Das Gericht lässt sich nicht einer bestimmten Region zuordnen, sondern ist eine Mischung verschiedener Stile.

Vorsicht, Suchtgefahr! Mini-Nusshörnchen

Mini-Nusshörchen

Das folgende Rezept ist definitiv nichts für Leute, die sich nicht unter Kontrolle haben. Denn es besteht akute Suchtgefahr. Wer sich also vorzugsweise zucker- oder allgemein kohlenhydratarm ernähren will: Finger weg! Wer sich dennoch nicht abschrecken lässt, für den gibt es allerdings eine gute Nachricht: Das Rezept lässt sich auch mithilfe eines Thermomix (sic!) zu- oder besser vorbereiten.

Willkommen zur Spargelsaison: Kabeljaufilet mit Spargel an Orangen-Curry-Sauce

Kabeljaufilet mit Spargel an Orangen-Curry-Sauce

Willkommen zur Spargelsaison 2016. Wir konnten es kaum erwarten, dass es wieder los geht, und haben voller Vorfreude den Bestand an Spargelrezepten bei mankannsessen.de durchgesehen. Rezepte mit weißem Spargel sind da bisher eindeutig in der Minderheit. Und dieses hier, das wir bei Chefkoch.de gefunden haben, sieht eigentlich auch grünen Spargel vor. Den gibt's leider noch nicht, zumindest nicht bei uns. Also haben wir ihn kurzerhand gegen weißen ausgetauscht. Die Kombination mit Orangen und Curry war einfach zu reizvoll. Und siehe da: Einfach genial!

Süßkartoffel-Bärlauch-Rösti an gedämpften Rotbarsch-Involtini mit Pilz-Bärlauch-Füllung

Süßkartoffel-Bärlauch-Rösti an gedämpften Rotbarsch-Involtini mit Pilz-Bärlauch-Füllung

Zwar ist vom diesjährigen Frühling wettermäßig noch nicht viel zu sehen, allein die Vegetation ficht das nicht an. Sie inszeniert einen der frühesten Frühlingsanfänge seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Mandelblüte in der Lichtmesswoche und den ersten Bärlauch Mitte Februar. Das toppt den Rekord von 2014 noch um ganze zwei Wochen. Sieht tatsächlich so aus, als sei der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten. Das hat wie fast alles gute und schlechte Seiten. Die gute in diesem Fall: Es gibt dieses Jahr das erste Februar-Bärlauch-Rezept seit Bestehen dieses Blogs.

Diesmal haben wir unserer Fantasie freien Lauf gelassen und eine etwas schräge Kombination mit dezenten, sehr harmonischen Aromen komponiert, in der der zarte, junge Bärlauch sich diskret im Hintergrund hält. Die Rösti aus Süßkartoffeln haben eine herrlich fruchtige Note und mit dem Ingwer und dem Koriander einen leicht asiatischen Touch. Und die Rotbarsch-Involtini (man kann natürlich auch Röllchen sagen, aber das klingt irgendwie profan) profitieren sehr von den prägnanten, aber doch zurückhaltenden Aromen der asiatischen Mischpilze. Die Krönung dazu ist der 2014er Sauvignon blanc vom Kraichgauer Weingut Becker aus Malsch.

Kalbssteaks mit Lakritzsauce, Kartoffelpüree und geröstetem Fenchel

Kalbssteaks mit Lakritzsauce, Kartoffelpüree und geröstetem Fenchel

Lakritz im Essen ist für viele sicher ein absolutes No-Go - sie wissen nicht was ihnen entgeht! In vernünftigen Dosen verwendet, gibt Lakritz Saucen einen wunderbar runden Geschmack, der sich sehr gut mit Röstaromen - in diesem Fall Kalbssteaks und Fenchel - verträgt. Wer also etwas Neues ausprobieren und ausgetretene Pfade verlassen möchte, dem sei dieses Rezept wärmstens ans Herz gelegt.

Skrei-Confit mit Portweinrisotto und Spinat

Skrei-Confit mit Portweinrisotto und Spinat

Wir geloben Besserung!

Die Veröffentlichungsfrequenz ließ bei mankannsessen.de in den letzten Monaten sehr zu wünschen übrig. Wir geloben hiermit Besserung und versprechen, in Zukunft wieder etwas fleißiger zu sein. Es ist nicht so, dass wir nicht mehr kochen (ganz im Gegenteil!). Vielmehr hat sich in der Zwischenzeit ein großer Rezepte-Backlog aufgestaut, der nach Abarbeitung (sprich: Veröffentlichung) schreit.

