Gehoben, aber nicht abgehoben

Erfrischendes im Winter: Hähnchencurry mit Limetten

Hähnchencurry mit Limetten

Hier ist mal wieder ein Gericht nachgekocht aus dem sehr empfehlenswertern Buch Thai-Currys: 120 Rezepte von Vatcharin Bhumichtir. Die frische Note bekommt das Curry von den Kaffirlimettenblättern und den Limettenhälften. Bei dieser grimmigen Kälte kommt die Extraportion Vitamin C gerade recht ;-)

Passend zur Jahreszeit: Hähnchensuppe "India meets Thailand"

'India meets Thailand'-Hähnchensuppe

Passend zur kalten Jahreszeit in Deutschland eine meiner Lieblingssuppen (ja, ich bin ein bekennender Suppenfan :-)). Diese Suppe ist eigentlich eine Thaisuppe, die ich vor einigen Jahren in Thailand 'entdeckt' habe. Die Suppe durfte ich mir schmecken lassen während einer Pause zwischen Tauchgängen in der Andaman Sea (Tauchgebiete wie z.B. Raya Noi, Phi Phi, etc.) auf Deck unseres Schiffes. Das war zur Stärkung zwischen den Tauchgängen genau das richtige. Obwohl diese Tauchgebiete eigentlich recht warm sind, kühlt man beim Tauchen doch ziemlich ab und da es unter Wasser soviel zu bestaunen gibt (z.B. Clownfische bekannt aus dem Film Nemo oder den wirklich hübschen aber giftigen Rotfeuerfisch und nicht zu vergessen den Mantarochen, der nahezu schwerelos und majestätisch durch die Tiefen schwebt) merkt man das nicht. Nach dem Auftauchen dann umso mehr, wenn man am ganzen Körper zittert vor Kälte. Dann ist eine warme Suppe zum Aufwärmen genau das Richtige.

Damals habe ich mir leider das Rezept nicht geben lassen, aber manchmal kommt einem dann der Zufall zuhilfe - so in meinem Fall.

Thailändisches Rindfleischcurry mit Feigen

Thailändisches Rindfleischcurry mit Feigen

Nach langer Zeit gibt es in diesem Blog mal wieder etwas aus dem sehr guten Buch Thai-Currys: 120 Rezepte von Vatcharin Bhumichtir. Zugegebenermaßen ist die Kombination aus gegrillten Rindfleischstreifen und Feigen erstens ungewöhnlich und zweitens - zumindest nach meiner bescheidenen Kenntnis der thailändischen Küche - alles andere als typisch für Thailand. Davon sollte man sich aber nicht vom Nachkochen abhalten lassen. Es war exquisit.

Zu beachten gilt es allerdings, die Feigen nicht zu lange mitzukochen. Sie zerfallen sonst und sehen eher unappetitlich aus :-(

Kochen im Urlaub Teil 1: Thailändisch-baltisches Fischcurry

Thailändisch-baltisches Fischcurry

Die Urlaubssaison ist ja leider schon fast wieder vorbei. Eine der beliebteste Übungen heimkehrender Urlauber ist es, die daheimgebliebenen Freunde, Verwandten und Kollegen mit Urlaubsbildern und –videos zu nerven. Ich nehme mich da natürlich nicht aus, allerdings werde ich mich hier im Blog auf Fotos meiner Urlaubs-Kochrezepte beschränken. Und da mein lieber Co-Blogger Indian Summer gerade dabei ist, die Fusion-Küche hier salonfähig zu machen, springe ich auf diesen Trend auch gleich mit auf. Der erste Versuch ist ein Thai-Fischcurry mit baltischen Zutaten.

Neuer Fisch: Claresse in grüner Currysauce

Claresse in grüner Currysauce

Der Wunsch nach leichter asiatischer Küche wuchs bei uns. Da kam das Buch Thai-Currys: 120 Rezepte von Vatcharin Bhumichtir gerade recht. Neben den eigentlichen Rezepten enthält es ein Kapitel über die Grundlagen der Thaiküche, die Zubereitung von Currypasten und anderen Beilagen (wie etwa Pickles).

Unser Startrezept aus diesem Buch ist "Schellfisch mit grüner Currysauce". Mangels Schellfisch mussten wir einen Ersatz finden. Die Wahl fiel auf Claresse, eine Neuzüchtung aus zwei Welsarten, wie mir der Fischverkäufer erklärte. Im WWW werden solche Neuzüchtungen durchaus kontrovers diskutiert. Uns hat dieser Fisch allerdings gut gefallen. Er hat ein feines, festes Fleisch, und durch das Pochieren waren die Filets butterzart. Den Geschmack von Claresse würde ich als eher mild bezeichnen, was ich nicht negativ im Sinne von "geschmacklos" meine. Er hat hervorragend mit der Currysauce harmoniert. Uns hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt. Allerdings hatten die Filets relativ viel Fett, das ich vor der Zubereitung abgeschnitten habe.

