Foodblog - Gehoben, aber nicht abgehoben

Beilagen

  • Grillbeilage de luxe zum Zweiten: Couscoussalat mit Garnelen und Feta griechische Art

    Couscoussalat mit Garnelen und Feta griechische Art
    Der Sommer hält durch, also machen wir einfach mal weiter mit Grillbeilagen der besonderen Art. Viele denken beim Thema Grillen impulsiv an griechische Küche. Und es hat sich ja herumgesprochen, dass griechische Küche mehr ist als nur Gyros, Zaziki und Souflaki. Manche Rezepte sind dann aber wieder so raffiniert, dass man nur staunen kann. Wer hätte z. B. gedacht, dass Feta, Gurken und Haselnüsse so gut in einem Salat harmonieren?

  • Grillbeilage de luxe: Avocado-Mango-Salat mit Rucola

    Avocado-Mango-Salat mit Rucola
    Das nächste Sommerhoch ist im Anmarsch, Zeit für eine Grillbeilage mit Niveau. Zum Glück wird man beim Kochportal springlane.de bestens bedient. Der Newsletter vom 22.07. präsentierte 15 Feierabend-Salate, von denen sich jeder einzelne in einer Viertelstunde zubereiten lässt. Darunter auch unser heutiger Kandidat, der Avocado-Mango-Salat mit Rucola. Die Rezeptur besticht durch ihre geniale Komposition von Frische und Würze. Und wenn man dann noch ein Dressing mit fruchtiger Crema balsamica und ebensolchem Olivenöl dazu zaubert, könnte man schon fast die Hauptmahlzeit auf dem Grill vergessen.

  • You say Omelette, I say Frittata: Frittata von grünem Spargel

    Frittata von grünem Spargel
    Rechtzeitig zum Abschluss der Saison kurz vor Johannis noch ein Spargelrezept, auch diesmal wieder aus der Rubrik "Wochenmarkt" des ZEIT-Magazins, Ausgabe 17/2016. Wer es bis Johannis nicht schafft: Keine Sorge, statt mit Spargel funktioniert dieses Gericht auch mit fast allen anderen Gemüsesorten. Warum Frittata und nicht Omelette? Nun, da halten wir es mit Elisabeth Raether: Erstens klingt es weniger banal, und zweitens gibt es bei mankannsessen.de eine alte Tradition für italophile Rezeptvarianten und entsprechende Namen.

  • Der Herbst kommt - irgendwann: Wirsing-Maroni-Pilz-Pfanne

    Wirsing-Maroni-Pilz-Pfanne
    Auch wenn die Temperaturen derzeit zumindest in den südlichen Gefilden Deutschlands eher spätsommerlich sind: Irgendwann ist er da, der Herbst. Das dazugehörige Gemüse gibt's schon jetzt, also Bahn frei für die klassischen Herbstgerichte mit Kohl, Kürbis, Maroni und Pilzen. Diesmal haben wir uns von einem Beitrag aus dem SZ-Magazin, Ausgabe 44/2015 von Anna Schwarzmann inspirieren lassen. Anna Schwarzmann ist Köchin im vom Michelin Guide empfohlenen Gasthof Widmann und bildet bei der SZ mit Granden wie Tim Raue das Kochquartett, eine sehr lesenswerte Gourmet-Kolumne.

  • Wirklich lecker(.de): Süßkartoffel-Zucchini-Moussaka

    Süßkartoffel-Zucchini-Moussaka
    Kochportale gibt es heutzutage wie Sand am Meer, darunter Communities wie chefkoch.de, private wie mankannsessen.de und kommerzielle. Unsere neueste Entdeckung in der letzteren Kategorie heißt Lecker.de, es gehört dem Bauer-Verlag. Das Konzept ist ähnlich wie Essen&Trinken, das zu Gruner+Jahr gehört. Es ist etwas poppig, nicht ganz so cool fotografiert wie z. B. Springlane, sondern ein wenig altbacken und von der Ausrichtung her eher bodenständig, und auch dort möchte man ab und zu was verkaufen. Aber da das keine Pflicht ist und sie regelmäßig nette und originelle Rezepte veröffentlichen, schauen wir bei allen immer wieder gern vorbei. Eine Zufallsentdeckung auf Lecker.de war neulich die Süßkartoffel-Zucchini-Moussaka. Ein geniales Rezept, das zwar etwas aufwändig in der Zubereitung ist, aber durch die Süße der Süßkartoffel zusammen mit der exotischen Würze von Zimt und Piment auch wirklich originell und sehr aromatisch.