... bzw. "skreit" :-). Denn den Anfang macht ein Rezept mit dem beliebten Winterkabeljau Skrei (ist kein Skrei zu bekommen, tut es natürlich auch normaler Kabeljau). Der Fisch wird zwar sehr schonend in einem Ölbad gegart, was ihm eine wunderbar zarte und saftige Konsistenz verleiht. Dennoch zerfällt er beim Herausheben und Anrichten sehr leicht. Daher lautet die klare Empfehlung, Fisch mit Haut zu verwenden. Diese hält das Fleisch zusammen und lässt sich sehr leicht ablösen, wenn der Fisch erst einmal auf dem Teller liegt.

Als Beilage gibt es Portweinrisotto, das mit seinen kräftigen Aromen sehr gut zum Skrei passt. Da wir bereits an anderer Stelle über das Risotto geschrieben haben, verzichten wir hier auf eine erneute Veröffentlichung des Rezeptes.

Was die flüssige Beilage (also den Wein zum Essen) angeht, kann man neue Wege beschreiten, denn dieses Gericht verträgt durchaus einen nicht zu kräftigen Rotwein. Möchte man Weißwein, dann raten wir zu einem Kräftigen. Wir genossen dazu eine trockene Scheurebe aus dem Kraichgau.

Die wahrscheinlich schnellste Praline der Welt oder: Pralinenmeisterin is back!

Bananen-Ingwer-Pralinen

Der erfahrene mankannsessen-Besucher fragt sich vermutlich schon länger, wann die Pralinenmeisterin endlich mal wieder gedenkt, ihrem Namen Ehre zu machen. Nun ist es so weit!
Und weil die Pralinenmeisterin – Liebesromanfreunden auch bekannt als Ann Westphal – seit 2012 unter die Autoren gegangen ist und der Tag immer noch 24 Stunden hat, muss es jetzt einfach mal schnell gehen mit der Zauberei der sündigen Köstlichkeiten. Das wird vielen Genießern entgegenkommen, die sich schon immer mal an der Selfmade-Praline versuchen wollten, aber nie die Muße hatten.
Entstanden ist die Idee – wie so oft – durch einen Zufall und dem äußerst zeitgemäßen Bestreben, Reste zu verwerten. Nach einer Aufpimpaktion für kandierten Ingwer (in geschmolzener Schokolade wälzen und aushärten lassen – auch so eine Blitzgenuss, den man mittlerweile in jedem Discounter als Aktionsware bekommen kann, dann aber nicht ganz so frisch und auch nicht so köstlich wie selbst gemacht) blieb noch jede Menge geschmolzene Schokolade übrig. Ein Rundumblick durch die Küche endete im Obstkorb, genauer gesagt auf einer Banane. Jeder kennt das: Die Schokobanane vom Bäcker, Bananasplit oder das gemeine Schokoladenfondue. Die Kombination Banane und Schokolade ist und bleibt ein Klassiker. Warum also nicht mal als Praline?

Starke Aromen zum Fest: Das mankannsessen.de Weihnachtsmenü 2015

Das mankannsessen.de Weihnachtsmenü 2015

Nachdem Kollege Siebeck vorgelegt hat, zieht mankannsessen.de nach. Auch in diesem Jahr haben wir für unsere Leser ein Weihnachtsmenü samt den passenden Weinen zusammengestellt. Unter dem Motto "Starke Aromen" verlassen wir abermals die ausgetretenen Pfade deutscher Weihnachtskulinarik und offerieren ein Festtagsmenü, das wir sorgfältig ausgetestet und für gut befunden haben. Bedient haben wir uns bei Kollegen der kochenden und schreibenden Zunft, wobei jeder Gang von uns mit eigenen Ideen den letzten Dreh bekommen hat. Die Weine stammen in diesem Jahr vom Weingut Menges und werden in Kürze in einem eigenen Beitrag vorgestellt. Sie meistern - soviel sei schon einmal verraten - die "Starken Aromen" mit Bravur und räumen dabei mit so manch althergebrachtem Vorurteil auf.

Das mankannsessen.de-Team wünscht auch in diesem Jahr viel Spaß beim Nachkochen.