Thailändisches Frühlingsgemüse mit grüner Currysauce

Thailändisches Frühlingsgemüse

Der Frühling hält Einzug. Da passt dieses thailändische Gemüse perfekt!

Thailändisch marinierter Fisch mit Bratkartoffeln

Thailändisch marinierter Fisch mit Bratkartoffeln

Vor Kurzem stand das Zeitmagazin unter dem Motto Das Rezept ihres Lebens. Darin haben Prominente ihre Lieblingsrezepte verraten. Es sind einige ganz brauchbare dabei (Rezepte, nicht Prominente). Man lernt aber auch Einiges über die darin vorkommenden Prominente. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Jürgen Vogel mal im Berliner Restaurant Exil als Koch gejobbt hat und dabei zu einem Meister der Wiener-Schnitzel-Zubereitung geworden ist.

Nachgekocht habe ich das Lieblingsrezept der Künstlerin Cornelia Schleime, von der ich - wie ich gestehen muss - noch nie gehört hatte. Das Gericht hat aber trotzdem gut geschmeckt.

Der Fisch (im Original wird Pangasius verwendet, den ich durch Kingklip ersetzt habe) bekommt durch die Marinade einen tollen pikant-frischen Geschmack. Als Beilage passen sehr gut Bratkartoffeln (natürlich aus Pellkartoffeln gemacht) mit Zwiebeln.

Italy meets Thailand: Linguine mit Ingwer und Kokosmilch

Italy meets Thailand: Linguine mit Ingwer und Kokosmilch

Nachdem ich bei Chili und Ciabatta die Empfehlung des Buches In Love with Ginger von Eva-Maria Panzer gelesen habe, habe ich mir das Buch glatt gekauft, und ich muss sagen, die darin enthaltenen Ideen zu Rezepten mit Ingwer sind überaus anregend. Sie sind sogar so anregend, dass mir spontan diese thailändisch inspirierte Sauce zu Linguine eingefallen ist.

Sie enthält fast ausschließlich Zutaten, die man entweder gut zu Hause vorrätig haben oder bei einem kurzen Besuch im Supermarkt frisch beschaffen kann. Damit ist dieses Gericht für die schnelle Feierabendküche qualifiziert und kommt in die Kategorie Pasta rapida.

Übrigens schmeckt die Sauce auch noch richtig gut. Demnächst werde ich dann auch mal nachgekochte Rezepte aus In Love with Ginger verbloggen ;-)

Thailändisches Schweinefleisch mit Gemüse

Thailändisches Schweinefleisch mit Gemüse

Die Rahmenbedingungen waren klar vorgegeben: Die Pralinenmeisterin hatte frischen Koriander ergattern können, den sie verwertet wissen wollte. Ich hatte ein schönes Schweinefilet gekauft.

Die Wahl fiel auf ein leicht zuzubereitendes thailändisches Wok-Gericht mit knackigem Gemüse und einer leckeren Sauce. Dazu passte sehr gut einfacher Basmatireis.

Wir haben es genossen.

Seeteufel mit Mangosalat und Kokos-Limetten-Reis

Seeteufel mit Mangosalat und Kokos-Limetten-Reis

Flugobst, egal ob hier in Deutschland gekauft, oder von einem Reisenden aus dem Erzeugerland mitgebracht, erzeugt zwar wegen der miserablen CO2-Bilanz ein schlechtes Gewissen, dafür ist es aber im Aroma den unreif geernteten, auf dem Transport in unsere Breiten gereiften Südfrüchten klar überlegen. Mein schlechtes Gewissen war schnell vergessen, als mir ein Kollege vor einiger Zeit einen ganzen Sack frischer, reifer Mangos aus Indien mitgebrachte.

Dies ist der dritte Teil der Mangoverwertung. Dafür habe ich ein Gericht ausgesucht, das bei uns zu Hause sehr beliebt ist, sofern reife, aromatische Mangos verfügbar sind. Johann Lafer hat vor Jahren mal ein ähnliches Gericht beim Kerner gekocht.

Im wesentlichen sind dies marinierte und gebratene Seeteufelmedaillons auf einem Salat aus Mangos, Rucola und Frühlingszwiebeln. Wir haben das als Hauptgericht zusammen mit Kokos-Limetten-Reis genossen.

Das Essen ist tatsächlich so lecker, wie es auf dem Foto aussieht.