  • Sommerküche: Melonensalat mit Prosciutto

    Melonensalat mit Prosciutto
    Juhuu, es ist Sommer! Zeit für leichte Küche und leichte Weine. Wer dafür Ideen sucht, möge sich auch hierbei vertrauensvoll an mankannsessen.de wenden, haben wir alles da. Heute präsentieren wir einen Melonensalat mit Prosciutto, den wir im Gourmet-Magazin Springlane gefunden haben. Er ist, wie so viele gute Rezepte, aus der Not geboren. Es sollte eigentlich nur Melone mit Schinken geben, aber dann kamen mehr Gäste als erwartet. Also flugs das ganze zu einem Salat erweitert. Ein Fest für Augen und Gaumen.

  • Exotische Grillbeilage: Salat von Mango, grünem Spargel und Rucola

    Salat von Mango, grünem Spargel und Rucola
    Auch ich hatte neulich eine größere Menge Mangos zu verarbeiten, wie bereits hier berichtet wurde. Insgesamt drei Anläufe waren dazu erforderlich, dieses ist Verwertungsaktion Nummer Zwei. Wie es aussieht, kommt jetzt pünktlich zum kalendarischen auch der meteorologische Sommeranfang, also wird es Zeit für eine passende Grillbeilage. Da bei mir Fisch auf den Grill kam, entschied ich mich kurzerhand für eine Auskopplung aus Mipis weniger rustikalem Fischrezept Seeteufel mit Mangosalat. Der Mangosalat wurde saisongemäß mit grünem Spargel verfeinert. Potenzielle Nachkocher sollten schnell zuschlagen, solange es noch welchen gibt.

  • Ohne Fleisch, aber mit viel Geschmack: Nudelauflauf mit Gemüse und Schafskäse

    Nudelauflauf mit Gemüse und Schafskäse
    Dieser Auflauf ist eines unserer Lieblingsrezepte für unter der Woche, da er wenig Arbeit macht, leicht zuzubereiten ist und leicht im Magen liegt. Durch den Schafskäse und den Chili ist es dennoch herzhaft, sodass man kein Fleisch darin vermisst. Es ist ein Gericht für das ganze Jahr, saisongemäß tun wir noch etwas grünen Spargel dazu.

  • Endlich wieder Spargel! Spargel-Lachs-Quiche

    Spargel-Lachs-Quiche
    Im Süden Deutschlands gibt es schon seit zwei Wochen Spargel, da wird es langsam Zeit für das erste Spargelrezept. Diesmal habe ich mich im Rezeptteil der Mai-Ausgabe der Gartenzeitung Mein schöner Garten bedient. Wenn ich diesen Monat nicht schon ein Rezept bei Cucina rapida nominiert hätte, wäre es dieses hier geworden: Einfach, schnell, köstlich.

  • Die Grillsaison ist eröffnet! Nudelsalat mit Erbsen und Bärlauch

    Nudelsalat mit Erbsen und Bärlauch
    Der Frühling 2012 ist wirklich eine Sensation, im Süden der Republik erlaubt er sogar vor der Umstellung auf Sommerzeit die Eröffnung der Grillsaison. Unser liebster Begleiter zu Grillfleisch ist traditionell Nudelsalat mit Erbsen und Kräutern. Seinen besonderen Reiz erhält dieser eher puristische Salat durch die verwendeten Kräuter der Saison und einen hochwertigen fruchtigen Balsamessig. Wenn der Balsamessig wirklich edel ist, kann man unter Umständen sogar auf das Fleisch verzichten...

