Marcella Hazan gehört zu meinen absoluten LieblingsautorInnen, wenn es um die italienische Küche geht. Ihr Buch Die klassische italienische Küche ist längst ein Klassiker. Eines meiner Lieblingsrezepte daraus trägt den lapidaren Namen Brathuhn mit Zitrone. So unspektakulär der Namen, so pur die Zubereitung: An das Huhn wird lediglich Salz, Pfeffer und Zitrone gegeben - das war's. Deshalb kommt es natürlich entscheidend auf die Fleischqualität an - schlechte Qualität kann sich hier nicht hinter Gewürzorgien verstecken und hat somit keine Chance.
Das Ergebnis ist allerdings der Hammer: Der Eigengeschmack des Huhns kommt voll zur Geltung und wird durch die wenigen Zutaten behutsam unterstützt. Das Fleisch ist wunderbar zart, und die Haut ist auch in der Realität so schön kross wie sie auf dem Foto aussieht.
Als Beilage passen sehr gut Mediterrane Stampfkartoffeln. Beträufelt mit etwas Bratensaft sind sie zu dem Huhn eine Offenbarung.
Nachdem es unlängst bei Cucina Casalinga einen Beitrag über Boeuf Stroganoff gab, habe ich diesen Klassiker der - wie Wikipedia weiß - russischen Küche auch mal wieder zubereitet.
Bei uns gibt es allerdings immer die Bioleksche Variante aus des Meisters allererstem Kochbuch. Darin sind - anders als bei Cucina Casalinga - auch Gewürzgurken und Tomaten enthalten. Als Beilage ist Kartoffelpüree sehr zu empfehlen.
Falls wider Erwarten doch etwas übrig bleiben sollte, kann man es am nächsten Tag aufwärmen und zusammen mit einem schönen Vollkornbrot genießen (siehe Bild).
Hawaiitoast ist - wenn man Wikipedia glauben darf - in Deutschland in den Wirtschaftswunder-Jahren entstanden: "(Er) bündelte auf wenigen Quadratzentimetern Weizenbrot die Sehnsüchte einer ganzen Epoche: Die verschwenderische Kombination aus Schinken und Käse demonstrierte den neu gewonnenen Wohlstand, Ananas und Cocktailkirschen drückten die Sehnsucht nach der weiten Welt aus." schrieb Gudrun Rothaug einst.
Wie könnte eine modernisierte Variante dieses Klassikers aussehen? Thunfisch statt Schinken, aromatisches Dinkelbrot anstatt langweiliges Toastbrot. Für pikante Würze sorgt süße Chilisauce.
Diese Komposition in violett ist eine Tiramisu-Variante mit Früchten. Als solche ist sie aufgrund ihrer Frische und Fruchtigkeit sehr gut für den Sommer geeignet. Man benötigt für dieses Gericht auch keine Eier, was dem Salmonellenrisiko zugute kommt.
Bezüglich der Auswahl der Früchte gibt es keine Einschränkungen. Das Foto zeigt die Variante mit gemischten Waldfrüchten. Aber auch Himbeeren passen sehr gut. Vor kurzem habe ich sogar zur Mangoverwertung frische Mangos verwendet (wird in Kürze verbloggt).
Auch wenn die französische Mannschaft leider schon in der Vorrunde der EM ausgeschieden ist, schaffe ich es mit einem Gericht aus ihrer Heimat doch noch, auf den letzten Drücker einen Beitrag für den Kochevent "Europa-Küche - Kochen statt Fußball" einzureichen.
Poulet aux gousses d'ail könnte man auf deutsch auch lapidar als Knoblauchhuhn bezeichnet. Wer sich die Zutatenliste anschaut, weiß warum.
Mehr gibt es auch gar nicht dazu zu sagen, außer vielleicht, dass es eines dieser Gerichte ist, die man vermutlich auch nach Jahrzehnten immer wieder gerne kocht und isst. Somit: Ein Klassiker!>
Und übrigens: Die krosse, würzige Haut des Vogels ist der Hit.
Ein Muss dazu (zumindest meiner Meinung nach) sind Mediterrane Stampfkartoffeln. Alternative: Einfach ein Baguette.
Eine - kalorienmäßig - leichte Tiramisu-Version.
Ein Klassiker der italienischen Küche. Jede italienische Hausfrau hat für dieses Gericht sicherlich ihr Spezialrezept. Ich bevorzuge das Rezept unten.
Am wichtigsten ist, die Sauce ausreichend lange einkochen zu lassen. Nur dann können sich die Zutaten geschmacklich zu einem Gesamtkunstwerk verbinden.
Falls etwas übrigbleibt, kann man die Reste gut aufwärmen oder tieffrieren.
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