Gehoben, aber nicht abgehoben

Lieblingsessen: Griechisches Hähnchen

Griechisches Hähnchen

Lieblingsrezepte sind in gewisser Hinsicht nichts für Foodblogger, denn deren Blog lebt davon, dass stets neue Kreationen erfunden bzw. nachgekocht und veröffentlicht werden. Lieblingsrezepte hingegen werden über Jahre kultiviert, immer wieder gekocht und dabei behutsam verfeinert, bis schießlich das - natürlich subjektive - Optimum erreicht ist.

Dieses hier ist eines unserer Lieblingsrezepte. Eine Freundin hatte es einmal für uns unter dem Namen Griechisches Hähnchen zubereitet. Aus dieser Ursprungsform haben wir es über die Jahre stetig weiterentwickelt, und seit geraumer Zeit ist es - zumindest für uns - perfekt.

Griechisches Hähnchen ist herrlich einfach, denn die Beilagen und die Sauce werden zusammen mit den Hähnchenkeulen im Backofen zubereiten. Allerdings muss man Knoblauch mögen, denn es wird gleich eine ganze Knolle verwendet. Dabei bleiben die Zehen ganz. Sie werden im Backofen weich und saugen sich mit der köstlichen Sauce voll.

Die getrockneten schwarzen Oliven karamelisieren während des Backvorganges. Das gibt ihnen eine tolle süßliche Kruste.

Völkerverständigung: Türkisches Tsatsiki

Völkerverständigung: Türkisches Tsatsiki

In diesem Gericht, das bei uns seit vielen Jahren eine Standardbeilage zu Gegrilltem ist, harren griechischer Joghurt und türkische Spitzpaprika in trauter Eintrag ihres Verzehrs. Insofern ist es unser Beitrag zur Völkerverständigung.

Aber um ehrlich zu sein, ein Gericht unter dem Namen Türkisches Tsatsiki existiert nicht wirklich. Vielmehr war es ein Tipp, den wir einmal von einer Türkin bekommen haben. Leider haben wir den offiziellen Namen des Gerichtes vergessen, und so heißt es bei uns nur Türkisches Tsatsiki.

Zusammen mit Fladenbrot ist es ein Highlight für die Grillsaison.