  • Zu Neuem und altem Wein: Lauch-Champignon-Quiche

    Lauch-Champignon-Quiche
    Es hilft nichts, man muss den Realitäten ins Auge sehen: Es wird langsam Frühherbst. Da dürfen deftige Gerichte nicht fehlen, die speziell im Südwesten traditionell zu Neuem Wein (vulgo "Federweißer") genossen werden. Dabei ist typischerweise Zwiebelkuchen der Klassiker. Hier gibt es heute eine etwas verdauungsfreundlichere Alternative. Das Rezept stammt aus dem genialen Backbuch Backvergnügen wie noch nie von Christian Teubner und Annette Wolter. Es ist das Fundamentalwerk fürs Backen überhaupt, und seit 1984 nahezu unverändert auf dem Markt. Dort wird liebevoll erklärt, wie man einen Hefe- oder einen Mürbteig macht, aber genauso in die gehobene Backkunst mit Sachertorte & Co. eingeführt. Von den klassischen Rezepten ist von Apfel- bis Zwiebelkuchen alles vertreten.

  • Ein Hauch Italien: Schweinefilet alla Saltimbocca mit Pfifferling-Risotto

    Schweinefilet-Saltimbocca mit Pfifferling-Risotto
    Der Sommer verlangt nach italienischer Küche, gerade wenn er eher zurückhaltend ausfällt. Dann kann man sich wenigstens am Esstisch sommerlich fühlen. Die heute vorgestellte Eigenkreation versucht, zwei italienische Klassiker zusammenzuführen, nämlich das Saltimbocca und den Risotto. Die regionale Note erhält das Gericht durch Schweinefilet (wer es ganz edel mag, kann auch Kalbsfilet nehmen) und die saisonal angesagten Pfifferlinge (österr. Eierschwammerl).

  • Leichte Küche, die leicht gelingt: Paprika-Lauch-Quiche

    Über manche Rezepte stolpert man regelrecht, ich z.B. über dieses hier. Es stammt aus dem Büchlein Die besten Käsekuchen aus der Buchserie Meine Familie und ich, an der Kasse bei REWE erhältlich. Die Paprika-Lauch-Quiche gelingt sehr einfach und macht wenig Arbeit, sie ist somit ein idealer Gästesnack. Wer sich mit dem Boden aus Crackern nicht anfreunden kann, kann auch einen einfachen salzigen Mürbteig machen. Für eine vegetarische Version bietet sich eine Decke aus Zwiebelringen an.
  • Gefüllte Paprikaschoten mit Couscous und Rosinen

    Gefüllte Paprikaschoten mit Couscous und Rosinen
    Und noch ein geschenktes Kochbuch, das seiner Würdigung in diesem Blog harrt. Diesmal das derzeit sehr populäre Buch der beiden ebenfalls sehr populären Koch-Titanen Mälzer & Witzigmann. Da ich von beiden bereits Kochbücher besitze, habe ich mich auf dieses Crossover-Werk sehr gefreut. Etwas unerwartet war für mich, dass die beiden nicht etwa gemeinsam Rezepte entworfen und vorgestellt haben, sondern jeder abwechselnd. Was von wem ist, erkennt man an den kleinen Symbolen am unteren Seitenrand, der Bulle steht natürlich für Mälzer.

    Die Mälzer-Rezepte sind denn auch so, wie man es aus seinen Büchern kennt: Originell, unorthodox und manchmal etwas schräg. Auf die Idee zum Beispiel, Zucchinicremesuppe mit Birnen und Gorgonzola zu servieren, muss man erst mal kommen, Details demnächst in diesem Theater.

    Witzigmann kocht normalerweise in einer Sphäre, die mir völlig entrückt ist, allein die Zutatenlisten in seinem Buch Witzigmann Highlights sind oft von Respekt einflößender Länge. In dieser Koproduktion beherrscht er sich ein wenig, was der Genialität der Rezepte aber keinen Abbruch tut.

    Die hier vorgestellte Kreation reiht sich da nahtlos ein. Wer kann sich schon vorstellen, wie es schmeckt, wenn man ein eindeutig orientalisch angehauchtes Gericht wie dieses mit Gewürzen wie Lorbeer und Thymian aufpeppt?

