Balmoral muss man nicht kennen - es sei denn, man ist regelmäßige Leserin der royalen Klatschpresse. Denn Schloss Balmoral ist, wie Wikipedia weiß, die Sommerresidenz der Queen. Und da es zudem in Schottland liegt, dürfte klar sein, welche Zutat in diesem Rezept nicht fehlen darf. Richtig: Whisky! Am besten schottischer. Der gute Single Malt muss es aber nicht unbedingt sein, mit dem hält sich am besten der Koch bei Laune ;-)

Im Original stammt das Gericht von der Website Swiss Milk, dem Internetauftritt der Vereinigung Schweizer Milchproduzenten. Und damit ist die zweite wichtige Zutat klar: Milchprodukte. Leider hatte ich keine schweizer Erzeugnisse zur Hand und bin daher auf einheimische (sprich deutsche) Crème double ausgewichen. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Die Sauce ist herrlich aromatisch und die Steaks wunderbar zart. Very delicious, indeed, this scotch-swiss coproduction!

Leicht, fruchtig, schoko, lecker: Weiße Schoko-Orangen-Mousse mit Cranberry-Sauce

Weiße Schoko-Orangen-Mousse mit Cranberry-Sauce

Für Desserts gilt allgemein: Schoko geht immer. Fruchtig darf's auch gern sein. Aber bitte nicht so schwer. Geht das zusammen? Ja, geht, das Online-Kochbuch ESSEN & TRINKEN weiß Rat. Das Süße der weißen Schokolade wird wunderbar ausbalanciert mit den herben Geschmacksnoten der Orange und der Cranberries. Ein leichter Genuss, der garantiert immer noch reinpasst.

Rigatoni mit Kräuterseitlingen und Ziegenkäse

Rigatoni mit Kräuterseitlingen und Ziegenkäse

Preisfrage: Wo ist hier der Ziegenkäse? Kleiner Hinweis: Die Raspeln sind es nicht, das ist Parmesan.

Herzhafte Winterpasta: Penne mit Kräuterseitling-Speck-Sauce

Penne mit Kräuterseitling-Speck-Sauce

Es ist doch noch Winter geworden - zumindest in einigen Gebieten Deutschlands. Und je kälter das Wetter, desto größer die Lust auf herzhaftes Essen - so geht es mir zumindest. All jenen, denen es ähnlich geht, möchte ich dieses Gericht ans Herz legen. Schnell und leicht zuzubereiten, und im Geschmack köstlich herzhaft.

Asiatisch-weihnachtlich: Würzig marinierte Entenkeulen mit Pflaumensauce

Würzig marinierte Entenkeulen mit Pflaumensauce

Schon wieder Ente! - Man könnte fast meinen, dass wir auf mankannsessen.de gerade Entenmonat haben, denn immerhin ist dies das nunmehr dritte Entengericht innerhalb weniger Wochen. Da es aber die Vorlage zum Hauptgang des diesjährigen mankannsessen.de-Weihnachtsmenüs war, möchten wir es der Leserschaft auf keinen Fall vorenthalten.

Die Entenkeulen sind hier genauso phänomenal wie dort (saftiges Fleisch, knusprig-würzige Haut). Allerdings werden sie hier in einer würzig-fruchtigen Pflaumensauce gebacken. Entdeckt habe ich das Gericht auf Chili und Ciabatta. Im Original stammt es aber wohl von Jamie Oliver.

Obwohl das Gericht gerade auch wegen der Beilage (chinesische Nudeln mit Frühlingszwiebeln und Sojasauce) einen durchaus asiatischen Touch besitzt, passt es mit seinen Sternanis- und Zimtaromen sehr gut in die Weihnachtszeit.

Knusprige Entenbrust mit Schoko-Chili-Sauce, Aprikosenpolenta und süß-sauren Portweinzwiebeln

Knusprige Entenbrust mit Schoko-Chili-Sauce, Aprikosenpolenta und süß-sauren Portweinzwiebeln

Man kann es als Paradies für Hobbyköche bezeichnen, das kleine Hotel im Hochschwarzwald, in dem wir im vergangenen Sommer ein Wanderwochenende verbracht haben. Die Küche fanden wir hervorragend. Das Beste war jedoch das Regal voller Kochbücher, welches sich auf dem Gang vor unserem Zimmer befand. Die Urlaubslektüre war gesichert.

Unter anderem stieß ich dort auf Alexander Herrmanns Erstlingswerk Koch doch. Das kleine Buch enthält einige sehr innovative Rezepte mit nicht gerade alltäglichen Geschmackskombinationen, die sich aber dennoch mit vertretbarem Aufwand nachkochen lassen.

Ein Beispiel dafür ist die knusprige Entenbrust mit Schokoladen-Chili-Sirup, die es folgerichtig in unser Blog geschafft hat. Herrmann serviert dazu Mango-Polenta, wir reichen stattdessen Aprikosen-Polenta und Portweinzwiebeln. Ein Gericht mit tollen Aromen in einer ungewöhnlichen, aber sehr leckeren Kombination, welches auch noch weihnachtskompatibel ist. Wer also noch Ideen für das Festtagsmenü sucht und hier nicht fündig geworden ist, sollte es definitiv in Erwägung ziehen.

Und nächstes Jahr geht es wieder in das kleine Hotel im Hochschwarzwald, dem Paradies für Hobbyköche - zum Wandern und natürlich zum Kochanregungen-bekommen.

Macht warm ums Herz: Kurpfälzische Kastaniensuppe mit Kirschwasser

Kastaniensuppe mit Kirschwasser

"Etwas Warmes braucht der Mensch" heißt der schöne Essens-Spruch, den man an kalten Tagen so oft hört. Was gibt es da Schöneres als ein Tässchen heiße Suppe. Und wenn das Rezept dann noch von einem Gourmet-Koch stammt...

Wer daheim noch Maroni liegen haben sollte, die er beim Herbstspaziergang gesammelt hat, dem bieten wir hier die perfekte Verwendung. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Ich koche, also bin ich" von Wolf Schönmehl, dem ehemaligen Heidelberger Schlosswirt und Namensgeber seines aktuellen Gourmettempels Schönmehls Schützenhaus Oftersheim. Auch er ist bei mankannsessen kein Unbekannter. Das Besondere an seinem Rezept ist der Schuss Kirschwasser. Wer jetzt bedauert, keine Maroni daheim zu haben, darf natürlich auch welche aus dem Supermarkt nehmen.

Nach dem Essen: Prickelnder Lesegenuss mit dem neuen Buch von Ann Westphal