Herbst mediterran: Kürbis-Quiche mit Parmesan-Mürbteigboden und Salbei

Kürbis-Quiche mit Parmesan-Mürbteigboden und Salbei

Und weiter geht's mit den Herbstrezepten. Dieses mediterran angehauchte haben wir bei dem Blog mit dem schönen badischen Namen Schöner Tag noch entdeckt. Dass Kürbis ein durchaus edles Gemüse sein kann, wenn man ihn nur richtig zubereitet, zeigt sich hier einmal mehr.

Das fast puristisch anmutende Rezept kommt mit wenigen Zutaten und vor allem fast ohne Gewürz aus, sein wichtiger und dominanter Bestandteil ist Parmesan. Die Mengenangaben sind übrigens so korrekt, das Verhältnis von Mehl zu Parmesan im Mürbteig ist tatsächlich 3:2. Wir haben es mit zwei minimalen Veränderungen nachgekocht bzw. gebacken: Mit Mascarpone statt Sauerrahm, der musste nämlich weg. Und auf das Eiertrennen haben wir verzichtet, eigentlich aus Flüchtigkeit. Hat aber beides sehr gut funktioniert.

Ach so, und wir haben gleich die doppelte Menge gemacht, trotzdem war die Quiche nach 24 Stunden verputzt. Die Menge im Originalrezept ist eher was für eine Vorspeise. In kleine Happen geschnitten, können wir sie uns als Hors d'oeuvre zu einem Glas Sekt gut vorstellen.

Gedämpftes Lammfilet mit Steinpilz-Risotto

Gedämpftes Lammfilet mit Steinpilz-Risotto

Wie fängt man einen Blog an, wenn man eine längere, so nicht geplante Kreativpause beenden möchte? Jedenfalls nicht mit einer Entschuldigung, wir schreiben ja hier zum Spaß an der Freud' und nicht, weil wir uns dazu verpflichtet fühlen. Von daher will ich mich heute nicht lange mit Vorgeplänkel aufhalten und einfach mal wieder einen schon vor längerer Zeit vorbereiteten Beitrag posten, der sehr gut in die aktuelle Saison passt.

Peter Wagner, Betreiber von Kochmonster.de, des nach eigenen Angaben ersten Kochportals für Männer, präsentiert darin Rezepte, die sowohl von den Zutaten als auch vom Zubereitungsaufwand schon mal ein Stück weit über das Normalmaß hinausgehen.

Oder sie drohen, den eigenen Geldbeutel zu sprengen. So geschehen bei den Lammfilets mit Bärlauchrisotto. Während der Bärlauch ja normalerweise draußen umsonst zu haben ist, sollten getrocknete Morcheln (frische gibt's in der Provinz sowieso nicht) einen mittleren zweistelligen Betrag kosten. Also flugs auf die immer noch nicht billigen, aber bezahlbaren getrockneten Steinpilze ausgewichen. Wer sie schon bekommt und sich leisten möchte, kann natürlich auch frische nehmen. Da für Bärlauch gerade keine Saison ist, habe ich auch diesen aussortiert. Der Intensität des Gerichts hat es nicht geschadet.

Damit die Hitze draußen bleibt: Lachs vom Zedernbrett mit Mango-Chutney

Lachs vom Zedernbrett mit Mango-Chutney

Die beste Strategie, die Wohnung oder das Haus bei hochsommerlichen Temperaturen schön kühl zu halten, ist bekanntlich, nachts bzw. morgens gut durchzulüften und tagsüber Fenster und Türen zu verbarrikadieren. Konsequenterweise sollte aber auch der Herd kalt bleiben, denn ansonsten heizt dieser die Innenräume wieder auf, und die ganze Kühlungsstrategie ist gescheitert. Möchte man trotzdem warmes Essen haben, schmeißt man den Grill auf dem Balkon oder auf der Terrasse an. Um auch bei mehrwöchigen Hitzewellen etwas Abwechslung in den Grillalltag zu bringen hatten wir vor längerer Zeit schon das Grillen von Lachs auf Zedernholz vorgestellt. Hier ist nun eine Variation dieses Rezeptes. Der Fisch wird zunächst mit einer Mischung aus braunem Zucker, Olivenöl und Zitronensaft mariniert, um dann auf dem gewässerten Zedernholzbrett gegrillt zu werden. Sein Äußeres bekommt dadurch einen pikanten, ganz leicht räucherigen Geschmack, und sein Inneres bleibt wunderbar saftig und zart. Dazu passt das scharf-süßlich-säuerliche Mango-Chutney hervorragend. So lässt sich auch die längste Hitzewelle draußend grillend aushalten - und im Haus bleibt es schön kühl ;-)