  • Perfekt zum Grillen: Lauwarmer Karottensalat

    Lauwarmer Karottensalat
    "Der kälteste Mai des Jahrtausends" titelte unlängst die Bild-Zeitung. Und wenn Bild so etwas schreibt hat das schon Gewicht. Zumindest scheint sich das Wetter nun endlich zusammen zu reißen und frühlingshafter zu werden. Als Foodblogger kann man sich also mal wieder vorsichtig mit einem Grillrezept an die Öffentlichkeit wagen. Und zwar mit einem denkbar einfachen und absolut köstlichen Karottensalat, der perfekten Beilage zum Grillevent.

  • Großes Kino: Confit Byaldi (na ja, fast ...)

    Confit Byaldi
    Die meisten kennen sicher den Rattenkoch Remy aus dem putzigen Pixar-Animationsfilm Ratatouille. Unvergessen die Szene, wo der gefürchtete, ewig mäklige Restaurant-Kritiker Anton Ego, nach seinem Essenswunsch gefragt, etwas "frische, klare, gut gewürzte Perspektive" verlangt und darauf Remys Spezialität, Confit Byaldi, vorgesetzt bekommt, eine Gourmet-Version von Ratatouille. Er kriegt daraufhin einen Flashback in seine Kindheit, ist verzückt vor Begeisterung und kommt ab sofort jeden Tag, um dieses Gericht zu essen - oder so ähnlich ...

    Seit ich diesen Film gesehen habe, wollte ich das Confit Byaldi immer nachkochen. Neulich war es endlich soweit. Die Herausforderung dabei war weniger, das Original-Rezept zu finden - das Internet ist voll davon, eine Version findet man beispielsweise hier. Sondern vielmehr, das Gemüse in genau gleich große Scheiben zu schneiden.

  • Kochen im Urlaub Teil 2: Makrele fusion baltisch-mediterran

    Makrele fusion baltisch-mediterran
    Zu Teil 2 meines Urlaubs-Kochblogs wurde ich genau genommen schon vor zwanzig Jahren inspiriert, als ich meinen Sommerurlaub in einer Privatpension nahe Dubrovnik im damaligen Jugoslawien (heute Kroatien) verbrachte. Vinco, unser Gastgeber, empfing uns damals mit einem Festmahl, das ausschließlich aus gegrillten Forellen bestand. Die Forellen betupfte er während des Grillens fortwährend mit einem in Knoblauchöl getauchten Kräuterzweig. Seitdem habe ich nie wieder ein ähnlich köstliches Fischgericht gegessen. Ich glaube, ich habe damals allein zwei ganze Forellen verdrückt. An diesem Tag hatte ich mir vorgenommen, so etwas einmal selbst hinzubekommen. Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009 Warum das bisher trotz der offensichtlich eher banalen Zubereitungsart nie gelungen ist, mag wohl daran liegen, dass drei bestimmte Faktoren zusammenkommen müssen: Fangfrischer Fisch, die richtigen Gewürze, was in diesem Fall schlicht heißt: Kräuter und reichlich Knoblauch, und – last but not least – Urlaubsstimmung. Dieses Jahr war es endlich so weit. Das Ergebnis nenne ich mal kühn baltisch-mediterrane Fusion-Küche.

  • Sommerliche Beilage: Tabouleh

    Tabouleh mit Feta
    Blogevent 'Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen'
    Und schon wieder habe ich ein Buch wieder entdeckt. Dieses Mal ist es Oriental Basics von Sebastian Dickhaut und Cornelia Schinharl. Ein Buch, aus dem ich tatsächlich noch nie irgendetwas gekocht habe. Im Nachhinein ist mir das absolut unverständlich, denn es enthält überaus gute und interessante Rezepte. Dieses hier für Tabouleh zum Beispiel. Seit diesem Jahr ist das bei uns so etwas wie eine Standardbeilage zum Grillen geworden (dann allerdings ohne Feta - mit Feta essen wir es als Hauptgericht). Das Originalrezept aus Oriental Basics haben wir etwas abgewandelt, da wir auf Empfehlung unseres türkischen Gemüsehändlers die Zwiebeln mit der Chili und etwas Tomatenmark zunächst anbraten, bevor wir sie zum Bulgur geben. Das ist gut für den Geschmack und die Farbe. Wie auch immer, das Buch bekommt eine dicke Empfehlung.

  • Perfekt zum sommerlichen Grillevent: Mediterraner Kartoffelsalat

    Mediterraner Kartoffelsalat
    Lange Zeit fristete das Buch Unser Kochbuch. Alternativen zu Fisch und Fleisch von Alfred Biolek und Eckart Witzigmann sein Dasein unbenutzt in unserem Kochbuchregal.
    Blogevent 'Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen'
    Dabei ist es immer noch nicht so einfach wirklich gute und interessante vegetarische Gerichte zu finden. Wörter die "Bratling" im Rezepttitel oder Zutaten wie Tofu, Grünkern oder Buchweizen wirken auf mich ziemlich abschreckend. Bei den Rezepten in diesem Buch von Biolek und Witzigmann ist das anders. Sie haben diesen gewissen Kick, der Lust aufs Nachkochen macht. Sei es nun Sauerkrautauflauf, Winterlicher Salat mit Datteln, Süßkartoffelpuffer mit Mango-Senf-Crème oder Mangoldstiele gefüllt mit Tomaten-Rosinen-Dip. Dieser mediterrane Kartoffelsalat nun ist ebenfalls aus diesem Kochbuch. Es ist ein köstlicher, leichter Salat, der bestens als Beilage zum Grillen geeignet ist.

  • Süßes Chili-Hähnchen vom Grill mit asiatischem Kartoffelsalat

    Süßes Chili-Hähnchen vom Grill mit asiatischem Kartoffelsalat
    Unser örtlicher Energieversorger beglückt uns in seiner Kundenzeitschrift nun auch mit Rezepten. Zur diesjährigen Grillsaison waren das unter anderem diese leckeren Hähnchenspieße, die uneingeschränkt zu empfehlen sind. Als Beilage passte ein selbst erfundener asiatisch angehauchter Kartoffelsalat sehr gut. Für eine fettreduziertere Version kann man sicherlich die Mayonnaise durch Joghurt ersetzen. Auch etwas Ingwer würde sich sicherlich gut daran machen, und auch ein Schuss Kokosmilch wäre eine Möglichkeit. Mit dem Wasabi muss man etwas aufpassen, damit das ganze nicht so scharf wird, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Die Menge (1 kg Kartoffeln) ist für 2 Personen etwas reichlich. Wenn es beim Grill-Event noch weitere Beilagen (z.B. Salate, Brot) gibt, reicht das sicher auch für 4 Personen.

  • Weißer Spargel unorthodox

    Spargel einmal anders
    Es ist Spargelzeit, deshalb möchte ich heute eine weniger bekannte Zubereitungsart für weißen Spargel vorstellen. Für grünen Spargel hat es sich längst eingebürgert, ihn in Öl in der Pfanne zu braten, vgl. z.B. hier. Bei weißem Spargel dagegen gilt nach wie vor das stangenweise Garen in Wasser als Maß aller Dinge. Ich dagegen finde, dass der Spargel dabei ausgelaugt wird und viel von seinem edlen Aroma einbüßt. Daher bevorzuge ich seit jeher, den Spargel in Stücken in Butter anzubraten und im eigenen Saft zu garen. Freunde der klassischen Spargelzubereitung mögen dies barbarisch finden, aber bisher haben sich alle, die diese Methode ausprobiert haben, bekehren lassen.

  • Vietnamesisches Mangoldgemüse

    Vietnamesisches Mangoldgemüse
    Dieser Tage feiert Chili & Ciabatta sein 5-jähriges Bestehen. Von hier aus herzlichen Glückwunsch, denn Chili & Ciabatta gehört von den ersten Tagen meines Foodblogger-Daseins an zu meinen Lieblingsblogs. Neben vielen anderen Anregungen, bin ich durch Chili & Ciabatta auf das Buch Vietnam - Küche & Kultur von Susanna Bingemer und Hans Gerlach gestoßen. "Vietnamesiches Mangoldgemüse" ist stark vom Rezept "Pfannengerührter Pak Choi" dieses Werkes inspiriert worden und eignet sich sehr gut als Gemüsebeilage zu asiatischen Fisch- oder Fleischgerichten.

  • Thailändisches Frühlingsgemüse mit grüner Currysauce

    Thailändisches Frühlingsgemüse
    Der Frühling hält Einzug. Da passt dieses thailändische Gemüse perfekt!

  • Gebratene Rosmarinpolenta

    Gebratene Rosmarinpolenta
    Vor kurzem habe ich diese Polentavariation ausprobiert. Sie hat sich als eine klasse Beilage zu Wildgerichten entpuppt. Vor dem Braten habe ich die erkaltete Polenta in Pommes-Frites-große Stifte geschnitten. Leider sind diese dann bei Braten ziemlich zerfallen. Der Geschmack war jedoch großartig. Nur eines darf man nicht machen: Mit Rosmarin sparen.

  • Bodenständig ins neue Jahr: Berliner Kartoffelsalat inspiriert von Johannes King

    Berliner Kartoffelsalat nach Johannes King
    Nach dem exklusiven Festtagsessen braucht man einfach mal wieder etwas Bodenständiges. Und nachdem vor kurzem die Zeit enthüllt hat, dass Johannes King an Weihnachten am liebsten Berliner Kartoffelsalat isst, habe ich mich davon inspirieren lassen und meine Variante zubereitet. Bei mir gehören natürlich Zwiebeln dazu, die in der Kingschen Variante allerdings weggelassen (oder vergessen?) wurden. Aber wahrscheinlich gibt es zu diesem Thema zig verschiedene Denkschulen. Wie auch immer, dazu passen ganz stilecht Buletten.

  • Marinierte Rote Bete

    Marinierte Rote Bete
    Ich kann nicht verstehen, warum so viele Leute keine Rote Bete mögen. Viele sagen, sie schmecke dumpf und erdig. Vielleicht ist das eine Frage der Zubereitung. In diesem Rezept wird Rote Bete mit einer frischen, fruchtigen Marinade zubereitet. Das schmeckt so lecker, dass vielleicht sogar Rote-Bete-Nicht-Möger schwach werden.

  • Völkerverständigung: Türkisches Tsatsiki

    Völkerverständigung: Türkisches Tsatsiki
    In diesem Gericht, das bei uns seit vielen Jahren eine Standardbeilage zu Gegrilltem ist, harren griechischer Joghurt und türkische Spitzpaprika in trauter Eintrag ihres Verzehrs. Insofern ist es unser Beitrag zur Völkerverständigung. Aber um ehrlich zu sein, ein Gericht unter dem Namen Türkisches Tsatsiki existiert nicht wirklich. Vielmehr war es ein Tipp, den wir einmal von einer Türkin bekommen haben. Leider haben wir den offiziellen Namen des Gerichtes vergessen, und so heißt es bei uns nur Türkisches Tsatsiki. Zusammen mit Fladenbrot ist es ein Highlight für die Grillsaison.

  • Marinierte Auberginen mit Röstbrot

    Marinierte Auberginen mit Röstbrot
    In unserer 4-männerigen Studenten-WG war "Kochen. Die junge Schule" das erste Kochbuch. Mit diesem Buch, das es heute leider nicht mehr zu geben scheint, haben wir unsere ersten Selbstkochversuche gemacht.

    Blogevent 'Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen'
    Eines der damals beliebtesten Gerichte aus der "jungen Schule" war Marinierte Auberginen mit Röstbrot. Dieses sehr schöne, mediterrane und vegetarische Sommergericht hat für mich daher einen gewissen nostalgischen Wert, auch wenn ich es heute etwas anders zubereite als im Buch beschrieben. Die "junge Schule" habe ich für dieses Gericht nach sehr langer Zeit mal wieder zur Hand genommen, von daher ist es also durchaus gerechtfertigt, dieses Rezept bei DKduW einzureichen.

  • Spargelauflauf

    Spargelauflauf
    Zum Ende der Spargelsaison hier ein leckerer Spargelauflauf. Am Wochenende ist bei uns im Ort Spargelmarkt. Da gibt es dann die Dinge für die Hardcore-Spargel-Fans: Spargelschnaps, Spargeleis etc.

  • Kartoffeln mit Salzkruste an grüner Mojo-Sauce

    Kartoffeln mit Salzkruste an grüner Mojo-Sauce
    "[...] got a black cat bone, got a mojo too, I got 'john the conqueror' root, I'm gonna mess with you [...]" sang einst Muddy Waters in dem Song Hoochie Coochie Man, der mir spontan einfiel, als ich zum ersten Mal etwas über kanarische grüne Mojo-Sauce gelesen habe. Ich glaube nicht, dass der dort besungene Mojo irgendetwas mit der Sauce aus diesem Gericht zu tun hat. Diese sehr würzige Sauce, die es auch in rot und weiß gibt, kann ich mir auch sehr gut zu anderen Gemüsen oder gar zu Fisch oder Fleisch vorstellen. Auf dem Foto kommt leider nur ansatzweise heraus, dass die Kartoffeln (auch papas arrugadas genannt), eine salzige Kruste haben sollen. Sie waren jedoch tatsächlich sehr (aber nicht zu) salzig, was in häufigeren Griffen zur Wasserflasche resultierte. Ein schönes, leichtes Gericht, wiederum von Schrot & Korn. Es eignet sich sowohl als Vorspeise als auch - evtl. mit anderen Beilagen kombiniert - als vegetarisches Hauptgericht.

  • Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten

    Über die einzig richtige Art, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten
    Zweifellos gehören Rosmarinkartoffeln zu den Klassikern der europäischen Küche, und wie es bei richtigen Klassikerrezepten der Fall ist, gibt es auch für Rosmarinkartoffeln verschiedene Ansichten über die einzig richtige Zubereitungsart. Es scheint - ähnlich wie bei Rösti oder Bratkartoffeln - im Wesentlichen zwei Denkschulen zu geben: Die einen geben die rohen, mit Rosmarin gewürzten Kartoffeln in den Backofen und backen sie dort. Die anderen kochen die Kartoffeln zunächst und geben sie dann zum Bräunen entweder auch in den Backofen oder in eine Bratpfanne. Ich persönlich finde, dass Letzteres die einzig richtige Art ist, Rosmarinkartoffeln zuzubereiten. Kartoffeln, die zunächst in der Schale gekocht und dann vor der Weiterverarbeitung abgekühlt sind, haben ein viel besseres, "kartoffeligeres" Aroma. Dadurch, dass die abgekühlten Kartoffeln dann langsam in der Pfanne gebraten werden, bekommt man aus meiner Sicht eine gleichmäßigere Bräunung hin. Das Wichtigste bei der Zubereitung von Rosmarinkartoffeln ist, Geschmack - insbesondere natürlich Rosmaringeschmack - an die relativ neutralen Kartoffeln zu bekommen. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, bereits beim Kochen der Kartoffeln 1-2 Rosmarinzweige mit ins Wasser zu geben. Auch die Kartoffelsorte spielt natürlich eine Rolle. Meine Favoriten sind La Ratte, Bamberger Hörnchen oder Moorsieglinde. Alternativen zu meinem Rezept habe ich u.a. bei Winnegirl, genial lecker und Fool for Food gefunden.

  • Kartoffel-Oliven-Püree

    Kartoffel-Oliven-Püree
    Eine sommerliche, kalorienmäßig leichte Kartoffelpüreevariante. Passt u.a. sehr gut zu gebratenem Fisch, aber auch zu Schmorgerichten wie Kaninchen in Noilly Prat. Laut meinem Rezept wird am Ende zwar frischer Lavendel untergemischt, man kann aber natürlich auch andere Kräuter wie z.B. Basilikum, Thymian oder Rosmarin verwenden. Mir persönlich gefällt Lavendel jedoch sehr gut. Da schmeckt man Südfrankreich. Eine andere Variation ist, frischen Chili hinzuzufügen (siehe weiter unten). Quelle: Südfrankreich - Küche & Kultur von Cornelia Schinharl und Jörg Zipprick.

  • Portweinrisotto

    Portweinrisotto
    Vor einiger Zeit hat Cornelia Poletto bei Kerner kocht! ein Risotto mit Venere-Reis zubereitet. Da ich keine Ahnung habe, wo ich Venere-Reis bekommen kann, musste das Risotto leicht abgeändert werden. Normaler Arborio-Reis tut es auch voll und ganz. Obwohl es mit rotem Portwein und Rotwein gekocht wird, passt das Rísotto mit seinem würzigen Geschmack wunderbar zu Fisch.

  • Rosenkohl à l'Orange

    Rosenkohl à l\'Orange
    Zum Ausklang der Rosenkohlzeit habe ich mich von einem Gericht von Sarah Wiener inspirieren lassen, das sie bei JBK gekocht hat. Bei ihrem Rosenkohlsalat müssen allerdings die Rosenkohlröschen komplett in ihre Blätter zerpflückt werden, und dazu war ich - ehrlich gesagt - zu faul. Bei meiner Variante werden die ganzen Rosenkohlröschen verarbeitet. Nachdem sie blanchiert worden sind, werden sie in Orangensaft in einer Pfanne geschwenkt. Dabei bekommt der Rosenkohl - so wie hier - eine leichte Kruste, die aus karamelisiertem Orangensaft besteht. Sehr köstlich!

  • Mediterrane Stampfkartoffeln

    Mediterrane Stampfkartoffeln
    Mediterrane Stampfkartoffeln sind eine würzige und pikante Alternative zu Kartoffelpüree und passen sehr gut als Beilage zu kurz gebratenem Fleisch wie etwa Lammkoteletts, aber auch zu gebratenem Hähnchen. Das Rezept stammt ursprünglich von Gabi Bauer.

  • Warmer Kartoffelsalat II

    Dies ist ein warmer, puristischer Kartoffelsalat, der gut zu Wiener Würstchen passt, aber auch zu vielen Hauptgerichten gereicht werden kann. Man kann ihn auch variieren (z.B. frischen, gehackten Chili unterrühren).

  • Kokos-Limetten-Reis

    Kokos-Limetten-Reis
    Diese Reisbeilage passt hervorragend zu scharfen und/oder fruchtigen asiatischen Gerichten. Die Kokosmilch gibt dem Reis eine Süße und "Rundheit". Das Zitronengras und die Limettenblätter steuern das frische Zitrusaroma bei.

  • Kartoffelgratin nach Wolf Uecker

    Kartoffelgratin nach Wolf Uecker
    Das ist eine unserer Lieblingsbeilagen aus Wolf Ueckers Buch Der große Uecker - die neue, alte Küche, einem echten Klassiker.

  • Flambierter Fenchel

    Flambierter Fenchel ist gut geeignet als Beilage zu mediterran zubereitetem, kurz gebratenem Fleisch oder Fisch, wie etwa Gebratene Papageienfischfilets mit Ricard.

  • Kartoffelpüree

     Kartoffelpüree
    Kartoffelpüree ist eine der vielseitigsten Beilagen überhaupt:

  • Warmer Kartoffelsalat I

    Ein mediterran angehauchter, warmer Kartoffelsalat, der sich gut für die sommerliche Grillparty eignet.

  • Reis mit Zwiebeln und Geflügelbrühe

    Eine nette Beilage, die zu viele Gerichten passt.

  • Grüne Bohnen mit Schalotten

    Das Gericht passt sehr gut als Beilage zu Lammfleisch (z.B. Lammkeule oder Lammkoteletts).

  • Kalter Kartoffelsalat mit Gurken

    Inspiriert ist dieses Rezept vom gemeinen kalter Kartoffelsalat, zu dem in der Regel auch gekochte, kleingeschnittene Eier und gewürfelte Wurst bzw. gekochter Schinken gehört. Dieses Rezept verzichtet allerdings auf Eier und Wurst bzw. Schinken und ist somit vegetarisch und sehr viel cholesterinärmer. Es schmeckt trotzdem sehr gut. Zusammen mit einem Paar Wienerle hat man ein Hauptgereicht.

  • Thailändisches Curry-Gemüse

    Thailändisches Curry-Gemüse
    Dieses Gericht kann sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage gereicht werden. Als Hauptgericht sollte es mit Basmatireis serviert werden.

  • Zucchini und Champignons in Oregano-Vinaigrette

    Es ist als Vor- und als Hauptspeise geeignet.